Urlaub mit Genuss

Entlang des Mains gibt es zahlreiche Möglichkeiten sich den Urlaub abwechslungs- und genussreich zu gestalten. Die Nachhaltigkeit, der so genannte "sanfte Tourismus", gewinnt immer mehr an Bedeutung. Erholung und Entspannung nicht auf Kosten der der Natur, sondern im Gleichklang mit ihr zu betreiben, hat einen hohen Stellenwert. So genießen immer mehr Urlauber mit dem Kanu am Mainufer entlang zu paddeln, die Schönheiten der Landschaft zu entdecken, spontan Halt zu machen und die Orte am Mainviereck mal ohne Alltagsstress mit Gelassenheit zu erkunden. Damit sie sich entsprechend orientieren können, wurde die so genannte "Gelbe Welle" geschaffen. 

Genuss ohne Reue: Sanfter Wassertourismus auf dem Main. (Bild: Ruth Weitz)

Lebensader Main für Wasserwanderer im Paddelboot

Die Gelbe Welle bietet interessierten Wasserreisenden einen umfassenden Überblick über die vorhandenen Angebote in den Kommunen entlang des Mains. "Lebensader Main" ist der Projekttitel, unter dem die Gelbe Welle aus dem Fördertopf der Europäischen Union – dem Leader-Programm für die Stärkung ländlicher Regionen - bezuschusst wurde. Nach den Landkreisen Kitzingen, Haßberge und Schweinfurt hat die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Main4Eck Miltenberg ein Nutzungs- und Entwicklungskonzept für die touristische Aufwertung des Mains erstellt und für die Zielgruppe der Wasserwanderer ein Angebot geschaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben sich die Gemeinden der LAG Main4Eck mit Kommunen aus den benachbarten Landkreisen Main-Tauber-Kreis und Landkreis Aschaffenburg zusammen geschlossen. Projektträger der Gelben Welle von Faulbach bis Stockstadt ist der Tourismusverband Mainland-Churfranken. Die einheitliche Beschilderung des Mains führt bis über die bayerische Landesgrenze hinaus und ist gerade für Kurzurlauber aus dem Rhein-Main Gebiet ein ideales Ausflugsziel. Wer eine weitere Anreise hat, findet zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen oder auf Camping- und Wohnmobilstellplätzen.

Schneller Überblick auf Hinweistafeln am Mainufer
Hinweistafeln für die Gelbe Welle

Hinweistafeln für die Gelbe Welle (Bild: Tourismusverband Churfranken)

Weithin sichtbare, leuchtend gelbe Hinweisschilder erleichtern nun die Orientierung auf dem Fluss und signalisieren den Wasserwanderern: Hier ist eine gute Anlegestelle! Weitere Symbole informieren auf einen Blick über alle nahe gelegenen touristischen Angebote wie zum Beispiel Gastwirtschaften, Einkaufsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten oder Campingplätze. Gefällt dem Paddler die touristische Infrastruktur nicht, wird ihm als Alternative die nächste Anlegestelle mit Entfernungsangabe genannt.

Die Übersichtskarte erleichtert ...

Die Übersichtskarte erleichtert eine gute Urlaubsplanung. (Bild: Tourismusverband Churfranken)

Auf dem Main paddeln bis vor die Tore Frankfurts

An Land sind weitere Gelbe-Welle-Tafeln zu finden, die zusätzliche Informationen enthalten, sowohl über Sehens- und Erlebenswertes in der Kommune als auch Notfallnummern, Reparaturservice, Tourist-Info, nächstes WC und so weiter. Es gibt obendrein noch ein Informationsfaltblatt, das den Streckenabschnitt des Mains von Faulbach bis Stockstadt am Main kurz und knapp beschreibt: alle Aus- und Wiedereinstiegsstellen mit dazugehörigen Stromkilometern, Piktogramme zu örtlichen touristischen Möglichkeiten und Hilfestellungen dazu, eine Kurzbeschreibung der jeweiligen Kommune mit einem Foto eines touristischen Glanzlichtes am Ort. Dieser Lückenschluss im Landkreis Miltenberg bis hin über die Grenzen von Baden-Württemberg und Hessen ermöglicht den Wasserwanderern auf dem Main eine einheitliche Orientierung von Faulbach bis vor die Tore Frankfurts. 

Der Main ist in Kürze um eine Attraktion reicher 

heißt es in der Pressemitteilung des Tourismusverbandes Chrufranken zur Gelben Welle im Mainviereck, als die ersten Schritte zur Förderung des sanften Wassertourismus getätigt waren. Die Beschilderung ist mittlerweile abgeschlossen, die Mehrzahl der Anlegestellen in den an dem Projekt beteiligten Kommunen wurde geschaffen. 

Krimifreundin, am 04.05.2014
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Bildquelle:
a.sansone (Lechweg - Wie es ist an einem Wildfluss zu wandern)
Eigenwerk (Kann man im Sommer auf die Zugspitze?)

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