Nie hätte ich gedacht, einmal etwas über Massageliegen oder Therapieliegen zu schreiben. Aber eine verzogene Schulter lotste mich zunächst zum Arzt und in der Folge zum Physiotherapeuten. Ersterer half sofort dank einer Spritze, letzterer sollte für Langzeitwirkung sorgen, denn ich war mächtig verspannt; kein Wunder, wenn man undiszipliniert fast den ganzen Tag vor dem Computer schief und krumm sitzt und erst dann an seine Sitzhaltung denkt, wenn es irgendwo urplötzlich ziemlich stechend schmerzt.

Massageliege, Patient und Therapeut ...

Massageliege, Patient und Therapeut bilden eine Therapieeinheit

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Massageliegen - eine Wissenschaft für sich

Ich kannte den Physiotherapeuten von früher und so führte er mich durch seine unlängst renovierte und neu aus gestatte Praxis. Es war eine Ewigkeit her, seitdem ich eine Massage bekommen hatte, und erinnerte mich an karge Liegen mit reinweißen Gestellen und beigefarbenen  oder braunen Bezügen. Alles erinnerte irgendwie an Krankenhaus. Ich war somit mehr als verwundert, als ich vor Massageliegen stand, die meinen althergebrachten Vorstellungen glücklicherweise nicht mehr entsprachen.

Moderne Massageliege sind hochflexibel einstellbarVor mir standen moderne Arbeitsgeräte für die Therapeuten, und wenn man so will, Wellnessmöbel für die Patienten. Offenbar hatte sich viel geändert. Hinsichtlich meiner Verwunderung ob des technischen High-End-Produktes, bekam ich eine kleine gratis Einweisung in Sachen Massageliegen, die ich hier gern weitergebe.

Was ist wichtig bei einer Massageliege?

Klassische Massageliege mit einem HozgestellZunächst einmal sind es die Polsterung und das Oberflächenmaterial. Schließlich muss sich der Patient auf der Liege wohlfühlen und richtig liegen können, auch über einen etwas längeren Zeitraum. Die Massagebewegungen müssen durch eine entsprechende Polsterung gut abgefangen werden und Nähte dürfen nicht stören. Das Material sollte ölresistent sein und sich angenehm auf der Haut anfühlen. Außerdem muss eine Massageliege oder Therapieliege eine entsprechende Breite haben. Schließlich darf der Patient keineswegs das Gefühl haben, ständig am Rand zu liegen und nicht bemüht sein, die Arme neben den Körper zu halten. Der Physiotherapeut muss zudem auch richtig stehen, damit er seine Anwendungen optimal durchführen kann. Es gibt spezielle Liegen, deren Arm- und Beinauflagen beweglich sind und sich so den Liegebedürfnissen von Patient und Therapeut anpassen.

Wichtig für den Liegekomfort einer Massageliege ist natürlich ein stufenlos verstellbares Kopfteil. Hier gibt es, je nach Anwendung, unterschiedliche Ausführungen. Wer wie ich wegen eines Schulterproblems behandelt werden muss, freut sich über eine Nasenschlitzöffnung, weil so ein entspanntes Liegen möglich ist. Für Patienten, die in Rückenlage behandelt werden müssen, steht ein Inlet für die Nasenschlitzöffnung zur Verfügung, um bequem massiert werden zu können.

Damit optimal behandelt werden kann, muss der Therapeut auch richtig an der Liege stehen können. Höhenverstellung ist bei einer guten Massageliege daher selbstverständlich. Außerdem muss sie sich gut bewegen lassen können. Das alles wird mittlerweile nicht nur manuell, sondern auch elektrisch gemacht. Dabei ist allenfalls ein sanftes Brummen zu hören und der Patient kann vollkommen entspannt sein.

Gute Bedingungen also für mich und den Physiotherapeuten. Und geholfen hat es auch. Nach ein paar Anwendungsstunden war ich wieder locker in den Schultern. Aber diesmal achte ich darauf, wie ich am Rechner sitze. Sollte ich dennoch wieder zur Physiotherapie müssen, weiß ich jetzt, dass zwar das Können des Therapeuten wichtig ist – aber eine moderne Praxisausstattung ebenso.

Infos zum Thema Massage und Physiotherapie

Physiotherapie, in Deutschland bis 1994 Krankengymnastik, ist eine Form der äußerlichen Anwendung von Heilmitteln,...
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