Österreichischer Rennfahrer Egon ...

Österreichischer Rennfahrer Egon Hofer in seinem Cooper (Bild: Katti Mieth)

Egon Hofer im Jahr 1967
Egon Hofer mit seinem Ferrari im ...

Egon Hofer mit seinem Ferrari im Jahr 1967 (Bild: Egon Hofer mit Genehmigung zur Veröffentlichung)

Auf der "Malta Classic” 2017 kann der Besucher nun mit der Österreichischen "Auto-Legende” ins Gespräch kommen.

Neben Fachsimpeln ist auf dem "Concours D' Elegance” ebenso Sehen & Gesehen werden angesagt.

Hier präsentieren sich nicht nur schmucke Wagen sondern auch ihre Besitzer im Outfit der Baujahre ihrer Fahrzeuge.

Hofer und seine Frau, beide im blauen Rennstall-Outfit haben alle Hände voll zu tun, Fragen zu Motor & Design oder Hofers Renn-Karriere zu beantworten: "Wir haben einen ganzen Koffer voller Bilder und Dokumente zu unserem "Cooper-Maserati” mitgebracht.

Vor dieser grandios-historischen Kulisse können Vintage-Fans erst einmal Motoren und Karossen bestaunen, ab morgen auf der Rennstrecke wird sich dann zeigen, wie der Wagen auf der Straße liegt”, freuen sich Hofers auf das anstehende Rennen.

 

 

Malta Classic 2017 Mdina

Malta Classic 2017 Mdina (Bild: Katti Mieth)

Catwalk für Oldtimer

Dass Egon Hofer auf dem Maltesischen Rund-Track wieder dabei ist, verdankt der seit über 50 Jahren Rennen fahrende Salzburger seiner starken Kondition, seiner seit Jahrzehnten bestehenden Leidenschaft und einer weiteren Einladung der "Malta Classic”-Organisatoren.

 

"Der extrem tiefliegende "Monaco Maserati”, den wir diesmal dabei haben, ist ein Special-Mix aus englischer Fahrgestelltechnik und Italienischem Innenleben. Ein "T49-Maserati”-Motor mit 184 PS (2000 Kubik) und ein schnell schaltbares "Colotti-Getriebe” geben ihm den notwenigen Biss. 

"Yes it's a gearbox with straight gears and "dog clutch" (no syncro). It is very fast to change gears and normally, we study progressive ratios that increase speed without "holes" between gears so the engine remains always up. Es ist ein Getriebe mit geraden Zahnrädern und "Klauenkupplung" (kein Syncro), also sehr schnell, die Gänge zu wechseln.

Normalerweise studieren wir progressive Verhältnisse, die die Geschwindigkeit ohne "Löcher" zwischen den Gängen erhöht, so dass der Motor immer hochtourig läuft", sagt Marco Colotti.

 

 

Auf dem Track wird der Engländer wendiger zu handeln sein, als der "Ferrari”, mit dem Egon vergangenes Jahr angetreten ist”, so Sabine Hofer im blauen Overall. "Dieser Arbeitsanzug? Der stammt genauso wie der Wagen aus dem Jahr 1959 und aus dem "Maserati”-Rennstall. Das war vor fast 60 Jahren”, erinnert sich Egon Hofer schmunzelnd und schwingt sich in den tiefliegenden Wagen.

Da möchte ein jeder gern mal Probesitzen und das Gefühl im Racer genießen, wie die Journalistin oder der Minister der "Malta Tourism Authority”.

 

Malta Classic 2017

Malta Classic 2017 (Bild: Katti Mieth)

Best dressed Couple "Malta Classic" 2017"Ladies and Gentlemen, welcome to "Malta Classic” 2017!

 

Wir freuen uns, dass der Rennfahrer Egon Hofer aus Österreich auch dieses Jahr wieder bei uns am Start ist.”

 

Ausgelobt werden Preise für den schönsten Rennwagen im Italo-Design, den Egon Hofer gerne in Empfang nimmt,

für die am besten gekleideten Oldtimer-Besitzer,

den elegantesten "Alfa Romeo Spider” von Tatjana und Marcus Bonello

oder den Wagen im besten Originalzustand.

