Ysop im Kräutergarten

Ysop vermehrt man am besten durch Aussaat in Vorkultur und pflanzt ihn im Frühjahr ins Freie. Die Samenkörner dürfen nicht mit Erde bedeckt sein, da Ysop ein Lichtkeimer ist. Man kann ihn auch im Sommer durch Stecklinge oder im Frühjahr durch Teilung von älteren Pflanzen vermehren. Er ist gut als Randbepflanzung für das Kräuterbeet geeignet. Ysop liebt einen sonnigen Standort mit kalkhaltigem, durchlässigem Boden und sollte eher trocken als zu feucht gehalten werden. Wenn Ysop regelmäßig zurück geschnitten wird, entwickelt er sich schnell zu einem dichten Busch. Die Haltung in einem großen Blumentopf - oder später in einem Kübel - ist auch möglich. Die Blüte von Juli bis August zieht Bienen und Schmetterlingen an. Ysop ist zwar winterhart, sollte jedoch in strengen Wintern zum Schutz etwas abgedeckt werden. Im Garten gehalten, soll er Raupen, Schnecken und Blattläuse abhalten.

Ysop in der Naturheilkunde

Ysop wird vorzugsweise bei trockenem oder chronischem Husten eingenommen. Oft als Mischung mit 1 Gramm Andorn, 1 Gramm Ysop, 12 Gramm Ingwer, in Honig eingerührt, davon 1 Teelöffel in circa 400 Milliliter Weißwein. Das ganze aufkochen, abkühlen lassen und abends lauwarm schluckweise trinken. Weitere Heilwirkung entfaltet Ysop als Tee aus den Blättern, die man durchaus mit anderen Kräutern mischen kann. Eingesetzt bei Magen-, Darmstörungen und Blähungen wirkt er leicht abführend. Ysop gilt auch noch als entzündungs- und schweißhemmend, ähnlich dem Salbei.

Achtung: In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Ysop nicht genutzt werden. In höherer Dosierung kann das Ysopöl Krämpfe auslösen.

Inhaltsstoffe des Ysops

Ysop ist reich an Vitamin C und enthält Ätherisches Öl, Apfelsäure, Gerbstoffe, Cholin, Flavenglycosise: Hesperidin und Diosmin, Gummi, Harz, Zucker und den Farbstoff Hyssopin.

 

Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel keinen fachlichen Rat – zum Beispiel durch einen Arzt – ersetzen kann.

Jede Dosierung oder Applikation erfolgt auf eigene Gefahr des Benutzers.

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Ajerrar, am 27.07.2013
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Bildquelle:
I. Ajerrar (Zuckerblatt – Stevia rebaudiana – süß und doch gesund)

Autor seit 5 Jahren
97 Seiten
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