Was sind hässliche Füße?

Jeder definiert Schönheit oder eben Hässlichkeit anders. Gerade Frauen halten ihre eigenen Füße häufig für nicht besonders schön. Natürlich können wir nicht alle Model-Füße haben, aber guter Durchschnitt würde uns ja schon reichen. Zumindest so gut, dass man sich auch mal in Flipflops oder offenen Sandalen nach draußen wagen kann, ohne sich zu schämen.

Die gute Nachricht ist: Wir sind häufig zu streng mit uns selber. Was wir an uns selber als hässlich empfinden, das finden andere oft normal. Und was als normal angesehen wird, wird meist auch nicht sonderlich beachtet. Wir haben also gute Chancen, dass unsere vermeintlich hässlichen Füße gar nicht weiter auffallen.

Wenn der Spezialist ran muss...

Selbstverständlich gibt es auch Härtefälle. In einigen wenigen Fällen bei besonders schiefen Zehen oder anderen Fehlstellungen kann der Arzt zu einer operativen Korrektur raten. 

Für mittelschwere Fälle ist der Gang zum Podologen angeraten. Dort nimmt man sich dem Problem fachmännisch an, nimmt die Erstbehandlung in der Fußpflege vor und gibt Anleitung, wie man die Füße zu Hause selber richtig weiter pflegen kann. Keine falsche Scham – das sind Spezialisten und haben in ihrem Berufsleben schon einige so schlimme Füße zu Gesicht bekommen, dass unsere von uns selber subjektiv als "hässlich" betitelten Füße noch die reinsten Schmuckstücke sind. Natürlich bietet der Podologe in der Fußpflege neben der Anleitung für Zuhause auch die Folgebehandlungen in der Praxis an. Wer sich selber noch nicht richtig herantraut, kann sich das ja dort noch einige Male anschauen. Ansonsten lässt sich die Fußpflege prima und mit wenig Zeitaufwand in den eigenen Tagesablauf integrieren.

Fußpflege zu Hause

Bei der Pediküre muss man es nicht übertreiben. Weniger ist manchmal mehr! Ist erst einmal das Schlimmste beseitigt, muss nicht mehr viel Zeit darauf verwendet werden. Es reicht dann einmal pro Woche oder einfach bei Bedarf.

  • Fußbad: Ein Fußbad sollte jeder Pediküre vorangehen. Durch das Wasser werden Haut und Fußnägel weich, Hautschüppchen lösen sich und die Fußnägel lassen sich später besser schneiden.
  • Als nächstes sind die Nägel dran. Die Fußnägel werden in Form geschnitten oder geknipst. Vorsicht: Nicht zu kurz und auch nicht seitlich zu tief, lieber vorne etwas gerader.
  • Mit einer Feile oder einem Bimsstein wird im nächsten Schritt die Hornhaut entfernt. Generell hat diese zwar eine Funktion und dient als Schutz, aber ein Zuviel davon kann Schmerzen verursachen, zu hart werden und leicht einreißen, wodurch wiederum Keime in die Wunde gelangen könnten.
  • Die Nagelhaut lässt sich meist recht leicht entfernen. Oft reicht es aus, wenn man mit einem Handtuch leicht darüberrubbelt.
  • Die geschnittenen Nägel können noch gefeilt werden. Das verhindert scharfe Kanten, mit denen man sich selber verletzen oder seine Socken kaputtmachen könnte. Manche Feile ist auch mit einer Seite zum Polieren ausgestattet. Damit fährt man über den Nagel, bis er schön glänzt.
  • Nagellack sollte sorgfältig aufgetragen werden und nicht verschmieren. Er ist das Aushängeschild unserer Fußpflege und der Hingucker an unseren Füßen. Wer von Natur aus zu leicht gelblicher Nagelfarbe neigt, kann das auch wunderbar unter einer schönen Farbe verdecken.
  • Sobald der Lack trocken ist, werden die Füße eingecremt. Ist noch sehr viel Hornhaut vorhanden, nimmt man dafür Schrundensalbe. Diese sorgt dafür, dass sich die überschüssige Haut ablöst. Oft reicht die Anwendung über ein paar Tage hinweg aus. Danach kann und sollte mit einer Fußcreme weiter eingecremt werden, denn unsere Füße neigen zum Austrocknen, schließlich werden sie den ganzen Tag beansprucht und stecken auch noch meistens in Socken und Schuhen.

Sonja, am 25.02.2017
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