 

Egon Hofer erhält den Mdina Preis ...

Egon Hofer erhält den Mdina Preis für den schönsten Rennwagen (Bild: Katti Mieth)

Tatjana und Marcus Bonello mit Alfa ...

Tatjana und Marcus Bonello mit Alfa Romeo (Bild: Katti Mieth)

"Der läuft und läuft und läuft - Cars & Coffee

Obwohl es nur ein ganz normaler "Käfer” ist, wird der Blaugraue umringt wie eine Diva. "Kommt der auch auf die Piste?”, wird der junge Fahrer gefragt. "Nein, mein 1970er VW-Käfer wird nicht am Race teilnehmen, er ist gerade eben als Wagen im besten Originalzustand gekürt worden.

 

Er ist das "family-run-car” meines Großvaters”, so Kenneth Grima, der von der Nachbarinsel Gozo herüber gekommen ist, um erstmalig an der Show teilzunehmen und auch gleich einen Preis einzuheimsen: "Here we are for the first time at the show "Concours D' Elegance”.

Dann folgt die Geschichte, wie er zu seinem Schmuckstück kam.

"I was always interested in Vintage-Cars, since I was a kid. When I was young, my grand dad drove me around the Maltese Islands in this bug.

One fine day he handed his beloved vehicle over to me.

 

The bug just needed cleaning and polishing. Nun sind wir hier und die Geschichte zu diesem Auto geht so: Schon als kleinen Jungen fuhr mich mein Großvater mit dem Wagen rundherum über die Maltesischen Inseln, schon als Bub war ich ja an seinem Käfer interessiert – bis Großvater mich eines Tages fragte, ob ich den Wagen übernehmen möchte.

Für diese Show musste ich ihn dann nur waschen und wachsen.”

 

Kenneth Grima Mit Mdina Glas Preis vor seinem Käfer (Bild: Katti Mieth)

Otis Pisani vor Käfer von Kenneth Grima (Bild: Katti Mieth)

Designer and "Karmann Ghia"-Owner ...

Designer and "Karmann Ghia"-Owner Matthew Camilleri (Bild: Katti Mieth)

Malta Classic Concourse D´Elegance

Malta Classic Concourse D´Elegance (Bild: Katti Mieth)

Best-dressed people at Malta ...

Best-dressed people at Malta Classic 2017 (Bild: Katti Mieth)

Schmuckstücke, die massenhaft umringt werden

Malta Classic 2017Großfächig umringt wird auch der Wagen mit Kaffee aus Brasilien, Äthopien und Guatemala.

"Ob dies auch ein Oldtimer ist”, will die Journalistin wissen.

Barista Martina lächelt und stellt die Vorzüge des fahrbaren Kaffeehauses vor. "Nein, dies ist wohl ein Nachbau, aber ein ziemlich guter”, um dann schnell auf die angebotenen Kaffeesorten überzuleiten.

 

"For our show guests we sell the finest "latino blend”, which is a mixture of Brazilian, Ethiopian and Guatemalan coffee beans.”

Der während der Fotoarbeiten abgestellte und umgekippte Kaffeebecher der Journalistin mündet in ein Benzingespräch mit Marcus und Tatjana Bonello.

 

Matla Classic Alfa Romeo Spider

Matla Classic Alfa Romeo Spider (Bild: Katti Mieth)

"Dieses schwarze Kaffee-Rinnsal schaut fast aus wie eine Ölspur, die von meinem "Alfa Romeo 2600 Spider Touring” kommen könnte”, so der Oldtimer-fahrende Architekt humorvoll.

 

"Thank you for taking pictures, regarding your lost coffee: may I offer you a new one? Danke, dass Sie Fotos schießen, darf ich Sie zu einem neuen Kaffee einladen?”

Beim Kaffee erzählt er dann die spannende Geschichte zum Alfa Romeo: "This car was built in july 1963 at "Carozzeria Touring Milano”, Italy.

