Die Krippe – ein Weihnachtsbrauch

Die Krippe – ein Weihnachtsbrauch (Bild: johannes flörsch)

1. Weihnachtsbrauch: aus Neuseeland - Käse-Scones (12 Stück)

Zutaten für 12 Portionen:

400 g Mehl • 2 TL Backpulver • 1/2 TL Salz, 1/ TL Pfeffer • 1 Prise Cayennepfeffer • 50 g Butter • etwas Milch • 75 g geriebenen Käse

Zubereitungszeit 15 min - Gesamtzeit 30 min:

Leicht, lecker, luftig: Das folgende Rezept stammt aus Neuseeland, wo man sich zu Weihnachten " Merry Christmas" wünscht. Die "Scones" ähneln im Aussehen den Brioche. Backofen auf 200° C vorheizen. Mehl, Backpulver, Salz und Pfeffer vermengen und die Butter in kleinen Flocken unterrühren. Milch vorsichtig solange zugeben, bis ein fester Teig entstanden ist. Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und Halbkreise ausstechen. Die Halbkreise auf ein Blech auslegen (Backpapier nicht vergessen!). Die einzelnen Halbkreise mit etwas Milch betupfen und mit Käse bestreuen. Ab in den Backofen und in 10 Minuten aufgehen lassen!

2. Weihnachtsbrauch: aus Spanien - Spanische Weihnachtslotterie

Alljährlich bricht in Spanien im Advent ein ganz besonderes Fieber aus: Am Vormittag des 22. Dezember hockt nahezu die gesamte Nation vor dem Fernseher und hofft auf Glück und Geld. Bei der weltweit größten Lotterie Sorteo Navidad geht es um immense Summen, Wikipedia nennt für das Jahr 2006 eine Gesamtausschüttung von 2,1 Milliarden Euro! Und angeblich nehmen 98% der Spanier an der Lotterie teil.

Der Hauptgewinn heißt sinnigerweise El Gordo (Der Dicke). Wessen Losnummer gezogen wird, der kann mit Fug und Recht jubeln: ¡Feliz navidad! Denn so heißt "Frohe Weihnachten" auf Spanisch.

Weihnachten, Fest des Lichts
LED Lichterbaum

3. Weihnachtsbrauch: aus Südafrika - Weihnachten unter Palmen

Wenn wir an Weihnachten wieder einmal auf Schnee verzichten müssen, liegt es an El Ninjo oder an der Erderwärmung oder an der SPD. Wir vergessen dabei allzu leicht, dass es in anderen Teilen der Welt zu dieser Jahreszeit nicht Winter ist, sondern Sommer mit Temperaturen um die 30° C. Wie zum Beispiel in Südafrika. Klar, dass die Menschen dort eine ganz andere Beziehung zu dem Fest entwickeln, wenn sie statt unterm Tannenbaum unter Palmen feiern und statt im Tiefschnee im blütenweißen Sand der Strände waten. 

Das tun sie nämlich die Südafrikaner. Einer ihrer Weihnachtsbräuche besteht darin, dass die Fenster symbolisch geschmückt werden mit glitzernden Stoffen, mit Wolle und mit Goldfolie in Erinnerung an die Gaben der Heiligen drei Könige. Und danach geht es an den Strand! Und dort rufen sich (zumindest die Weißen unter Südafrikas Einwohnern) "geseënde Kersfees!" zu, "fröhliche Weihnachten!"

Und wenn Sie jetzt der Meinung sind, das klinge holländisch, liegen Sie nicht ganz falsch. Es ist Afrikaans, eine der elf Amtssprachen in Südafrika und hieß früher – kapholländisch. 

jofl, am 15.02.2013
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