Springbrunnen in der Königsstraße in Stuttgart
Springbrunnen in der Königsstraße ...

Springbrunnen in der Königsstraße in Stuttgart (Bild: (Foto gemacht von Wonderful_Life_74 im Mai 2016))

Woraus besteht Wasser?

Um zu ergründen, warum Wasser nass ist, muss man überlegen, woraus es überhaupt besteht.

Die Chemie erklärt das so: Die chemische Bezeichnung für Wasser ist H2O. Ein Wassermolekül besteht aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom. Wasser ist also eine chemische Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff.

Wasser besteht aus Wassermolekülen. Die Wassermoleküle sind miteinander verbunden – aber nur lose. Deswegen ist und wirkt Wasser geschmeidig. Wir merken es, wenn wir unsere Hände in einem Eimer voller Wasser bewegen. Leicht gleiten sie hindurch - es scheint so, als könnten wir das Wasser innerhalb des Eimers wegschieben und umrühren, wie es uns gefällt.

Wasser kann in drei Zuständen - "Aggregatzuständen" sagt der Wissenschaftler dazu - auftreten. Im flüssigen, im gasförmigen und im festen Zustand. Die Bezeichnung "Wasser" hat es aber nur dann, wenn es flüssig ist.

Gefriert Wasser, wird es zu Eis. Kocht man es, wird es nicht nur heiß, sondern geht auch zum Teil in einen gasförmigen Zustand über - wird also zu "Wasserdampf".

Viele Flüssigkeiten sind nass – aber nicht alle

Nicht nur Wasser ist nass, bei anderen Flüssigkeiten ist das ebenso der Fall. Beispielsweise Säfte, Limonaden und diverse alkoholische Getränke. Jedoch ist nicht alles, was flüssig ist, nass. Körperlotionen und Duschprodukte empfinden wir beispielsweise nicht als "nass".

Ob eine Flüssigkeit "nass" ist, merken wir daran, wie wir sie wahrnehmen. Schon als Kinder haben wir das Wort "nass" mehrmals in Verbindung mit "Wasser" gehört. Wenn wir beispielsweise ein Glas mit einem Getränk umgeworfen haben, hat man uns gesagt, es sei "nass" geworden. Unsere Kleidung wurde nass, wir haben Pfützen gesehen. Tropfte diese Flüssigkeit auf den Fußboden, musste man sie aufwischen.

Wir haben auch bald gelernt, dass man einen Regenschirm verwendet, um vom Regen nicht nass zu werden. Wasser hat eine kühlende Wirkung und man kann sich erkälten, wenn zuviel davon abbekommt und sich nicht rechtzeitig abtrocknet.

Diese Erfahrungen wir als Kinder gemacht - und sie uns als Erwachsene gemerkt.

Ein sehenswerter Dokumentarfilm

Ob etwas "nass" ist, hat mit unserer Wahrnehmung zu tun

Als Kinder haben wir auch schon die Vorteile des Wassers wahrgenommen. Nicht nur, dass es normalerweise kaum nach etwas schmeckt und nach nichts riecht. Wir haben auch gelernt, wie vielseitig es verwendet werden kann. Viele Getränke enthalten Wasser, Schmutz wurde und wird immer noch mit Wasser abgewaschen.

Wasser zieht Kinder immer noch fast magisch an. Viele von ihnen besuchen gerne Hallen- oder Freibäder, viele planschen und schwimmen gerne in Seen und im Meer. Hier merkt man, dass sich Wasser bewegen kann, wenn man es bewegt - oder wenn Gegenstände, beispielsweise Schiffe, es bewegen. Jeder, der mit Wasser Kontakt hat, merkt irgendwann, dass es verschiedene Temperaturen haben kann – und dass es nass ist.

Wasser ist also deswegen "nass", weil die einzelnen Wassermoleküle lose miteinander verbunden sind, es sich bewegen kann und wir es als "nass" empfinden, wenn wir es berühren.

(Quelle: www.wissen.de, der Chemieunterricht in der Schule sowie die deutsche Version von "wikipedia")

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