Mama, Papa, Zombie!

Apokalyptische Stoffe faszinieren seit jeher. Angefangen von unheilvollen Bibelprophezeiungen über Sagen bis hin zu moderneren Adaptionen wie der "Terminator"-Serie. Einen ungeahnten Boom – no pun intended – erlebt das Zombie-Subgenre. Einstmals Sinnbild angeblich sinnloser Gewalt und Verstümmelung (legendär etwa die ZDF-Dokumentation "Mama, Papa, Zombie" aus 1984), sind die Untoten aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken. Bloß: Welchen Stempel könnte ein Horror-Survival-Game wie das exklusiv für Sonys Playstation erschienene "The Last of Us" der ausgelutscht scheinenden Thematik noch aufdrücken?

Im Normalfall wohl keinen. Nur handelt es sich beim vom Entwicklerstudio produzierten Erfolgstitel um keinen Normalfall. "The Last of Us" ist die alles überragende Ausnahme: Von der ersten bis zur letzte Spielminute fesselnd, packend, mitreißend, verstörend, wunderschön und abstoßend. Was Wunder also, dass das Horror-Adventure Kritiker wie Spieler gleichermaßen begeisterte?

Menschheit und Menschlichkeit in Trümmern

Dabei erscheint das Szenario auf den ersten Blick vertraut: Die Menschheit liegt in ihren letzten Zügen, die Zivilisation, auf die sie so stolz war, folgerichtig in Trümmern. Eine Pandemie fegte wie ein Sturm über die völlig unvorbereitete Spezies hinweg und die Aufgabe des Spielers ist es, eine äußerst wichtige Mission zu erfüllen.

So weit, so vertraut, so altbacken scheinend. Aber: Wer annimmt, "The Last of Us" wäre lediglich ein weiterer Zombie-Shooter mit Alibi-Story, irrt gewaltig. Dies anzunehmen hieße, einen Monumentalfilm wie "Ben Hur" auf die Schlagwörter "spielt in der Römerzeit" und "Pferde kommen auch vor" zu reduzieren. Ja: Hintergrund der Story von "The Last of Us" ist eine Apokalypse, und ja, Zombies kommen auch vor. Und doch ist all dies nur ein winziger Splitter dessen, was das Spiel auszeichnet und ihm höchsten Suchtfaktor verleiht. Bereits die Anfangssequenz zieht sofort in den Bann: Ein Mädchen erwacht, schaltet den Fernseher ein, der geradezu surreale Nachrichten verlautbart, eine gewaltige Explosion lässt die Fensterscheiben erzittern.

Wenig später stürzt der Vater ins Haus, packt das Mädchen am Arm, bringt es ins Auto seines Bruders, und bereits auf der Fahrt in die Stadt zeigen sich die ersten Auswirkungen dessen, was die Zivilisation in die Knie zwingen sollte: Jeder misstraut jedem, allerorts Chaos und Zerstörung, Explosionen, die Lage ist völlig außer Kontrolle geraten, so sie jemals unter Kontrolle war – wer möchte das im Nachhinein noch festlegen können? Am Erschreckendsten aber: Menschen fallen übereinander her, um sich gegenseitig zu zerfleischen. Was ist geschehen? Eine Pandemie ist geschehen. Ein offenbar mutierter Pilz der Spezies Ophiocordyceps unilateralis hat die Menschheit als neuen Wirtsträger gewählt – und nichts ist mehr so, wie es vorher war.

Keine außerirdischen Invasoren, keine bösen Russen, keine Atomversuche, nein, ein unscheinbarer Pilz besiegelte das Ende der Zivilisation. Und es gibt kein Entrinnen. Wer noch nicht infiziert ist, muss mit Angriffen der Infizierten rechnen. Frisch Infizierte, von den Überlebenden Runner und Stalker genannt, sind noch klar als Menschen erkennbar, wenngleich sie bloß noch unartikulierte Laute ausstoßen. Furchterregender noch sind die Clicker, deren Kopf völlig vom parasitären Pilz überwuchert ist, weshalb sie sich anhand von Schallwellen orientieren. Am Schlimmsten sind aber die Bloater: Riesige Ungetüme, deren Panzerung von Geschossen kaum noch durchdrungen werden kann, und die jeden nicht Infizierten in Stücke reißen.

