Tomatensaft ist äußerst gesund!

Mal vorab... Falls Sie nicht zu den Leuten gehören, die Tomatensaft im Flugzeug konsumieren oder auch zu den Leuten, die Tomatensaft NUR im Flugzeug konsumieren, so sollten Sie sich überlegen, Tomatensaft in ihrem Alltag zu integrieren. Warum? - Tomatensaft ist extrem gesund. Hier einige Fakten dazu:

Rule of thirds (Bild: ynetbot / Flickr)

  • Kalorienarm! 100 g Tomatensaft enthalten nur bis zu 40 Kalorien
  • Lycopin: Lycopin gibt den Tomaten ihre rote Farbe, allerdings kann das Lycopin von rohen Tomaten vom Körper nicht verwertet werden. Bei der Herstellung von Tomatensaft wird es aber so erwärmt und lässt sich so vom Körper aufnehmen. Lycopin wirkt antioxidativ, wirkt daher gegen vorzeitige Zellschädigung und vorbeugend gegen Krebs. Zusätzlich hilft Lycopin gegen Prostataprobleme.
  • Herzstärkend! Trinkt man regelmäßig Tomatensaft, so wird schädliches Cholesterin im Körper gesenkt.
  • Immunbooster! Tomatensaft enthält eine Menge an Vitaminen und Mineralien und stärkt somit das Immunsystem.

Selbstgemacht am besten!

Ob Nektar, Konzentratsaft oder Direktsaft, die gute Nachricht ist, dass Tomatensaft immer gesund ist, allerdings sind manche Arten gesünder als andere. Bioprodukte und Produkte ohne künstliche Zusatzstoffe und Süßungsmittel sind vorzuziehen. Es ist aber auch keine Hexerei, Tomatensaft selbst zu machen und dann weiß man auf jeden Fall genau, was drinnen ist!

  1. Möglichst aromatische Biotomaten fein würfeln. (Rechnen Sie mit etwa 8 Tomaten pro Glas Saft)
  2. In einem Topf mit etwas Wasser weich kochen, bis Saftkonsistenz erreicht ist.
  3. Durch ein Sieb drücken,
  4. Beliebig würzen, z.B mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Sellerie, Tabasco etc...

Warum aber jetzt der übermäßige Konsum im Flugzeug? - Mehrere Gründe

  1. Dominoeffekt und Herdentrieb: Wenn der Nachbar im Flugzeug Tomatensaft bestellt, warum nicht auch einmal im Urlaub etwas Verrücktes probieren und das Getränk mit Salz, Pfeffer und Umrührbesteck bestellen?
  2. Sättigend: Die Minitüte Erdnüsse im Flugzeug macht nicht wirklich satt, da wirkt der dickflüssige Tomatensaft besser.
  3. Nicht harntreibend: Im Gegensatz zu Bier, Tee oder Kaffee ist die Tomatenpampe auch weniger harntreibend und die wenigsten Leute gehen im Flugzeug eigentlich gerne aufs Klo.
  4. Erstaunlich! Geschmack ist toll! Der sonst muffige und erdige Tomatensaft schmeckt im Flugzeug fruchtig, frisch und süß! Warum? Im Flugzeug herrscht niedrigerer Luftdruck und Luftfeuchtigkeit und somit senkt sich auch die Sauerstoffsättigung im Blut. Die Nasenschleimhäute sind trocken und wir fühlen uns ein bisschen, als hätten wir einen Schnupfen, was unseren Geschmack verändert. Flüchtige Aromastoffe werden weniger wahrgenommen, sogar Zucker und Salz nur mehr zu 20 %, Säure schmecken wir gleich. Den muffigen und erdigen Geschmack nehmen wir nicht mehr wahr, dafür aber den fruchtigen und süßen.

So schmeckt der Tomatensaft auch zuhause

Nachdem er sehr gesund ist, sollte man Tomatensaft auch zuhause genießen. Um den muffigen und erdigen Geschmack zu vermeiden gibt es viele tolle Rezepte.

Beliebt ist es, ihn mit Gewürzen zu verfeinern. Salz, Pfeffer, Chili, Tabasco, aber auch sämtliche mediterrane Kräuter passen sehr gut dazu. 

In Verbindung mit Gewürzen und Alkohol wie zum Wodka oder Tequila lassen sich tolle Cocktails herstellen. Am bekanntesten ist ja der Katercocktail Bloody Mary, bestehend aus Tomatensaft, Wodka, Selleriesalz, Pfeffer, Zitrone und Worcestersauce. In Mexiko bekommt man zum Tequila oft Sangrita gereicht, bestehend aus Tomaten- und Orangensaft, Limetten- und Zwiebelsaft, Salz, Pfeffer, Tabasco und Worcestersauce. Ein große Rezeptauswahl an Cocktails mit Tomatensaft finden Sie auf cocktail-rezepte-4u.de

Fruchtsäften kann Tomatensaft einen tollen Kick geben. Probieren Sie doch einmal die Kombination mit Banane, Orange, Joghurt, Multivitaminsaft etc.

Auch zum Kochen kann Tomatensaft verwendet werden. Für eine einfache Tomatensuppe zum Beispiel oder auch für eine kalte spanische Gazpacho

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