I am the forth owner and we got him from Paris.

Der Wagen wurde im Juli 1963 in der "Carozzeria Touring Milano” gebaut, ich bin der vierte Besitzer, dann haben wir ihn aus Paris hierher geholt.”

Anhand vielfältiger Publikationen und Fotografien haben er und seine Frau den Werdegang und Querverbindungen dokumentiert, "dass es in Malta nur diesen Einen gibt, dass der Schauspieler "Al Pacino” und Beatle "John Lennon” auch einen hatten.”

 

 

 

Tatjana und Marcus Bonello im Alfa ...

Tatjana und Marcus Bonello im Alfa Romeo Spider (Bild: Katti Mieth)

"Ich sage immer, Malta is small - but it's not”, so der Gast, der die Insel Jahr für Jahr aufs Neue besucht und auch immer wieder Neues entdeckt.

Neben historischer und zeitgenössischer Kultur legt auch der Internationale Standard der Vintage-Cars-Szene Zeugnis davon ab.

Auf Shows und in Clubs werden Europäische Beziehungen gehegt und gepflegt, florieren Beziehungen zwischen Insel und Festland.

 

Familie Bonello bekam erst kürzlich Zuwachs "from abroad”, den einzigartigen "Ferrari 365 CT”, der ein heroisches Fahrzeug mit Wurzeln, die bis zu Enzo Anselmo Ferrari reichen ist.

"The Bonello family has just recently gained "from abroad" the 137th

(801 in all) "Ferrari 365 GT 2+2” of 1968. Unsere Familie bekam kürzlich Zuwachs, den "Ferrari 365 GT 2+2”, der über einen Freund vom Festland zu uns kam.

First owner of this luxury grand tourer was Georges Marquet, racing driver, sponsor and friend of Jaques Swaters, who bought it from "Garages Francorchamps” in Belgium in July 1968.

Swaters, Owner of the historic Ferrari-Racing-Team "Ecurie Francorchamps” and racing driver for Enzo Ferrari in the late 50's and early 60's was good old friend of his.

Erstbesitzer war der belgische Rennfahrer Georges Marquet, Sponsor und Freund Jaques Swaters', der ebenso Rennfahrer und dazu noch Freund von Enzo Ferrari war.

Marquet hatte den Wagen den "Garages Francochamps” (Belgien), die unter Swaters ein historisches Ferrari-Racing-Team aufstellten, im Juli 1986 abgekauft.”

 

Wussten Sie übrigens, dass die Firma Ferrari im September 2017 ihr 70-jähriges Jubiläum feiert?

 

 

 

Ferrari von Marcus Bonello
Ferrari von Marcus Bonello

Ferrari von Marcus Bonello (Bild: Marcus Bonello)

Ferrari im Padock Malta Classic 2017

Ferrari im Padock Malta Classic 2017 (Bild: Katti Mieth)

Im Cooper

Im Cooper (Bild: Katti Mieth)

Malta Classic 2017

Malta Classic 2017 (Bild: Katti Mieth)

Insel im Vintage-Car-Fieber

"Walk & Talk” ist heute auf der Show, "morgen geht es zur Sache.

Egon startet am liebsten am überschaubaren Ende des Tracks”, enthüllt Sabine Hofer einen der Schachzug ihres Mannes. "Mit Weitsicht und seiner über Jahrzehnte angesammelten Rennerfahrung holt er dann geschickt auf.”

 

Oldtimer-Expertin Katti Mieth will wissen: "Was treibt ihn zu solchen Höchstformen, und neben dieser Taktik und immensen Erfahrung, hat er da nicht vielleicht sogar "Benzin im Blut”?”

Sabine Hofer, die ihren Mann mit seiner Leidenschaft schon Jahre unterstützt, lacht: "Ja, er will Rennen fahren, und er will gewinnen. Und jedes Rennen steht für ihn für das geschicklichkeitstaugliche Aufholen.”

