Am Basislager im Urwald - Endlich ein festes Dach über dem Kopf und eine warme Malzeit

Das Basislager besteht aus einem Anleger für Boote, Treppen in den Fluß wegen der Gezeiten, einem Platz für Versammlungen, mehreren Lagerplätzen, Hindernissparcour, Schießplätzen, einem Landeplatz für Hubschrauber und ganz wichtig = relatif festen Baracken für die Ausbilder. Da hängen die Hamac`s unter Wellblech. Welch ein Luxus.  Es gibt eine Küchenbaracke, ein refectoire ( Speisezimmer haha ) und ach wie schön einen Donnerbalken! Wie gemütlich.

Die Lehrgangsteilnehmer springen vom Boot oder Hubschrauber in den Fluß ( die Stelle ist erkundet! ) und schwimmen an Land. Dann gehts zum Campingplatz und der Schlamassel beginnt.

Theorie und Praxis lösen sich ab, Im großen ganzen lernen die das, was wir hier in den letzten Beiträgen geübt haben. Ein bischen Kriegspielen und ein par Körperertüchtigungseinheiten auf dem Hindernissparcour kommen dazu. Immer nass, immer verschlammt und ein wenig hungrig.   

   

Sinn und Zweck des Dschungelcamps - Harte Jungs nehmens leicht.

Der Koch, ein Chinese könnte im Hilton arbeiten! Der ist einfach gut. Strafversetzt nach Regina.Er war vorher in der Offiziersmesse. Eins von den Streifenhörnchen hat ihn als dressierten Vietcong betitelt. Daraufhin schmeckte das Dessert ganz leicht nach mehreren Flaschen Tabasco.

Über jeden von den Jungs könnte man einen Artikel schreiben, aber das wäre ja am Thema vorbei. Alle sind Moniteure ( Ausbilder ), Spezialisten, Gefreite die Offiziere ausbilden. Der Dienstrang zählt nicht, nur das Können. Das CEFE ist das Fenster der Legion. Die ganze Welt schaut darauf.  

Sicherheit steht immer an erster Stelle. Gefahren, Flußüberqueren, Tiere, Pflanzen, Techniken für Lager, Topo, Transport Verletzter, Fallenbau, Hygiene  u.s.w.!

Viele Tiere wie bei Tarzan gibts nur im Zoo. Hier sind die auf ein großes Gebiet verteilt.Oben in die Bäume kommt man nicht. Essbare Früchte eher weniger, Awara Palmen haben welche, aber auch schöne Stachel. .Überleben im Urwald ist also nur Eingeborenen möglich. Aber anpassen und einige Zeit aushalten geht schon. Einige Truppen sind recht rustikal, finden sich gut zurecht. Andere kommen ohne Luftunterstützung und warmes Essen nicht aus. Aber so sind sie halt, die Amis, Dafür sind die Rambo - Filme ganz toll. 

Wichtig ist, niemals Panik zulassen. Herr der Situation zu bleiben. Vorher informieren, Jedes Land hat andere Gesetze.

Ich z.B. war sehr erstaunt, daß man im eiskalten Norden Kanadas sehr viel trinken muß, weil Kälte genau wie Hitze Flüssigkeit entzieht. Aber da wollt ich eh nie hin.

Ich habe den Wald schätzen gelernt. Wir sollten ihn respektieren und erhalten.

Die Indianer bitte meiden, die können an Zivilisationskrankheiten sterben. Deren Immunsystem kennt das nicht!   

Zusammenfassung Survie - Allgemeine Regeln Tipps

Der Fall " Überleben " kann jeden überall erwischen. Panne auf einer einsamen Straße, Verlaufen im Urlaub, gestürzt im Wald, Bootsunglück. Kurz wir sind abgestürzt, gestrandet! Einen Sturz - Fall zu überleben dazu gibt es eine simple Regel =

jegliches Survie beginnt mit vier Buchstaben:

STOP : S etzen, T ee trinken, O rganisieren P lanen

Bei Brand oder Explosion setz ich mich nicht hin! Da nehm ich die Beine in die Hand. Klar!

Die ersten Minuten nach dem Crash entscheiden aber über Erfolg oder Misserfolg. Panik, das Blut sackt ab, das Gehirn ist leer. Der Bauch darf aber nicht entscheiden! Also hinsetzen, Trinken  ( auch Wasser ) beruhigt die Därme, was kann ich an Material, Werkstoffen, Nahrung, Sprit gebrauchen- organisieren! Dann planen, was mach ich? Kommt Hilfe, bleib ich vor Ort? Oder muß ich selber sehen, dass ich Unterstützung finde. Welche Wege gibt es, kann ich Zeichen geben, wie mache ich auf mich aufmerksam. Eine Frau war in steinigem Gelände gestürzt, mit dem Schminkspiegel gab sie Blinkzeichen. Klasse. Motorpanne nachts im Winter. Kein Feuerzeug. Zigarettenanzünder und Benzin gehen auch für ein Feuer. Schläuche zum Absaugen sind am Motor. 

Die Grundbedürfnisse sind Unterkunft ( gegen Sonne, Regen, Wind ), Wasser Nahrung ( da geht auch mal ein Tag ohne, Wasser kann man auffangen oder Kondenswasser gewinnen ), Pflege! Wunden verbinden, Brüche schienen u.s.w.

Einen Flugzeugabsturz im Urwald überlebt, und dann kommt keine Hilfe, Weil man von oben nichts sieht. Das ist natürlich der Supergau, den ich niemandem wünsche. Am nächsten Fluß ein Moukou- Moukou Floß gebaut und mit der Strömung in richtung Küste treiben lassen. Diesmal aber auf dem Floß!  Dort sind meist Siedlungen.

Ich wünsche allen, daß ihr diese Ratschläge niemals anwenden müßt!

Ich nehm mir ein Hotel in Cayenne und fliege mit Ariane zum Mond!

Tschüss aus Guyana  

 

Autor seit 5 Jahren
268 Seiten
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