Rezept für ein Flammerie mit Speisestärke - Vanilleflammerie

½ l Milch
1 Vanilleschote, ersatzweise 1 Päckchen Vanillinzucker
1 Ei ( gibt dem Flammerie die gelbe Farbe, kann auch weggelassen werden)
3 EL ( Esslöffel) Zucker
30 g Speisestärke

Verarbeitung
Das Ei über einer Tasse aufschlagen und trennen.
Das Eiklar steif schlagen und kühl stellen.

Von der Milch etwa 1/3 abnehmen. Den Rest in einem Kochtopf mit dem Zucker und der aufgeschnittenen Vanilleschote zum Kochen bringen.
Mit der restlichen Milch die Stärke und den Eidotter gut verrühren. Speisestärke ist sehr fein und wird kalt angerührt um aufquellen zu können. Wird sie direkt in eine heiße Flüssigkeit gegeben entstehen Klumpen die sich nicht mehr auflösen.
Die Vanilleschote aus der kochenden Milch nehmen. Nun die kalte, vermischte Milch mit einem Schneebesen einrühren. Nochmals aufkochen lassen. Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und dazugeben.

Nach einem kurzen Abkühlen den Eischnee vorsichtig unterheben. Wegen der möglichen Salmonellen sollte die Temperatur bei etwa 75 °C liegen. Krankheitserreger werden dabei abgetötet.
Das Flammerie in eine Schüssel füllen und erkalten lassen. Ein wenig aufgestreuter Zucker verhindert das sich eine Haut an der Oberfläche bildet. Wer etwas Besonderes möchte kann das Flammerie in kleinen, vorher kalt ausgespülten, Förmchen portionieren und nach dem Abkühlen stürzen.

Tipp: Wenn man nur die halbe Menge Speisestärke verwendet bekommt man eine Vanillesoße.

Flammerie mit Grieß - Grießflammerie

Möchte man einen Grießflammerie zubereiten nimmt man auf ½ l Milch 50 – 60 g groben Grieß. Als Geschmackszutaten, neben Zitrone und Vanillinzucker, bieten sich Nüsse und Mandeln an. Im Gegensatz zu Speisestärke kann Grieß direkt in die kochende Milch gerührt werden. Da er grober als Speisestärke ist, nimmt er die Flüssigkeit schneller auf. Deshalb findet keine Klumpenbildung statt.. Ein weiterer Unterschied zu einem Flammerie mit Speisestärke ist, dass man den Grieß nach dem Ankochen nur bei schwacher Hitze aufquellen lässt.

Bei der Verwendung von Eiern darf der Dotter hier nicht direkt mit gekocht werden. Er gerinnt durch die Hitze und flockt aus. Das Eigelb wird verrührt und mit einer kleinen Menge von dem heißen Grieß vermischt. Nach einem kurzen Abkühlen des Flammeries wird die Dotter-Grießmischung eingerührt. Der Eischnee wird wie bei einem Vanilleflammerie untergehoben.

Sago verwendet man wenn eine Speise durchsichtig sein soll. Allerdings ist dieses Bindemittel meist nur im Reformhaus erhältlich. Für einen halben Liter Saft benötigt man
40 – 50 g. Sago kann ebenfalls ohne Anrühren verarbeitet werden.

Zum Anzurichten eignen sich Schlagsahne, Kompott, Fruchtsoßen, Mandeln, Nüsse und frisches Obst.

 

Rezept für einen Pudding - Nusspudding

Eine Puddingform einfetten, mit Semmelbröseln ausstreuen.
4 Eiklar steif schlagen und kühl stellen
4 Eigelb mit 60 –80 g Zucker und einer Prise Salz schaumig schlagen.
180 – 200 g geriebene Hasel- oder Walnüsse dazugeben.
4 EL süße Sahne und 40 g Semmelbrösel einrühren.
Zum Schluß den Eischnee unterheben.

Die Masse in die Form füllen und den Deckel verschließen. Das ganze in einem Wasserbad ankochen, danach etwa 60 Minuten in siedendem Wasser stocken lassen. Im Anschluß daran die Form noch ca. 15 Minuten, bei ausgeschalteter Herdplatte, im Wasserbad stehen lassen. Danach kann die Süßspeise gestürzt und warm gegessen werden.

Tipp: Zum Anrichten Vanillesoße oder flüssige süße Sahne verwenden.

Die Reste des Puddings können auch kalt gegessen, oder in heißer Butter aufgebacken werden.
Für einen salzigen Pudding kann man ein Rezept von einem Auflauf verwenden. Es ist zu beachteten ob im Rezept genügend Hühnereier angegeben sind. Die Speise kann sonst beim Herausnehmen aus der Form zerfallen. Salzige Puddinge werden warm verzehrt und es bietet sich an dazu Salate, Gemüse und Saucen reichen.
 
Es würde mich sehr freuen wenn jemand Spaß daran hätte eines der Rezepte auszuprobieren, oder etwas neues zu kreieren...

Flammerie

Autor seit 5 Jahren
50 Seiten
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