 

Hofers Renn-Karriere reicht zurück bis ins Jahr 1967. Damit zeichnet er sich nicht nur als einer der erfahrendsten Vintage-Car-Rennfahrer aus, als Urgestein der Oldtimer-Szene bleibt er auch immer Gentleman: "Natürlich will ich gewinnen, aber ich fahre auch umsichtig und denke stets an das Leben eines Menschen in seinem Wagen.”

Gern erinnert er sich an das Jahr, als er erstmalig mit seinem feuerroten "Ferrari 250 GT Berlinetta SWB” an der "Targa Florio” teilnahm: "Das ist heuer über 50 Jahre her. Jener Ferrari ist heute zwar nicht mehr der idente wie der, den ich im Jahr 1967 auf der "Targa Florio” gefahren bin, aber er ist das gleiche Modell.”

 

Egon Hofer in seinem Rennwagen

Egon Hofer in seinem Rennwagen (Bild: Katti Mieth)

Auf eine lange Leidenschaft für Vintage-Cars blickt auch Jaguar-Fan Carol Galea zurück. In seinem Oldtimer-Museum im Norden der Insel hat er sage und schreibe 90 historische Autos und Motorräder über 14 Jahre angesammelt, so Rebecca Chircop, Chefsekretärin des Museums.

Mit einigen seiner Lieblinge ist er das erste Mal auf der Classic-Car-Show in der alten Hauptstadt präsent und hat für seine Modelle auch gleich den roten Teppich ausgerollt: "Dieser frisch restaurierte "Jaguar C2” wurde noch rechtzeitig zur Show fertig”, so der Jaguar-Sammler.

 

Nicht nur über die stromlinienförmige Karosse der Englischen Katzen, auch über den starken 4.2.-Motor, der sich wie geleckt seinen Bewunderen präsentiert, gebeugt, kommen die Herren ins Schwärmen: "We could show this powerfull vintage-car form 1969 for the fist time at Malta's International "Concours D' Elegance.” Wir freuen uns sehr diesen Jaguar aus dem Jahr 1969 erstmalig auf dem bekannten "Malta Classic - Concours D' Elegance” einer Internationalen Öffentlichkeit zu präsentieren.”

 

Jaguar Motor

Jaguar Motor (Bild: Katti Mieth)

Auf allen Pisten zu Hause

Egon Hofer bevorzugt auf seinen Strecken die Italienische Klasse. Auf der "Malta Classic 2017” schickt er einen ganz besonderen Wagen ins Rennen. Gern geben er und seine Frau auf der Show zum Werdegang des "Italo-Engländers”, den Hofer im Jahr 2011 der "Scuderia Serenissima” abkaufte, Auskunft: "Schauen Sie mal, dieses Foto aus dem Jahr 1959 zeigt den Rennwagen aufder Rückreise vom "Grand Prix Cuba”, bei dem die Karosse einen Transportunfall erlitt. DerMotor blieb zum Glück unversehrt. Die notwenig gewordenen Karosserie-Arbeiten führte dann der berühmte Carozziere (Karosserie-Bauer) Medardo Fantuzzi aus.”

 

Mit seinen Design-Ikonen fährt der Österreicher nicht nur Cuba, Italien oder Malta.

Die Auflistung seiner Rennen präsentiert sich lang und ruhmreich: "Monza”, "Imola”, "Spa-Francorchamps”, "Le Castellet”, "Monaco”, "Hungaroring”, "Most”, "Brno”, "Zolder”.

 

In Hofers Rennfahrer-Biografie gibt es höchstwahrscheinlich kaum eine Internationale Rundstrecke oder Bergrennen, das er nicht gefahren ist. Seit 1962 mit der "Internationalen FIA”, der "Fahrerlizenz Gruppe B” ausgestattet, könne er außer der "Formel Eins” Rennwagen aller Art, auch zeitgemäße, fahren, so der umtriebige Rennfahrer.

 

Malta Classic Race 2017

Malta Classic Race 2017 (Bild: Katti Mieth)

Ladies first und ein Gentleman

"Laureen Hixons on Citroen 2CV is ready to start”: heizt Moderator Tobi Ross den ersten Testlauf an.