Und falls Sie all dies für völlig abstruse Horror-Fiktion halten: Der parasitäre Pilz Ophiocordyceps unilateralis existiert tatsächlich! Zwar befällt er ausschließlich Ameisen in den Tropen, doch was sollte ihn davon abhalten, zu mutieren und fortan Menschen als Wirtskörper zu betrachten?

Der "Zombie-Macher-Pilz" Ophiocordyceps unilateralis

Es klingt wie aus einem schlechten Horrorfilm, ist für viele Ameisen jedoch bittere Realität: Werden sie von den Sporen des Parasiten Ophiocordyceps unilateralis befallen, ändert sich ihr Verhalten. Die hauchdünnen Zellenfäden des Pilzes dringen in die Ameise ein und zwingen ihm ihren "Willen" auf. Das Wirtstier sucht einen für den Parasiten optimalen Lebensort - meist ein Blatt -, beißt sich daran fest und verhungert.

Diese Ameise hat sich auf Befehl des Parasits in ein Blatt verbissen - der aus dem Kopf wachsende "Stängel" ist der Pilz! (Bild: David P. Hughes, Maj-Britt Pontoppidan)

Tote, von Ophiocordyceps unilateralis befallene Ameise (Bild: David P. Hughes, Maj-Britt Pontoppidan)

Im Körper des Wirts bildet der Parasit Ophiocordyceps unilateralis neue Sporen, die zu Boden gleiten und weiterer Ameisen befallen. Die potenziellen Opfer haben im Laufe der Zeit allerdings gelernt, sich möglichst vom Boden fernzuhalten. Ophiocordyceps unilateralis ist bislang nur in den Tropen bekannt und stellt somit keine Gefahr für heimische Ameisenarten dar. Einzigartig ist diese "zombifizierung" befallener Wirtskörper nicht. Verblüffend daran ist, dass jeder bekannte Parasit ausschließlich eine ganz spezielle Spezies befällt.

"The Last of Us": Der Weg ist das Ziel

Doch "The Last of Us" ist noch vielschichtiger, als es die unterschiedlichen Infizierten-Arten vermuten ließen. Eine größere Gefahr als von den furchterregenden Zombies selbst geht von den anderen Überlebenden aus, wie Protagonist Joel schon bald feststellen muss, nachdem er sich breitschlagen hat lassen, "Ware" in Form der 14-jährigen Ellie sicher an ihren Bestimmungsort zu transportieren. Überall lauern Gefahren, seien es skrupellose Banditen, herumstreunende Plünderer oder schießfreudige Soldaten einer nur noch auf dem Papier existierenden Zentralmacht.

Was es mit Ellie auf sich hat und ob Joel die gefahrvolle Reise – man bedenke: Öffentliche Ordnung, intakte Straßen und Autos bzw. Flugverkehr existiert in dieser post-apokalyptischen Welt längst nicht mehr! – meistert, wird natürlich nicht gespoilert. Obwohl es dem Spielvergnügen kaum einen Abbruch täte. Der Spruch: "Der Weg ist das Ziel" trifft auf kaum ein anderes Computergame besser zu als auf "The Last of Us". Das "warum" ist zierendes Beiwerk, geht es doch vielmehr um das "wie" in mehrfacher Hinsicht.

Wer auf geradlinige Shooter wert legt, wird enttäuscht. Je nach Schwierigkeitsgrad (der Rezensent wählte "normal" und hatte bereits daran heftig zu knabbern) feiert die Mangelwirtschaft fröhliche Urstände. Bis man an größere Waffenkaliber herankommt, vergehen so einige Level, in denen es heißt: Sparsam mit der Munition umgehen, Gegnern idealerweise ausweichen oder sie feige aus dem Hinterhalt angreifen. Mit Waffengewalt alleine sind einige Level gar nicht zu bewältigen. Das eingangs erwähnte Szenario mit mehreren lauernden Zombies etwa bedarf des Einsatzes einer der größten Stärken des Spiels: Schleichen, lauschen und hinterhältig agieren. Clicker beispielsweise "sehen" die Menschen nicht visuell, sondern orten sie anhand von Schallwellen. Wer sich unvorsichtig oder überhastet bewegt, wird gnadenlos ausgemacht und, nun ja, ausgeclickt.

