Wandern in Sonthofen zur Alpe Berghofer Wald und Aussicht Kapf

Die landschaftliche Schönheit zeigt als Diaschau mit vielen, weiteren Aufnahmen im Vollbildformat das Album Alpe Berghofer Wald. Der Artikel verwendet einige Bilder aus dem oben erwähnten Album. Im Artikel werden die Bilder kleiner abgebildet. Ein Klick auf ein Foto zeigt die Ansicht größer (auch mit Lupe). 

Foto: Die Alpe Berghofer Wald mit dem Grünten

Start und Ziel Sonthofen, Grüntenstraße, Ostrachbrücke

Gleich nach der Brücke über die Ostrach beginnt die Wanderung; nur 500 Meter entfernt von meiner Wohnung am Ostrachdamm. Ab der Brücke an der Grüntenstraße und zurück versprechen mit kleinen Pausen und Zeit zum Fotografieren vier Stunden für etwa 14 Kilometer und 400 Höhenmeter eine bequeme Wanderung. Das Bild oben verlockt sicher auch zur Einkehr und Rast auf halbem Wege. Die erforderliche Leistung - zum Vergleich mit meinen anderen Berichten - liegt bei 14 (Kilometer) + 8 (400 Höhenmeter) + 7 (3,5 Stunden Gehzeit) = 29 (Leistung). 

Wer es kürzer will, startet die Rundtour im Sonthofener Ortsteil Berghofen. Ecke Burgstalltobel, Burgweg gibt es Parkplätze. Von hier folgt der, dem die drei Kilometer kürzere Strecke besser zusagt, der Beschilderung in Richtung Winkel, Starzlachklamm. Nach etwa 900 Metern wird die Mautstraße erreicht. Richtung Dreiangelhütte und Alpe Berghofer Wald geht es rechts den Hang empor. Der Rückweg mündet direkt in den Burgweg nahe des Parkplatzes. Die Leistung reduziert sich bei dieser Variante auf 11 + 8 + 6 = 25 (km + hm + Zeit).

Am Ende des Artikels ist die "reguläre" Strecke markiert. Von Berghofen nach Norden ist der Verbindungsweg zur Mautstraße, nördlich über Winkel gut zu erkennen. Mit Klick auf die Karte und Lupe sind die Details noch besser zu erkennen. Ebenfalls weiter hilft hier die variable "Map" der Aufnahmeorte.

Der Starzlachweg führt in Richtung Starzlachklamm und schenkt nach dem Ende der Straße einen schönen Blick auf den Grünten.

Auf dem Weg nach Winkel

Bald steht rechter Hand über die Starzlach eine Brücke, nach der wir gleich links auf einem Wanderpfade entlang der Starzlach bis zum Ortsteil Winkel bleiben.

Die Aussicht auf die Oberstdorfer Berge ist bereits vom Tal aus beeindruckend. Ganz links zeigt sich das Rubihorn.

Von Winkel auf der Mautstraße zur Alpe Berghofer Wald

In Winkel angekommen, folgt die Wanderroute auf der "Hauptstraße" nach links, um wenige Meter später rechter Hand die Mautstraße in Richtung Dreiangelhütte zu wählen. Der 2. August verspricht sehr warm zu werden. 

So wird die Wanderung, auch bequem aufwärts strebend, in der Sonne schweißtreibend. 

Hier hilft mir jetzt mein stets treuer Begleiter der warmen Jahreszeit, ein nasses, kleines Frottiertuch. Unter einem schatten spendenden Baum wische ich mir damit den Schweiß vom Gesicht. So erfrischt, fotografiere ich den hübschen Ausblick auf Winkel mit Mittagberg und Blaichach.

Die Rinder blicken in Richtung Grünten mit links dem Burgberger Horn. Ich blicke die Straße vor und sehe schon den nahen, schattigen Wald. Also nochmals das Gesicht nass abwischen mit meinem Tuch.

Dann geht es hinein in den Wald. Links zeigt sich - wie in der Diaschau zu sehen - der Grünten mit Sendeanlage und Denkmal auf seinen Gipfeln.

