Die Schlehe (Prunus spinosa) in der Küche

Die Schlehen (Prunus spinosa) in der Küche - hier gibt es die vielfältigsten Möglichkeiten. Sie enthalten einen recht dicken Kern, der etwas mühsam zu entfernen ist.

Schlehen können nach dem ersten Frost geernet und verarbeitet werden, alternativ kann man sie vorher pflücken und für eine Nacht ins Gefrierfach legen.

Anschließend bietet sich die Verarbeitung in Gelees, Marmelade und zum überaus wohlschmeckenden Schlehenlikör an. Sie können auch getrocknet oder frisch als Schlehentee mit Kernen aufgegossen werden.

Im Likör können sie auch das ganze Frucht verarbeitet werden, es gibt durch den Kern noch zusätzlichen Geschmack.

 

Die Schlehe (Prunus spinosa) in der Medizin

Die Schlehe (Prunus spinosa) gilt in ihrer medizinischen Wirkung als heilkräftig.

Nutzbar sollen Blätter, Blüten, Holz und Beeren sein.

Sie soll anregend auf den Stoffwechsel / Metabolismus wirken und das Immunsystem stärken. Auch eine Blut reinigende Wirkung - ähnlich der Brennessel (Urtica dioica) wird ihr nachgesagt.

Hier könnte sich auf ihre Nutzung bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises als positiv auswirken.

Die Schlehe (Prunus spinosa) in der Mythologie

Die Schlehe (Prunus spinosa) in der Mythologie, hier wird sie als Schwellenbaum beschrieben.

Schwellenbäume sind meist halb hohe Sträucher oder Bäume, die Leben und Tod darstellen sollen. Sie gelten als wild und heilkräftig. Wild, weil sie als sehr robust und widerstandsfähig erscheinen und überaus häufig mit Dornen versehen sind.

Eben als Symbol für die Schwelle oder Membran in eine andere Realität. (Anderswelt)

Auch wurden ihnen starke Zauberkräfte zugeschrieben und sie wurden in Ritualen oder als magische Werkstücke (Zauberstäbe, Amulette, Figuren oder Besen) zur rituellen Gestaltung hergestellt und vielfältig genutzt.

Was sind Schwellenbäume?

In alten Zeiten stellte die Hexe, Hag oder Hagazussa die Hüterin oder Grenzgängerin innerhalb der Hecke zur Anderswelt dar. Die Hag, Hagazussa, Zaunreiterin, Tunrida oder Wicce (althochdeutsch: weise alte Frau) galt als willentlich in der Lage, diese Schwelle bewusst zu übertreten. Schwellenbäume galten also als Bäume zwischen den Welten. Unserer bewussten Welt und / oder der Welt der geistigen Kraft, der Rituale und der Mythologie. Große Heil - und Zauber Kräfte wurden diesen Bäumen und Sträuchern zugeschrieben.

Die Schlehe (Prunus spinosa) als Räucherpflanze

Die Schlehe (Prunus spinosa) als Räucherpflanze - hier bietet sich ihre Verwendung in allen Übergangsritualen an. Auch soll sie als solche die Hellsichtigkeit fördern.

Zudem gilt sie als Schutzpflanze vor Feuer, Blitz und Donner - keine Frage, dass wir hier energetisch eine schöne "Unwetter - geh weg" Räucherung mit ihr gestalten könnten.

 

Weitere Informationen, das Impressum, sowie Veranstaltungen und Angebote finden Sie auf meiner Homepage:

http://www.eifelkraeuter-hohesvenn.vpweb.de/

Vennhexe, am 07.10.2014
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Autor seit 4 Jahren
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