Feigen sind gesund

Feigen spenden Energie und sind gesund. Sie werden frisch oder getrocknet verzehrt und
enthalten Zucker, Ballaststoffe und Vitamin B. Zusätzlich wirken Feigen verdauungsfördernd. Diät- und schlankheitsbewußte Menschen können bedenkenlos frische Feigen verzehren. 100 Gramm frische Feigen besitzen 63 Kilokalorien und damit nur wenige Kalorien mehr als 100 Gramm frische Äpfel mit ihren 55 Kilokalorien. 

Natürlich schmecken Feigen als frisches Obst oder zum Beispiel mit Speiseeis wie Vanille- oder Walnusseis oder auch grünem Pfeffer (Rezept siehe unten) hervorragend, aber auch als getrocknete Frucht schmecken sie wunderbar aromatisch. Bei getrockneten Feigen sollte man, zumal sie aus eigener Ernte stammen, einmal "fünf gerade sein lassen", denn durch das Trocknen hat sich der Kaloriengehalt auf 247 Kilokalorien pro 100 Gramm erhöht.

Getrocknet aber können Feigen ausgezeichnet konserviert und damit über viele Monate haltbar gemacht werden. Das geschieht ganz einfach im Backofen in der Küche, indem man die Feigen bei 70 bis 100 Grad Celsius und leicht geöffneter Backofentür für 4 bis 8 Stunden je nach der Größe der Früchte trocknen lässt.

Die richtige Sorte auswählen

Die jungen Feigenpflanzen gedeihen am besten an einem sonnigen, warmen und vor viel Wind und Wetter geschützten Standort. Feigenbäume als Kübelpflanzen stehen am besten direkt an einer geschützten Hauswand. Der Boden sollte durchlässig, nährstoffreich, locker und lehmig sein und einen leichten Säuregehalt aufweisen.

Bei der Auswahl der Feigensorten kommt es darauf an, daß die Sorte zum einen winterhart ist und sie zum anderen es schafft, die Früchte in unserem vergleichsweise zu den Mittelmeerländern kurzen Sommer reifen zu lassen. Unter diesen beiden Prämissen kommen besonders die Sorten Bornholmfeige oder auch Bornhom Diamand genannt, Brooklyn Dark und Brooklyn White, Dalmatie, Brooklyn White und Brown Naples, Negronne, Dauphine und Ronde de Bordeaux in Frage.

Ideal für einen Anbau in Deutschland sind auch selbstbefruchtende Sorten wie die Gustissimo 'Beretta' und die 'Morena'.

Den Feigenbaum gut durch den Winter bringen

Der ausgewachsene Feigenbaum ist meist winterhart, denn auch nach diesem Kriterium ist die Sorte ja ausgesucht worden. Bestimmte Sorten wie die Feigensorte Ronde de Bourdeaux vertragen sogar besonders hohe Minustemperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius. 

Kübelpflanzen und Jungpflanzen benötigen aber immer, auch bei den winterharten Sorten einen Winterschutz. Man kann den unteren Bereich der Pflanze mit Laub bedecken und die Äste des Baums mit einem speziellen Gartenvlies bedecken. Beim Topf empfiehlt es sich, ihn vor den Wintermonaten mit Noppenfolie zu umwickeln.

Im Frühling zeigen sich dann die ersten frischen Triebe.

Den Feigenbaum schneiden

Vor allen Dingen junge Feigenbäume sollten geschnitten werden, damit sie sich nach dem Rückschnitt kräftig verzweigen. Bei älteren Exemplaren reicht es, trockene und frostgeschädigte Äste im Frühjahr auszuschneiden.

Schneiden Sie großzügig zurück, aber berücksichtigen Sie dabei, daß der Feigenbaum im nächsten Sommer dem Rückschnitt entsprechend weniger Feigen hervorbringen kann.

 

Einen Feigenbaum vermehren

Ohne Probleme funktioniert die Vermehrung von Feigenbäumen durch Stecklinge. Das geht einfach, schnell und das ganze Jahr über. Hier lesen Sie mehr zur Vermehrung durch Stecklinge. Wer erst zum Herbst mit der Vermehrung beginnt, sollte die noch sehr jungePflänze im Haus überwintern lassen und erst im nächsten Frühjahr nach den Eisheiligen auspflanzen. 

Ein geeigneter Steckling vom Feigenbaum ist ein ungefähr 7 Zentimeter lange Trieb mit einer Blattknospe am unteren Ende. Er wird abgeschnitten. Die Blattknospe erhöht später die Erfolgschancen beim Bewurzeln.

Dann kürzen Sie alle Blätter bis auf das oberste ein und stellen den Trieb zur Bewurzelung in ein mit Wasser gefülltes Glas.

Weil nach dem Schnitt Milchsaft aus den Stielen austritt, sollte das Wasser am nächsten und übernächsten Tag ausgetauscht werden, um eine Bakterienbildung auszuschließen.

Die Bewurzelung dauert 3 bis 4 Wochen. Danach sind die Wurzeln ca. 1-2 Millimeter lang und der Steckling kann in Anzuchterde oder Kokossubstrat umgetopft werden.

Frische Feigen mit grünem Pfeffer

Für diese Leckerei benötigt man vier frische Feigen, grünen Pfeffer aus dem Glas und etwas Olivenöl.

Die Feigen waschen und in Spalten schneiden. Feigen in einer Pfanne mit dem Olivenöl und grünem Pfeffer und etwas Pfeffersud aus dem Glas ganz kurz anbraten.

Dann eine Kugel Walnusseis dazugeben und unter Rühren schmelzen lassen und die Feigen mit weiteren Kugeln Walnusseis servieren.

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