Alpe Berghofer Wald (Ofenalpe)

Die Mautstraße hat nun ihre Höhe erreicht und geht fast eben bis zur Alpe Berghofer Wald. Am Titelfoto ist die einladende Hütte abgebildet.

Hier das Bild nebenan zeigt das herrliche Plätzchen zum Rasten und für eine Brotzeit. Kuchen wird angeboten und Bergkäse.

Wer weniger als einen Liter Flüssigkeit mit sich führt, sollte sommers hier etwas zum Trinken bestellen. Denn von den erreichten 1.035 Metern Höhe NN geht es beim Rückweg über den Kapf noch auf etwa 1.160 Höhenmeter.

Um die Ecke gibt es auch schatttige Plätze und eine Sicht zum Tiefenbacher Wald und Wertacher Hörnle.

Jetzt aber geht es mit tollen Erinnerungsbildern wieder zurück. Bevor eine Almstraße nun bergwärts beschildert zum Aussichtspunkt Kapf abzweigt noch ein Blick zurück.

Die Bank an der Hütte im Vordergrund ist ein Beispiel,wie sich unterwegs einige solcher Sitzgelegenheiten zu Pausen anbieten.

Zum Kapf

Das Sträßchen führt sanft ansteigend nach einer langen Kurve wieder talauswärts. Es gibt schöne Blicke auf die Almen jenseits der Starzlach an den Hängen des Grünten frei. Nach kurzer Rast bei einer schattigen Bank fällt rechts ein Felsbruch auf. Neugierig wie ich bin, oder besser "Standortsuche" entdecke ich am Fuße des Felsabbruches einen dunklen Tümpel. 

Immer wieder zeigen sich interessante Ausblicke zum Grünten und hinaus ins Illertal. Hier noch ein Beispielbild in kleiner Ausführung. Auch dieses Bildchen (156 Pixel) kann mit einem Klick und Lupe zum Leben erweckt werden (2.048 Pixel). Naturaufnahmen leben von der Größe. Weitere Fotos finden sich im Eingangs erwähnten Album. 

auf Umwegen durch Dick und Dünn

Die Route zum Kapf führt immer geradeaus weiter. Bis plötzlich im Wald der zuletzt noch breite Weg vor einem ausgetrockneten, eingeschnittenen Bachlauf endet. Der verdutzte Wanderer (also ich), bar jeden Hinweises einer Markierung, schreitet bergan (linker Hand) auf dem begehbaren Waldboden immer am Bacheinschnitt entlang bleibend. 

Und siehe, bald steht rechts eine Hütte und entsprechend endet der weglose Wanderabschnitt auf deren Weg. Wenige Minuten später ist der Hügelrücken Moosrauft erreicht. Er gibt den Blick nach Süden in die Oberstdorfer Bergwelt frei.

Wie im Album zu sehen, gibt es auch traumhafte Blicke in die Hindelanger Berge nach Südosten. Nach einigen Aufnahmen wähne ich mich schon fast beim Kapf, dem Aussichtspunkt. Links im Bild oben führt ein Sräßchen nach Oberried und Berghofen. Der Wegweiser ab zeigt nach Sonthofen geradeaus. Leider finde ich kein Schild Kapf oder Mooshütte 2. Von dieser Hütte geht ein Abstecher 500 Meter zum Gipfel Kapf. Nach wenigen Metern baut sich vor mir ein abgestellter, großer Traktor auf dem Weg auf. Keine handbreit rechts und links frei für einen Durchgang oder -blick. Also denke ich mir, "sicher ein Privatweg" und gehe den sich leicht nach Norden drehenden Waldweg weiter. Dieser Hangweg wird steiler und steiler. Plötzlich endet er. 

Ein Glück, dass die Mittagssonne im Wald kaum zu spüren ist. Ich wende mich nach Westen und gehe leicht ansteigend durch den mir fremden Wald. Jetzt senkt sich der Boden zu einem tiefen Bachlauf. Nun, das Vergnügen hatte ich heute schon. Den Bacheinschnitt entlang kann ich bald mit vorsichtigen Schritten das andere Ufer erreichen. Jetzt aber sehe ich überall kleine Tümpel. Also lerne ich ein neues Hochmoor kennen. Ganz sachte prüfe ich bei jedem Schritt, ob ich festen Boden unter den Füßen habe. 

