Warum einige Frauen mehr, und andere kaum mit diesem Problem behaftet sind, ist unterschiedlich begründet. Leiden beispielsweise die weiblichen Vorfahren in der Familie, also Mutter und Großmutter bereits unter einem ausgeprägten Haarwuchs im Gesicht, ist dies mit einer genetischen Ursache zu erklären. Oft liegen jedoch hormonelle Ursachen zugrunde. Bei Frauen, die sich der Menopause nähern, zeigen sich mit der Zeit kleine Ansätze zum Damenbart. Dabei kann die Beschaffenheit der Haare unterschiedlich sein. Ein heller Flaum fällt natürlich nicht so auf, wie dunkle Haare im Gesicht. Welche Farbe die Haare haben, hängt viel vom Typ ab. Mitunter sind die einzelnen Haare unterschiedlich dick. Um dem Damenbart herr zu werden, beginnen die meisten Frauen mit der Pinzette die einzelnen Haare zu zupfen. Sind nur vereinzelt Haare zu entfernen, ist dies auch das Mittel der Wahl. Ein kurzer Ruck, und das Übel wird so gleich an der Wurzel gepackt. In Einzelfällen sogar mit dauerhaftem Erfolg.

Rasieren

Vom Rasieren ist dringend abzuraten. Einmal mit der Rasur begonnen, wachsen die Haare immer schneller nach. Auch scheint es, dass diese Haare dunkler wieder nachzuwachsen. Wer dann wieder weiblich glatt aussehen will, muss unter Umständen täglich zum Rasierer greifen.

Enthaarungscreme

Ist die Behaarung im Bereich der Oberlippe oder Kinn etwas stärker, kann man eine speziell für das Gesicht ausgerichtete Enthaarungscreme auftragen. Ebenso wie bei einer Enthaarungscreme für Beine und größere Körpberflächen, kann es bei empfindlicher Haut zu Unverträglichkeiten kommen. Daher sollte man vor dem ersten Gebrauch unbedingt eine kleine Stelle, möglichst nicht im Gesicht mit der Creme behandeln. Eine dauerhafte Entfernung des Damenbartes erreicht man mit einer solchen Creme nicht.

Wachsen und Zuckerpaste

Schmerzunempfindliche Frauen können versuchen, ihre Härchen mittels Wachs loszuwerden. Wer sich nicht selbst traut, kann dies in die Hände einer erfahrenen Kosmetikerin legen. Auch bei dieser Erstanwendung sollte man sich vorsichtig herantasten. Zum einen sind auch hier Unverträglichkeiten auf das Produkt möglich. Zum anderen hinterlässt diese Prozedur gerne eine gereizte Haut. Manche Frauen empfehlen, statt des Wachses lieber eine Zuckerpaste zu verwenden. Auch bei diesen beiden kosmetischen Prozeduren wachsen die Haare natürlich nach, allerdings lassen sich diese für die Quälerei etwas Zeit.

Epilieren

Als sehr schmerzhaft wird die Haarentfernung mittels eines Epiliers beschrieben, was jedoch nicht unbedingt auf jede Frau übertragbar sein muss. Schaut man zum Beispiel in Kundenrezensionen bei Amazon, findet man auch eine anderweitige Meinung hierzu. Einigen Epilierer-Modellen liegen kleinere Aufsätze bei, die in der Bikinizone oder im Gesichtsbereich Anwendung finden können. Wer nur seine Haare im Gesicht epilieren möchte, und mit der Anschaffung eines Epilieres liebäugelt, kann am besten auf spezielle Geräte, die nur zur Haarentfernung in empfindlichen Bereichen ausgerichtet sind, gut beraten sein.

Lasern

Wer seinem Damenbart (wirklich) dauerhaft den Garaus machen will, muss sich schon in die Hände eines Mediziners begeben. Eine Entfernung mit dem Laser kostet pro Sitzung ca. 50 Euro und birgt natürlich auch einige Gefahren. So kann trotz sorgfältigem Vorgehen des Hautarztes zu Narben kommen. Übrigens ist auch bei dieser Methode nicht gewährleistet, dass die kleinen Härchen für immer verschwinden. Dauerhaft ist ein dehnbarer Begriff, der in der Kosmetik lediglich eine Umschreibung braucht. Wägen Sie bitte auch hier unbedingt nach einem Beratungsgespräch die Vor- und Nachteile ab.

Text © Edelgard Kleefisch

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