Der Mensch ändert das Klima

Schütze Deinen Planeten

Seit den Jahren der industriellen Revolution ist unser Leben immer energie-intensiver geworden. Durch großflächige Waldrodungen und das Verbrennen fossiler Brennstoffe wie Erdöl, Gas und Kohle und das Freisetzen klimawirksamer Gase (CO2)
änderte sich die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre. Dadurch nimmt der Mensch Einfluss auf das natürliche Klima der Erde. Diesen Prozess des Klimawandels gilt es anzuhalten oder zumindest zu verlangsamen.

Wo kann man Energie sparen?

Energie sparen

Im Haushalt und im Privatleben aber natürlich auch am Arbeitsplatz gibt es für jeden Möglichkeiten, Energie einzusparen, sei es nun Strom, Öl, Benzin oder Wasser. Vor allem mit Strom wird oft gedankenlos und verschwenderisch umgegangen. Fällt er einmal aus, merken wir erst, wie abhängig wir davon sind, denn ohne Strom funktioniert in unserem Alltags- oder Berufsleben so gut wie gar nichts mehr. Sind auch die Einparmöglichkeiten oft nur minimal - die Summe macht es aus. Geräte, die im Stand-by-Modus laufen oder Ladegeräte fürs Handy, Digitalkamera oder Laptop, die aus Bequemlichkeit in der Steckdose bleiben, fressen Strom - jedes für sich nur minimal, doch in der Summe kommt schon was zusammen. Das kann im Jahresverlauf einige hundert Euro ausmachen.

Energie sparen und damit unser Klima schützen kann man überall: Beim Austausch alter Energiefresser und überlegtem Einkauf und Gebrauch von sparsamen Haushaltsgeräten, dem Einsatz von Energiesparlampen, beim Wäschewaschen und dem täglichen Wasserverbrauch. Ein großer Punkt ist die sinnvolle Nutzung der Heizung, die auch das Isolieren des Hauses und die Wartung der Heizungsanlage beinhaltet.

Auch mit dem  Auto - einem sehr großer Energieschlucker - kann man Energie sparen und damit die Umwelt schonen, z. B. in dem man intelligent und spritsparend fährt, den Motor richtig und den Reifendruck richtig einstellen läßt, unnötige Wege vermeidet, Fahrgemeinschaften - z. B. auf dem Weg in die Arbeit - bildet oder das Auto ganz einfach öfter mal stehen läßt und zu Fuß geht oder das Fahrrad benutzt.

Ebenso ist der überlegte Umgang mit Verpackungen und der Entsorgung von "Abfall", der häufig wertvollen Rohstoff darstellt, ein Teil des Klimaschutzes. So kann und muß jeder seinen Teil der Verantwortung übernehmen.

Einige Beispiele zum Energie sparen beim Kochen:

Beim Kochen Energie sparen und die Umwelt schonen? Natürlich, denn der Elektroherd ist im Haushalt einer der größten Stromfresser. Würde man in Deutschland nur ein Drittel aller Elektoherde gleichzeitig einschalten, würde das Stromnetz zusammenbrechen. Ein Alternative zum Elektroherd wäre ein Gasherd, da hiermit das Kochen oder Erhitzen energetisch und auch finanziell günstiger ist.

Selbstverständlich schaltet man die Kochplatte erst beim Aufsetzen des Topfes ein und frühzeitig wieder aus, um die Restwärme nutzen zu können. Der Topf oder die Pfanne sollte nicht größer oder kleiner als die Herdplatte sein, so dass kein Energieverlust entsteht. Der Boden sollte eben sein, um die Hitze effektiv nutzen zu können. Auch gehört immer ein Deckel auf den Topf, so bleibt die Hitze drinnen und man spart bis zu einem Drittel Energie. Bei länger zu kochenden Lebensmitteln wie z. B. Gulaschfleisch ist der Einsatz eines Druckkochtopfes sinnvoll. Hier bei Erreichen des Druckes kann die Hitze weggenommen werden, Zeitersparnis bedeutet hier gleich Energieersparnis.

Manche Lebensmittel kann man auch ankochen und dann bei ausgeschalteter Kochplatte weitergaren. Außerdem sollte man Tiefgefrorenes erst auf- oder zumindest antauen lassen, denn dieses im Topf auf dem Herd erst aufzutauen, kostet viel Energie. Kochen mit der Mikrowelle ist nicht energiesparend, lediglich beim Garen kleinerer Mengen Lebensmittel oder zum Auftauen ist der Energiebedarf geringer als beim Herd.

Das Backrohr sollte nur vorgeheizt werden, wenn es ausdrücklich im Kochrezept steht. Heißluftbacköfen müssen gar nicht vorgeheizt werden, auch hier sollte man die Restwärme nutzen und ca. 10 bis 15 Minuten vor der Zeit ausschalten.

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