Originell ist unter anderem die Möglichkeit der Feindortung anhand des Lauschens. Wie "Geisterwesen" zeichnen sich die Gegner hinter Wänden ab, wenn Joel angestrengt lauscht. Hintergrundgeräusche wie fremde Stimmen oder das Knarzen von Brettern verschwimmen dabei. Nachteil: Sollte sich derweil ein Zombie oder Bandit von hinten heranschleichen, ist Joel geliefert. Deshalb heißt es unentwegt, auf der Hut zu sein und die jeweils passende Taktik zu wählen. Verstecken und aus dem Hinterhalt angreifen ist ein probates Mittel, solange die Gegner nicht wissen, wo man sich befindet. Haben diese aber herausgefunden, dass ihre Mitstreiter oder Mitinfizierten von Joel hinterrücks gemeuchelt wurden, nehmen sie ihn ins Visier. Zombies stürmen meist blindlings auf ihn zu, menschliche Kontrahenten nehmen ihn hingegen in die Zange, weshalb ein ständiger Ortswechsel vorteilhaft ist, um nicht plötzlich hilflos in der Falle zu stecken.

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Stärken und Schwächen der KI

Hier offenbart die KI von "The Last of Us" sowohl eine ihrer Stärken, als auch Schwächen. Einerseits gehen die Banditen oder Militärs teils geschickt vor, greifen Joel von den Seiten her an, nehmen ihn gezielt unter Beschuss und blasen ihm mit Molotowcocktails das Licht aus. Ausgerechnet die schwache Seite der KI sorgt für die einzigen Abzüge beim Spielvergnügen: Ellie und später immer wieder dazu stoßende Reisebegleitung spaziert inmitten wilder Schusswechsel gemütlich hin und her, ohne getroffen zu werden oder in Deckung zu gehen. Diese KI-Schwäche zerstört leider mitunter die Atmosphäre, da es einfach abstrus aussieht, wenn Ellie im Schlachtengetümmel herumflaniert, als würde sie das Ganze nichts angehen, oder wenn sie gar in Gegner hineinläuft, die sie überhaupt nicht wahrnehmen.

Und um auf höchstem Niveau weiter zu meckern: "The Last of Us" weist einen linearen Spielverlauf hin. Der Spieler hangelt sich von Level zu Level, wogegen prinzipiell nichts einzuwenden ist. Das Problem daran: In jedem Level verstecken sich viele überlebenswichtige Gegenstände wie Munition oder technische Teile, mit denen sich Waffen aufrüsten lassen. Erkundet man nun den jeweiligen Level sorgfältig und schließt eine Tür auf, die automatisch zum nächsten Spielabschnitt führt, und hat man einige andere Räume noch gar nicht inspizieren können, ist der Weg zurück versperrt und all die Goodies sind futsch. Möchte man überkritisch sein, könnte man noch auf die etwas umständliche Steuerung hinweisen, die im Fall eines überraschenden Angriffs oder eines heiklen Rückzugsgefechtes die Übersicht verlieren lässt. Rasches Umdrehen oder wechseln der Schusswaffe bedarf äußerster Konzentration, die schon mal verloren geht, wenn ein halbes Dutzend Zombies kreischend auf einen losstürzen, während ein riesiger, nahezu unverwundbarer Bloater nur noch wenige Schritte davon entfernt ist, einen mit bloßen Händen zu zerreißen.

Genug des Meckerns, weiter mit dem verdienten Lob. Davon kann es gar nicht genug geben. Als passionierter Leser und Horrorautor war der Rezensent schlichtweg begeistert vom behutsamen Aufbau der Story. Wer annimmt, dass sich die Levels im Grunde genommen alle gleichen, und Joel die junge Ellie sofort akzeptiert und wie eine Tochter behandelt, irrt. So merkwürdig es in diesem Zusammenhang klingen mag: Die Story wird realistisch nachempfunden erzählt. Natürlich ist das Szenario reine Fiktion und niemand weiß, wie sich Menschen unter diesen Umständen exakt verhalten würden. Doch bereits die Hintergrundgeschichte überzeugt dadurch, dass sie nicht völliger Humbug ist, sondern die Verbreitungsform eines existenten Parasiten lediglich extrapoliert. Dadurch gewinnt die Geschichte eine Glaubwürdigkeit, wie man sie innerhalb des Genres ansonsten kaum findet.