Frauen, wie die Osborne-Tochter überlassen nicht nur den Herren die Piste, sondern nehmen selbst das Ruder in die Hand.

 

Und los geht's: Obwohl nur mit 29 PS ausgestattet, macht Hixons auf der 2CV-Standard-Version durch Leichtigkeit von Karosse und tragender Teile die fehlende Horsepower wett und zieht geschickt bis zum Ziel durch.

 

Vater Ian freut sich über den Einstieg seiner Tochter: "This time we decided to have some fun - left the "Shark” (Austin Healey) at home, which is under modification anyway. And together with "Scarlett 2” (Name des "Citroen 2CV”), we brouhgt another more powerfull "duck” with 50 PS. Even with this one, it will take you only two minutes to go around the track. We go as fast as we can”, he smiles.

 

Malta Classic 2017 Ian Osborne mit ...

Malta Classic 2017 Ian Osborne mit Citroen (Bild: Katti Mieth)

"The race was exiting, "She” is a strong one. Es war aufregend, und ja, die "TVR 1600 M Baujahr 1972” ist eine "Sie”, erklärt die Britische Rennfahrerin Ann Ellis und schwingt sich aus dem tiefliegenden Racing Car.

"Might be, that "She” loves him more than me.

Es könnte möglich sein, dass "Sie”, die "TVR 1600 M” meinen Mann mehr mag als mich.”

 

Auf der folgenden "Malta Classic” 2018 könne deswegen möglicherweise ein "M GB” das Rennen machen, verrät die Rennfahrerin nach dem ersten Lauf.

Ellis' ebenfalls racenden Mann Martin hat nur Lob für beide: "She did very well and She was great.”

 

Stil-Ikone im schwarzen Racing MG und fast schon Malta Racing-Veteranin ist die junge Rennfahrerin Pamela Said,

die für 2017 einen neuen Wagen aufstellt: "Just for show and race we brought this "MG 1600” last month from the Netherlands to Malta.

 

What is also new? The Dutchman is a left-hand driven car and got much more power, namely 80 PS.

 

Zum Event 2017 haben wir diesen "MG 1600” von den Niederlanden nach Malta geholt, weil "Black Beauty-MG” gerade in der Garage auf einen neuen Tank wartet.

 

Der Neue hat mehr Power, nämlich 80 Pferdestärken und bei einem Niederländer sitzt natürlich das Lenkrad links. My first race on the new car was a bit slippery, because it rained all night long.

Eine erste Runde im neuen Wagen war noch rutschig, da es die Nacht zuvor geschüttet hat.”

 

"I love it!”

Enthusiastisch, schwingt sich die Französische Rennfahrerin Sylvie Hudry aus ihrem Racing Mini "Red Devil”,Baujahr 1975.

 

 

Und Frederic Duffour, ebenso racender Mann, pflichtet bei: "It is in our blood, we love to be fast and racing is pure adrenaline.”

 

Silvie Hudry und Frédéric Duffour ...

Silvie Hudry und Frédéric Duffour mit Moderator (Bild: Katti Mieth)

"Immer wieder challenging!” Egon Hofer liftet sich aus seinem Cooper-Monaco, "besonders, weil der "View” dieses Mal different war.”

 

 

"Im Test sich hat der Wagen sehr rasant und wendig gezeigt”, fügt Rennfahrerfrau Sabine an,

"und daß dieser Wagen in den 1960er Jahren extra für das Nürburgring-Rennen, heuer größtes Oldtimer-Rennen Europas, konzipiert wurde.”

 

 

Was Egon Hofer sich fürs Malta-Rennen am Sonntag wünscht? "Eine trockene und ölfreie Strecke und: "To win, to win, to win.”

 

Wochenende der Classic Car-Aktivitäten

Von der Tribüne und anderen Hotspots können "Malta Classic”-Besucher das Renn-Geschehen beobachten, drei Shuttle Busse der besonderen Art sind für die Gäste rund um den Track im Einsatz.

