Wenige Stunden vor dem Eintreffen der hungrigen Gäste findet man wohl nur mit viel Glück einen Lieferservice, der sich noch um das leibliche Wohl kümmern kann. Das gilt vor allem, wenn man sich nicht mit Lieferpizza und belegten Brötchen begnügen will. Außerdem hat man ja die Zutaten schon selber im Haus, von denen einige eventuell schnell verbraucht werden sollten.

In diesem Falle gilt: Wer das Essen trotz defektem Herd oder kaputtem Backofen noch selber retten möchte, muss kreativ werden. Andere Haushaltsgeräte bieten oftmals Abhilfe, auch wenn deren ursprüngliche Funktion eine ganz andere ist. Befreien Sie sich vom starren Denkmuster, dass eine Spülmaschine nur Geschirr spülen und ein Bohrer nur Schrauben in die Wand drehen kann.

Kochen in der Spülmaschine

Kochen in der Spülmaschine lässt sich am Besten als eine Art des Dampfgarens beschreiben. Beim Dampfgaren wird die zuzubereitende Speise so lange heißem Wasserdampf ausgesetzt, bis sie gar ist. Diese Zubereitungsart war schon bei den frühen Chinesen bekannt und ist bis heute ein gern genutztes Verfahren, wenn es besonders schonend sein soll. Selbstverständlich lässt sich beim Kochen in der Spülmaschine nur das drucklose Dampfgaren praktizieren, einen Schnellkochtopf (mit Druck) kann sie natürlich nicht ersetzen.

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Wenn man den vielen Erfahrungsberichten glauben darf, die im Netz herumgeistern, so eignet sich Fisch besonders gut zum Kochen in der Spülmaschine. Aber auch für alle anderen Lebensmitteln, die man garen kann, kann die Spülmaschine zum Einsatz kommen, Gemüse ist das beste Beispiel hierfür. Die hohe Luftfeuchtigkeit und die konstant gleichbleibende Temperatur im Inneren der Maschine sorgen dafür, dass Fisch und Fleisch schön saftig bleiben und im Gemüse die Vitamine nicht verloren gehen.

Intenisive Programme mit über 60 Grad Celsius sind hervorragend geeignet, um Gemüse, Fisch und Fleisch zu garen. Das beste daran ist, dass das schmutzige Geschirr in der Spülmaschine verbleiben kann. Da die Lebensmittel luft- und wasserdicht eingepackt (eingeschweißt oder Alufolie) sein müssen, kann weder Wasser noch Spülmittel darankommen. Dem Gericht ist es herzlich egal, ob das Spülwasser vom Geschirr schmutzig ist oder nicht, Hauptsache es ist heiß genug.

Kocht man sein Essen in der Spülmaschine, schlägt man gleich drei Fliegen mit einer Klappe. Zunächst hat man natürlich ein leckeres Essen. Gleichzeitig bekommt man sauberes Geschirr, das für das Essen auch noch gleich vorgewärmt ist. Und natürlich spart man Energie, denn den Strom für den Herd kann man sich somit sparen und die Spülmaschine wäre ja sowieso gelaufen.

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Sophie1975, am 16.05.2013
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