Guter Joel, böser Joel

Diese Glaubwürdigkeit überträgt sich auch auf die Charaktere: Joel ist auf den ersten Blick ein bärbeißiger Überlebender mittleren Alters, besitzt aber den berühmten weichen Kern. Das hält ihn aber nicht davon ab, einige äußerst zynische, gerade für ein Mainstream-Game überraschend "unmoralische" Entscheidungen zu treffen. Allerdings gilt in der Post-Apokalypse von "The Last of Us": Der Mensch ist des Menschen Wolf! Es ist eine gnadenlose Welt, in der nur die Härtesten überleben und jene, die leben wollen, bis zum Äußersten gehen. Und wiederum ohne zu spoilern: Selbst abgebrühte Horrorfans werden in einigen Passagen ordentlich ins Schaudern geraten …

Eine weitere positive Überraschung ist Ellie. Kinder und Teenager neigen auch in Filmen und Games dazu, dem erwachsenen Zuseher rasch auf den Senkel zu gehen. Die Figur der Ellie ist zwar vordergründig ein "normaler" Teenager, jedoch ohne die Kindheit sowie Pubertät in einer zivilisierten Gesellschaft durchlebt zu haben. Der Gebrauch von Waffen ist ihr selbstverständlich, was sich in den aus Sicht des Rezensenten überragenden Passagen des Spiels niederschlägt, nämlich dann, wenn anstatt Joel Ellie gesteuert werden muss.

Das zierliche Mädchen ist im Nahkampf logischerweise chancenlos und muss deshalb auf geschicktes Taktieren und Angriffe aus dem Hinterhalt setzen. Es liegt also am Spieler, eine lediglich mit einer Pistole sowie Pfeil und Bogen ausgestattete Teenagerin sicher durch ein von blutrünstigen Mördern verseuchtes Gebiet zu navigieren. Dabei erweisen sich Pfeil und Bogen als die überlegene Waffenwahl, da sie nahezu keinerlei Geräusche verursachen und sich somit Gegner lautlos ausschalten lassen … falls man sie auf Anhieb tödlich verwundet und kein Aufsehen erregt und plötzlich mit dem Rücken zur Wand steht.

Häufiges Ableben ist unvermeidlich. Sei es, weil man die Aufmerksamkeit von Zombies auf sich gezogen hat und nicht genug Munition besitzt, sie aufzuhalten, oder seien es wachsame Soldaten, die mit ihrer überlegenen Feuerkraft den in die Enge getriebenen Joel unbarmherzig abknallen.

Weitere Spielfiguren können nicht gelenkt werden. Wiederkehrende Charaktere gibt es wenige, darunter jedoch einen Antagonisten, der dem Spiel eine – jawohl, dies ist eine spoilerfreie Zone! – interessante Wendung gibt.

Pfeif dir nichts, Ellie!

Überhaupt zeichnet sich die Story von "The Last of Us" durch mehrere Wendungen aus. Diese betreffen allerdings nicht nur Charaktere, sondern auch die Sicht auf das Szenario. Die gewohnt klare Unterteilung in Gut und Böse – hier die Überlebenden, dort die Zombies – wird immer wieder aufgehoben und zwingt den Spieler, sich mit dem Umstand auseinanderzusetzen, dass die Dinge eben doch komplizierter sind, als sie auf Anhieb scheinen mögen.

Auch in Punkto Atmosphäre legt "The Last of Us" die Latte für künftige Spiele in luftige Höhen. Zum einen verleiten die Spielewelten zum Staunen und fieberhaften Erkunden. Zum anderen hat es Naughty Dog geschafft, ein Horror-Adventure ohne einen einzigen Durchhänger zu entwerfen. Adrenalinlastige Passagen wechseln sich geschickt genug mit ruhigen Phasen ab, um ein ständiges Hochpushen zu vermeiden, das unweigerlich zur Abstumpfung führen würde. Stattdessen bleibt immer wieder Zeit zum Verschnaufen.

