Navigationsgeräte für den Motorradfahrer

Harley Davidson Motorradfahrer genießen die Freiheit und entdecken neue Landschaften, während Sie Ihre Zweiräder über den Asphalt jagen. Doch gerade bei größeren Touren, die weit von der Heimat weg führen, kann es schwer sein, die schönsten Straßen zu entdecken. Mithilfe eines Navigationsgerätes speziell für Motorradfahrer ist dies aber möglich. Die Route kann bei den meisten Geräten ganz einfach am PC geplant werden. Dazu setzt man an allen Orten, Sehenswürdigkeiten oder Kurven sogenannte Wegpunkte. Diese werden von der mitgelieferten Software zu einer Route zusammengeführt. Nach der Übertragung auf das Navigationssystem kann diese abgefahren werden. Das lästige Planen einer Route mittels Karte am Straßenrand entfällt also und der Motorradfahrer kann sich voll und ganz auf das Fahren konzentrieren.

Hersteller und Kosten der Navigationsgeräte

Da es sich bei den Navigationsgeräten eher um ein Nischenprodukt mit sehr speziellen Anforderungen handelt, ist die Auswahl an Geräten im Vergleich zu Navigationsgeräten im Automobilbereich recht gering. Die Hersteller Garmin und TomTom sind mit den Modellpaletten Zumo und Rider Spitzenreiter in diesem Segment. Aber auch Pearl bietet mit dem Navgear Tourmate ein Navigationsgerät an, welches vor allem durch den Vergleichsweise niedrigen Preis (189,90€) überzeugt.

Der Preis ist unter Motorradfahrern oftmals das einzige Argument gegen ein Motorrad-Navigationssystem, da diese deutlich mehr kosten als ein mobiles Navigationssystem, welches im Auto genutzt wird. Das Spitzenmodell von TomTom, das Rider, schlägt mit einem Preis von 399 Euro zu Buche und kostet somit mehr als das Doppelte eines herkömmlichen Navigationssystems. Bei Garmin gestaltet sich die Preispolitik ähnlich, hier sind für das Top-Modell gar 599 Euro fällig.

Dennoch kann sich die Anschaffung eines solchen Gerätes, gerade bei Vielfahrern, durchaus lohnen. Um einen besseren Überblick über die angebotenen Geräte zu erhalten, ist es hilfreich einen Navigationsgeräte Test zurate zu ziehen und erst nach einer solchen Recherche eine Entscheidung zu treffen.

Das kann ein Motorrad-Navigationsgerät

Ein Navigationssystem, welches in der mobilen Version bereits in fast jedem Auto verwendet wird, eignet sich zur Navigation auf dem Motorrad nur bedingt. Da Motorradfahrer spezielle Bedürfnisse haben, unterscheiden sich auch Motorrad-Navigationsgeräte deutlich von herkömmlichen Geräten.

Um die Routenführung für den Motorradfahrer so einfach wie möglich zu gestalten, sollte ein Navigationsgerät folgende Features enthalten:

  • Sonnenblende: Damit das Navigationsgerät auch bei starker Sonneneinstrahlung noch abgelesen werden kann.
  • Bedienbarkeit mit Handschuhen: So kann bei einem kurzen Stopp, ohne lange Verzögerung, die Route geändert werden.
  • Bluetooth: Somit können die Sprachbefehle direkt an den Bluetooth-Empfänger im Helm weitergeleitet werden.
  • Wasserdicht: Auch bei Regenfahrten oder kurzen Schauern bleibt alles intakt.
  • Lange Akkulaufzeit: Nicht jeder Motorradfahrer hat eine Steckdose zum Laden des Navigationsgerätes montiert.
  • Routenplanung am PC: So wird jede schöne Kurve gefunden.
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