Bewegung - Sport - Entspannung

Wolkenspiele

 "Was nichts kostet, ist nichts wert." Diese verquere, verdorben kapitalistische Einstellung ist weit verbreitet. Und daneben ein echter Schwabenspruch: "Es darf's alls koschte, wenn's nit mehr als ein Euro isch!" Die folgenden Vorschläge kosten nicht einmal einen Euro, sie kosten gar nichts! Sie sind außerdem sehr persönlich und können gerne ergänzt werden.

1. Autos oder Automarken zählen. Das war ein beliebtes Spiel meiner Kindheit auf der Anreise zum Urlaub mit den Eltern. Die hatten dann auch erst einmal für einige Zeit Ruhe vor Quengeleien. Ergänzend gehört dazu der Quiz, wer denn mehr Autokennzeichen ihren Herkunftslandkreisen zuordnen könne.

2. Das gute altmodische Spazierengehen oder Wandern, nicht Nordic Walking, bei dem einen schon wieder Extra-Stöcke und sonst noch einiges überflüssige Zubehör eingeredet wird. Und nicht zu vergessen Jogging, Laufen. Eine der sinnvollsten Gratis-Sportarten.

3. Eine Abart des Spazierengehens ist der Schaufensterbummel. Der ist möglichst an Tagen mit geschlossenen Geschäften durchzuführen, dann kann es wirklich nicht zu einer vielleicht ungewollten Geldausgabe kommen.

4. Sie brauchen übrigens weder einen Mitgliedsbeitrag in einem Fitnessclub zu zahlen noch sich ein solches Gerät anschaffen: öffnen Sie eine Tür und hängen Sie sich in den Türrahmen und dann üben Sie Klimmzüge! Bringt nicht nur Ihnen, sondern etwaigen Zuschauern so richtigen Spaß! 

5. Ganz allgemein: Gymnastik, Yogaübungen auf dem Bettvorleger, Mittanzen bei Radiomusik oder dergleichen kosten auch nichts!

6. Urlauber kommst Du nach Sotogrande an der Costa del Sol, Europas Polozentrum Nummer Eins, dann kann man jedes Polospiel mit freiem Eintritt besuchen - außer bei den beiden Finalspielen zum Internationalen BMW-Turnier. Aber sonst ist das etwas Besonderes und spannend.

7. Jetzt zur Entspannung: Ich selbst kann stundenlang in einer Hängematte liegen und fasziniert den Wolken und Wolkenspielen hinterherblicken.

Anregungen für kostenfreien Spaß

Eintritt frei bei Polo

Umgang mit Tieren

  1. Also ich kann den intelligenten Ameisen und auch Bienen bei der Arbeit stundenlang zusehen. Aus sicherer Entfernung natürlich.Pferdestriegeln
  2. Mit dem Hund ausgehen ist ein wunderbarer Spaß. Hat man keinen eigenen, so bitte ins nächste Tierheim gehen und sich melden für Spaziergänge mit einem Hund dort. Alle werden es Ihnen danken: die Tierheimangestellten, die Hunde besonders und bei Ihnen selbst werden Glücks-Endorphine frei.
  3. Auch auf Reiterhöfen kann man nachfragen, ob Hilfe beim Pferdestriegeln gefragt ist. Wenn ich mich über etwas ärgerte oder mit jemandem gestritten habe, dann lasse ich alles liegen und stehen und striegele mein Pferd - da kehrt innerlich bei mir wieder Ruhe ein. Und das Pferd ist es auch zufrieden.
  4. Anderen wiederum verschafft dieses Gefühl die Gartenarbeit.

Kultur - Natur - Kommunikation

  1. Bücher muss man nicht kaufen, man leiht sie aus. Sehen wir Autoren von Büchern nicht so gerne, machen es aber auch selbst. Übrigens sollen die größten Ausleiher die Engländer sein, da geht ein Buch angeblich bis zu 16 Mal durch verschiedene Hände. Immer wieder sieht man auch bei Umzügen vor den Häusern Bücherkartons zum Selbstbedienen stehen, ein gefundenes Fressen für uns Bücherfreunde.Kräuterwiese
  2. 2. Wer sich gut auskennt, sammelt Beeren, Pilze und Kräuter (siehe Wiese links). Aber die Betonung liegt auf gut Auskennen vor allem bei letzteren beiden. Im Winter weniger ergiebig.
  3. 3. Übrigens kommunizieren Sie nicht nur mit Tieren, sondern wie wäre es mit Menschen ansprechen? Auf der Parkbank zu einem netten Menschen setzen und ein Gespräch mit ihm anfangen. In südlichen Gefilden ist das normal! Oder Ihr Gegenüber in der U-Bahn auf das Buch ansprechen, das er in der Hand hält. Trauen Sie sich!   Damit wären wir bei all den schönen Aufgaben in Ehrenämtern, wobei nicht nur Sie nichts zahlen müssen, sondern auch die jeweiligen Unternehmungen. Aber das ist ein eigenes weites Feld, das aber ungeahnte innere Befriedigung verschafft.

 

Arlequina, am 07.02.2013
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Bildquelle:
Karin Scherbart (Sudoku einfach lösen - Varianten für Anfänger, Fortgeschrittene und...)

Autor seit 6 Jahren
220 Seiten
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