 

Einer der farbenfrohen Oldtimer ist möglicherweise das am meisten fotografierte Gefährt zahlreicher Touristen und Gäste des Show- und Speedevents.

 

"During the Sixties this "DAF Bedford” was a public transport vehicle on our island. He scheduled

the route Valletta – Lija – Valletta. Dieser Bedford ist in den 60ern als ganz normales öffentliches Verkehrsmittel auf der Strecke Valletta – Lija – Valletta unterwegs gewesen”, verrät Busfahrer Mario Lía.

Als man dann die historischen Busse aus dem Verkehr nahm, kaufte Lia kurzerhand das Vehikel auf und begann mit der Restauration.

"Me and two friends have been working all day and night, to bring him back to life. Today it is his first time on the "Malta Classic”-Track.”

Besitzer Mario Lía kann mehr als stolz auf dieses Schmuckstück sein.

"Tag und Nacht habe er mit zwei Freunden daran gearbeitet, dass der Bus heute an der "Malta Classic” teilnehmen kann, erinnert sich der Restaurator. Mit der flachen Hand klopft er auf den Buckel neben dem Schalthebel. "Hier drunter sitzt der starke Englische Leyland DAF-Motor. " Tag und Nacht haben wir zu Dritt am Bus geschraubt und gewerkelt um ihn heute erstmalig auf die Piste für unsere "Malta Classic”-Gäste schicken zu können.”

 

 

 

Vintage Bus von Mario Lia

Vintage Bus von Mario Lia (Bild: Katti Mieth)

Back to the road

"Chief designer of this "Triumph Spitfire” was the Italian Giovanni Michelotti”, deutet Vintage-Rennfahrer Nicholas Mallia auf das Emblem seines Wagens.

Unter dem klassischen Design der 60er Jahre verbirgt sich für den Race 2017 ein getunter Motor.

"My engeneering team "Rayspeed” upgraded the motor, changed the carburettors and could finished the work some days before the race. My Ingenieur-Team von "Rayspeed” gab dem Motor mehr Power, welchselte die Vergaser und konnte die Arbeiten kurz vor Start des Rennens fertig stellen.”

 

 

 Dass am Ende der Racing-Tage ein glücklicherweise glimpflich abgelaufener Unfall stattfand, darf dem Racing-Sport kein Abbruch tun.

Die Frage, wohin es den jungen Rennfahrer neben dem "Malta Classic” noch ziehen könnte, führt dorthin, wo der Wagen herkommt. Ins Vereinigte Königreich. "Would be great to take part in the UK-revival St. Mary Trophy one day.”

 

Triumph Spitfire Motor

Triumph Spitfire Motor (Bild: Katti Mieth)

Nicholas Mallia am Start

Nicholas Mallia am Start (Bild: Katti Mieth)

Nicholas Mallia Malta Classic 2017

Nicholas Mallia Malta Classic 2017 (Bild: Katti Mieth)

David Waterhouse im Turmer

David Waterhouse im Turmer (Bild: Katti Mieth)

Jaguars im Padock Malta Classic 2017

Jaguars im Padock Malta Classic 2017 (Bild: Katti Mieth)

Egon Hofer im "Cooper-Maserati”, auf der letzten Runde doch als erster gestartet hat die Strecke durchgezogen und gewonnen, David Waterhouse aus Großbritannien auf seinem Turner wurde Zweiter.

Zufrieden ist auch Rennfahrerin Anne Ellis. Zur Ladypower sagt sie: "We had a great time”, und gibt den Kelch gleich weiter an 2CV-Fahrerin Laureen Hixons: "She did very well.”

 

 

 

 

 

Quellen: Vor-Ort-Recherche, Blitz-Interviews mit Sabine und Egon Hofer, Pamela Said, Nicholas Malta, Sylvie Hudry, Ann Ellis, Mario Lía und vielen anderen mehr.

 

Übungsring für angehende Rennfahrer ...

Übungsring für angehende Rennfahrer und Rennfahrerinnen (Bild: Katti Mieth)

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