Vegan Backen

Vegan zu Backen ist oft einfacher als gedacht, weil sich Milch, Eier und Butter leicht ersetzen lassen. Für Milch gibt es diverse Getreidedrinkalternativen, wie Hafermilch, Sojamilch, Sojareisdrink, Reismilch, Kokosmilch oder auch Mandelmilch. Mandelmilch hat allerdings schon einen intensiveren Eigengeschmack, den nicht jeder mag, dass gleiche gilt für Kokosmilch.

Als Eiersatz kann man 3 EL Apfelmus für ein Ei nehmen. Wer Banane mag kann Ei auch durch Banane ersetzen. Aber auch Maisstärke, Lupinenmehl und Sojamehl bieten sich an. Außerdem sollte man mehr Magarine, Flüssigkeit und Backpulver verwenden.

Ich backe den Teig meist auch nicht ganz durch, dann bleibt er weicher.

Hefeteig braucht keinen Eiersatz, da die Hefe den Teig schon gut genug stabilisiert. Auch bei Mürbeteig für Kekse, kann man das Ei gut weglassen.

Ansonsten gibt es auch Eiersatz fertig zu kaufen, der allerdings etwas teurer ist.

Butter lässt sich einfach durch vegane Magarine und/oder neutrales Pflanzenöl, wie Sonnenblumenöl ersetzen. Vegane Magarine gibt es mit und ohne Soja.

Als Kuvertüre kann man Bitterschokolade, Zartbitterschokolade oder Schokolade aus Reismilch verwenden.

Gelantine lässt sich sich sehr gut durch Agar-Agar ersetzen, dass als Basis Algen verwendet.

vegane Kuchenrezepte

Hier gibt es nun ein paar vegane Kuchenrezepte, die zeigen wie vielfältig veganes Backen sein kann! Oft sind diese auch nicht zeitintensiver herzustellen als nicht vegane Kuchen.

Grieß- Zitronen- Sojajoghurt- Kuchen

Dazu braucht man 500 g Weichweizengrieß, 500 g Vanillesojajoghurt, zwei Biozitronen, 150 g vegane Magarine, 200 g Zucker (je nach Geschmack auch weniger oder mehr), zwei EL Sojamehl und zwei Päckchen Backpulver. Nach Belieben kann noch Zimt zu dem Teig gegeben werden.

 

Den Weichweizengrieß, den Vanillejoghurt, den Zucker, das Sojamehl und das Backpulver in eine Schale geben. Dann von den Biozitronen die Schale abreiben und dazu geben. Dann die Zitronen in zwei Hälften schneiden und auspressen. Die Magarine in einem Topf schmelzen lassen und zu dem Teig geben und alles miteinander verrühren. Je nach Geschmack den Saft der ausgepressten Zitrone zum Teig zufügen.

Dann den Teig, auf einem mit Backpapier bezogenes Backblech, ausbreiten und bei ca. 230 Grad  eine halbe Stunde backen lassen.

Der Kuchen sollte über Nacht im Kühlschrank durchziehen dürfen und kann auch gerne kalt serviert werden.

Vegane Schokotorte

Für den Teig braucht man 500 g Mehl, 100 g Zucker, 250 ml Hafermilch, zwei Päckchen Vanillezucker, ein Päckchen Backpulver und zwei EL Löffel Kakaopulver.

Für die Creme braucht man 300 g vegane Magarine, eine Packung Vanillepuddingpulver, 400 ml Hafermilch, ein Päckchen Vanillezucker und 200 g Zartbitterschokolade.

Zuerst sollte man die Zutaten für den Teig verrühren und ihn dann in eine Springform geben und 20 Minuten bei 175 Grad backen lassen. Danach muss der Boden abkühlen und darf dann in zwei Hälften geteilt werden.

In der Zeit kann auch schon die Creme zubereitet werden. Das Vanillepuddingpulver und die Hafermilch in einen Topf geben und aufkochen, dann auch die Zartbitterschokolade darin schmelzen lassen. Wenn sie komplett geschmolzen ist, die Masse erstmal abkühlen lassen. Wenn alles abgekühlt ist, kann man die Magarine und den Zucker unterrühren.

Dann kann man mit der Creme die eine Hälfte des Bodens bestreichen, den anderen Boden darauf legen und ebenfalls bestreichen. Den Rest der Creme noch mal drum herum streichen und fertig ist der Kuchen.

Nuss- Brownie- Kuchen

Dazu braucht man zwei Tassen Mehl, ein TL Backpulver, eine Prise Salz, 0,5 Tassen Kakaopulver ohne Zucker, ein Päckchen Vanillezucker, 250 ml Ahornsirup, 250 ml Wasser, 100 g Rapunzelnussmus  und zwei EL neutrales Pflanzenöl, wie Sonnenblumenöl.

Oben auf den Kuchen drauf kommt 100 g Bitterschokolade.

Für den Kuchenteig braucht man einfach nur die ganzen Zutaten in eine Schale tun und durchmixen. Dann den Teig in eine runde Auflaufform geben und bei 180 Grad 15 Minuten backen lassen. Nach dieser Zeit nachschauen, wie weit der Teig durch ist. Er sollte nicht komplett durchgebacken werden, aber auch nicht mehr flüssig sein. Wenn der Teig so weit ist, ihn erstmal draußen abkühlen lassen. Die Kuvertüre in einem Wasserbad erhitzen und auf den erkalteten Kuchen geben.

Autor seit 4 Jahren
109 Seiten
Laden ...
Fehler!