Tipp 1: Allergieauslöser meiden, um Asthmasymptome zu reduzieren

In vielen Fällen, vor allem wenn das Asthma allergisch bedingt ist, ist die wichtigste Maßnahme, um Asthmasymptome zu reduzieren, die allergieauslösenden Stoffe aus dem Umfeld zu entfernen. Viele Menschen leiden heute unter einer Hausstaubmilbenallergie. Allergikerfreundliche Bettwäsche, die regelmäßig gereinigt wird, sowie spezielle Matratzenüberzüge können Asthmasymptome durchaus reduzieren. Wenn Kinder unter Asthma leiden, muss auch immer daran gedacht werden, dass Stofftiere ebenfalls Milben beheimaten und Asthmaanfälle auslösen können. Mittlerweile gibt es jedoch auch waschbare Stofftiere.

Das Thema Milben ist komplexer, ausführliche Informationen und Tipps finden Sie in diesem Artikel.

Tipp 2: Lungentraining bei Asthma

Dass körperliche Bewegung bei Asthma vermieden werden sollte, ist ein weit verbreitetes Missverständnis. Auch die Lungen können trainiert werden. Dies geschieht zum einen durch sanftes Ausdauertraining an der frischen Luft, idealerweise zügiges Spazierengehen oder Radfahren. Darüber hinaus werden für Asthmapatienten auch verschiedene Entspannungstechniken wie beispielsweise autogenes Training oder Tai Chi empfohlen, bei denen auch gezielte Atemübungen durchgeführt werden. Es ist jedoch ratsam, vor Trainingsbeginn den behandelnden Arzt um Rat zu fragen.

Tipp 3: Die richtige Ernährung bei Asthma - Allergieauslöser erkennen und vermeiden

Grundsätzlich gilt bei jeder Erkrankung, dass sich die Symptome verbessern können, wenn der Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt ist. Auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung ist bei Asthma also zu achten, besonderes Augenmerk muss jedoch auf potenzielle allergieauslösende Lebensmittel gelegt werden. Im Zweifelsfalle hilft ein Test beim Allergologen. Lebensmittel, die möglicherweise Asthmaanfälle begünstigen können, sind Sojabohnen und daraus hergestellte Produkte, Nüsse, Steinfrüchte, Äpfel, Sellerie, manche Meeresfrüchte sowie verschiedene Getreidearten.

Tipp 4: Asthma Symptome reduzieren mit Farnen im Haus

Pflanzen sorgen im Allgemeinen für eine sehr gute Raumluft, was besonders für Asthmatiker wichtig ist. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass einige Pflanzen durchaus Reizstoffe enthalten können und dadurch als Zimmerpflanzen für Asthmatiker weniger geeignet sind. Grundsätzlich sollten bei Asthma blühende Pflanzen im Zimmer vermieden werden. Asthmafreundliche Pflanzen sind beispielsweise Farne. Asthmatikern wird geraten, Farne im Haus aufzustellen. Sie verbessern den Sauerstoffgehalt der Luft. Es kann auch ratsam sein, Farne um das Haus herum zu pflanzen. Die in die Zimmer eintretende Luft wird dadurch verbessert und von Reizstoffen bereinigt.

 

Autor seit 5 Jahren
1023 Seiten
Laden ...
Fehler!