Seit Erfindung des Internets kann man lernen, wo, was und wann man möchte.Die Vorteile der Medien im Überblick

Mithilfe der Medien ist es möglich, sich selbst zu verwirklichen und am kulturellen sowie gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Medien bieten des Weiteren Spielräume zum Handeln, zur Orientierung und zur Identifikation. Es handelt sich dabei um eine Ressource, die kontinuierlich verfügbar ist und zur Entwicklung der Identität eines Menschen einen wesentlichen Beitrag leistet. Ein Lob also für die Medien.

Geben Sie Ihre persönlichen Daten niemandem im Chat bekannt. Das kann schwerwiegende Konsequenzen haben.Die Nachteile der Medien

Trotz zahlreicher Vorteile bringen Medien auch einige Nachteile mit sich. Man denke beispielsweise an die Probleme in Bezug auf die Entwicklung und die Sozialisation des Menschen. Das Medienangebot ist nicht selten ethisch fragwürdig und schließt des Öfteren bestimmte Bevölkerungsgruppen sozial aus. Menschen wissen noch nicht ausreichend darüber Bescheid, wie Sie mit Ihren Daten im Internet umgehen müssen. In diesem Bereich gibt es deutliche Fehlentwicklungen.  Wer medienkompetent handeln möchte, muss über bestimmte Fähigkeiten verfügen. Dazu gehört, dass man über ein technisches Basiswissen verfügt genauso wie, das Wissen über Ästhetik und darüber, was Medien eigentlich bezwecken wollen. Ziel der Medienkompetenz ist es, Menschen einen reflektierten sowie verantwortungsbewussten Umgang mit den Medien zu lehren. Das wiederum bedeutet, dass man Inhalte gezielt und sinnvoll auswählt, dass man mediale Codes versteht und vor allen Dingen, dass man Medieninhalte reflektiert im Alltag anwendet. Man darf Medien nicht nur passiv konsumieren, sondern muss sie immer wieder erneut einer Kritik unterziehen.

Im Bereich der Medienpädagogik gibt es noch einiges zu erforschen.Was muss sich bei den Medien noch verbessern?

Zwar hat die Medienpädagogik in den letzten Jahrzehnten tolle Fortschritte gemacht, nichtsdestotrotz ist sie längst noch nicht perfekt. Kritisiert werden vor allem ihre fehlende Nachhaltigkeit, ihre mangelhafte Infrastruktur sowie ihre noch nicht gelungene Organisation. Aber auch in Bezugnahme auf die Qualität der Pädagogen muss noch einiges getan werden. Nicht nur in der Schule brauchen wir Medienpädagogik, sondern auch in der Erwachsenen-, Weiter-, und -Altenbildung sowie in der Jugendarbeit und an Berufsschulen. Wir müssen der Medienpädagogik endlich einen festen Platz im Bildungswesen einräumen. Die Disziplin muss Gegenstand des Lehrplans werden und alle Bildungseinrichtungen und Familien müssen sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Gleichzeitig müssen sich Eltern und Lehrer in Hinsicht auf Erziehung und Unterricht mit Medien sicherer werden. Dazu ist es notwendig, dass spezielle Weiterbildungskurse für genau diese Zielgruppe angeboten werden. Besonders gefördert werden müssen Menschen mit Migrationshintergrund und Personen aus bildungsfernen Familien. Künftig soll es eigene Masterstudiengänge der Medienpädagogik geben, was gleichzeitig bedeutet, dass man auf mehr Lehrkräfte aus diesem Bereich angewiesen sein wird. 

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