Diese Zeit kann genutzt werden, um neue Waffen herzustellen, aber auch, um gefundene Artefakte wie persönliche Briefe, Erinnerungsfotos oder Audioaufzeichnungen zu durchkämmen und eine Ahnung dessen zu bekommen, wie andere Menschen mit dem Leben nach der Apokalypse umgingen. Einige setzten ihre Hoffnung auf geradezu naive Weise in Hilfe von außen, andere wählten den Kampf, manche wiederum setzten ihrem Leben ein Ende, um nicht als "einer von denen" zu enden oder bei lebendigem Leibe zerfleischt zu werden.

Zur Atmosphäre tragen auch die weniger düsteren Elemente bei, etwa wenn Ellie das Pfeifen erlernt und Joel sarkastisch anmerkt: "Oh, toll, noch etwas, mit dem du mir auf die Nerven gehen kannst!"

Sounds Of Gustavo Santaolalla

Eine besondere Erwähnung verdienen die Hintergrundgeräusche und der Soundtrack. Je nach Schießprügel ändert sich die Geräuschkulisse. Eine kleinkalibrige Pistole verursacht ein völlig anderes Schussgeräusch als etwa eine Schrotflinte. Im Nahkampf sind die Schläge und Treffer sowohl zu hören, als auch zu spüren. Damit "The Last of Us" seine volle Wirkung entfalten kann, sollte es unbedingt nachts gespielt werden. Vernimmt man in einem Kellerabteil, das lediglich vom schwachen Schein einer Taschenlampe ausgeleuchtet wird, plötzlich garstige Geräusche, die auf Clicker oder Runner hinweisen, zuckt man schon mal zusammen.

Untermalt wird das grandiose Spiel vom zweifach oscar-gekrönten (2006 für die Filmmusik zu "Brokeback Mountain", 2007 für "Babel") Komponisten Gustavo Santaolalla. Situationsabhängig wummert der Soundtrack wie in einem Spaghetti-Western bedrohlich oder begleitet eine emotionale Szene mit dezenter Geigenmusik.

In Planung: "The Last of Us 2" sowie eine Verfilmung

Fazit: So man nicht schummelt und möglichst rasch die Levels zurücklegt, bietet "The Last of Us" unglaublich spannenden Spielspaß für mehrere Abende. Dabei ist es mit einmal Durchzocken nicht getan. Obwohl durch das lineare Gameplay die Story im Wesentlichen vorgegeben ist, erlag so mancher Spieler der Ersuchung, das Game gleich noch einmal zu zocken. Um Oscar Wilde zu zitieren: Versuchungen sollte man nachgeben! Und eine ähnlich verlockende Versuchung im Gamebereich ist dem Rezensenten noch nie untergekommen.

Bis Dato ist "The Last of Us" exklusiv auf Playstation erschienen, was PC-Spieler oder Besitzer einer Xbox davon abhalten könnte, dieses Horror-Adventure genauer unter die Lupe zu nehmen. Das wäre allerdings schade, denn dieser Titel alleine rechtfertigt fast schon die Anschaffung einer Playstation, dermaßen überragend präsentiert es sich.

Gute Nachrichten für Fans von "The Last of Us": Ende 2014 bestätigte Naughty Dog, dass es ein Sequel geben wird. Erscheinungstermin soll 2016 sein. Außerdem ist eine Verfilmung in Aussicht – solange der Regisseur weder Uwe Boll (bekannt für seine nach dem "schlimmer geht's immer"-Prinzip heruntergekurbelten Verfilmungen beliebter Computerspiele), noch Paul W. W. Anderson (bekannt für "Resident Evil" und beneidet für seine Ehefrau Milla Jovovich, die zufälligerweise in jedem seiner Filme die Hauptrolle spielt) heißt, kann man diesem mit einiger Erwartung entgegenfiebern.

Pfeifen Sie "The Last of Us" nach oder drauf?
rainerinnreiter, am 11.11.2014
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Bildquelle:
http://www.amazon.de/ (Alien: Isolation - Im Wandschrank hört dich niemand schreien)
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