Nach Osten bauen sich, wenn auch kleine aber durchgehende Felsformationen auf. Da bleibe ich lieber zwischen Hochmoor und Waldboden im Schatten. Im fremden Gebiet kraxeln liegt mir nicht, Eine Wiese empfängt mich und rechts die Felsen werden immer niedriger. Endlich erreiche ich den den Bergrücken. Der befreiende Blick nach Süden zeigt mir, dass ich ganz nahe am Kapf sein müsste.

Ein Jahr später habe ich den Kapf von Unterried aus besucht. Hier führt eine Almstraße bis hinauf zum Moosrauft, beschildert mit Moosrauft und Kapf. Der letzte Wegweiser "Kapf" zeigt in Moosrauft nach links.Nach einem kurzen Waldweg geht es auf eine große Wiese. Ab hier gibt es keinen Weg und keine Markierung mehr. Auf der Wiese entlang am Waldrand, bald scharf links abbiegend geht es leicht bergab in eine moorige Senke und hinein in einen schmalen Waldstreifen.

Beim aufmerksamen Sehen findet sich ein schmaler Pfad hin zu einem steilen Berghang. Hier geht ein unscheinbarer Pfad diagonal nach oben. Nach wenigen Metern wird ein Querpfad erreicht. Dieser führt rechter Hand auf den Kapf mit "Gipfelkreuz" auf 1.165 Meter NN. Eine Bank lädt zur verdienten Rast ein. Entäuschend ist die nicht vorhandene Aussicht. Wer Lust hat, trägt sich ins Gipfelbuch ein. Sehr empfehlenswert ist, auf dem Weg zurück auf dem Bergrücken zu bleiben. Denn wenige Meter später wird der mittlere "Kapfgipfel" erreicht. Und hier wird der Besucher von der Rastbank aus mit schönen Ausblicken in die Allgäuer Bergwelt und hinab nach Sonthofen belohnt. Allerdings empfiehlt es sich, den Weg beizeiten links abbiegend hinab zu den Wiesen zu verlassen.

Der auf der Wanderung bis nach Moosrauft von bequemen Almstraßen verwöhnte Naturfreund kann getrost auf den Besuch des Kapf verzichten. Die Ausblicke in die Bad Hindelanger und Oberstdorfer Berge sind auf der bequemen Almstraße direkt hinab nach Unterried mindestens ebenso begeisternd.

nach Berghofen und zum Ausgangspunkt

Jetzt geht es weiter ohne Weg den steilen Abhang hinab. Wie am Bild oben zu sehen ist, helfen mir dabei Büsche zum Halten. Bald erreiche ich, vorsichtig absteigend, eine Forststraße mit einem Jägerstand. Hier auf der luftigen Bank ein wenig ausgeruht, folge ich dem Forstweg. Da sieht mein Blick einen kleinen, nicht markierten und kaum erkennbaren Waldpfad rechts hinab führen. Ich folge diesem und freue mich, dass der unscheinbare Pfad so gut angelegt ist: Weicher Waldboden, kaum Wurzeln und ein angenehmes Gefälle bringen mich sicher ins Tal. 

Von der Alpe Berghofer Wald bis hierher traf ich keine anderen Wanderer. Am Waldrand endet der Pfad an einem Weg am Ackerrand. Das Foto zeigt den Blick auf Berghofen von diesem Ort. 

Von Berghofen, vorbei an der Kapelle führt der Salzweg und weiter ein Wanderweg zum Ausgangspunkt zurück. Hier nun die Tour samt eingezeichneten Um- und Irrweg querfeldein.

Zum variablen Betrachten der Karte(ohne Tourenmarkierung)ist die "Map" der Aufnahmeorte der Fotos sehr hilfreich mit Art, Größe und Ausschnitten.

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Zum Angebot führt der Klick auf das Bild.

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primapage, am 05.08.2013
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