Plätzchen backen für Feiertage

Schwarz-Weiß-GebäckDie gemütliche Stimmung vor Festtagen bekommt mit dem köstlichen Duft, der durch die Wohnung zieht, erst die richtige persönliche Note. Mit Kindern backen macht Spaß, sie helfen gerne und sind begeistert bei der Bereitung des Teiges und dem Gestalten der Plätzchen dabei. Man sollte auch lieber ein wenig mehr Teig einplanen, wenn auf Vorrat gebacken werden soll, das Kosten der fertigen frischen Kunstwerke ist ein Genuss für sich.

Grundrezept für Mürbeteig weiß

  • 500g Mehl
  • 250g Margarine
  • 2 Eier
  • 140g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz

Die Zutaten füllt man in eine große Schüssel, die Margarine dabei in kleinen Flöckchen und gut gekühlt auf dem Mehl verteilen. Alles soll dann recht zügig und gründlich verknetet werden. Den fertigen Teig gibt man für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank bevor er weiterverarbeitet wird. Am Besten formt man dazu Rollen aus Teig und legt sie auf ein Brettchen. Variationen im Geschmack können die Zugabe von 5 geriebenen bitteren Mandeln oder etwas abgeriebener Zitronenschale statt des Vanillinzuckers bieten.

Grundrezept für Mürbeteig schwarz

  • 480g Mehl
  • 250g Margarine
  • 2 Eier
  • 30g Kakao
  • 150g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz

In einer großen Schüssel vermischt man alle Zutaten rasch und gründlich miteinander. Die Margarine soll auch hier gut gekühlt und in kleinen Flöckchen auf dem Mehl verteilt werden. Zur Variation im Geschmack kann man statt Vanillinzucker 5 geriebene bittere Mandeln beifügen. Der fertige Teig muss auch im Kühlschrank etwa eine Stunde ruhen und wird gut durchgekühlt verarbeitet.

Schwarz-Weiß-Gebäck

Für die Zubereitung von Schwarz-Weiß-Gebäck benötigt man hellen und dunklen Mürbeteig nach den vorstehenden Rezepten bereitet. Es lassen sich unterschiedliche Formen aus den Teigrollen schneiden. Ganz einfach ist zum Beispiel das Aufschneiden der beiden Teigrollen jeweils der Länge nach auf Hälften und ein Zusammensetzen zu zweifarbigen Rollen. Diese ergeben beim Schneiden der Rollen in etwa 6mm dicke Scheiben ein Muster von schwarzen und weißen Halbkreisen. Etwas lustiger sehen die in Viertel geschnittenen und zusammengesetzten Rollen aus.

Schachbrettmuster im Mürbeteig

Komplizierter sind dann Schachbrettmuster, die ein wenig Geduld und Übung erfordern. Hier sollen aus beiden Teigrollen je 9 Streifen geschnitten werden, zuerst teilt man die Rolle dazu in drei Scheiben und drittelt auch diese der Länge nach. Abwechselnd nach Farben geordnet setzt man die Streifen wieder zu einer Rollenform zusammen. In Scheiben geschnitten erscheint ein schönes Schachbrettmuster.

Große bunte Taler aus Mürbeteig

Für ganz besondere große Taler formt man dicke Teigrollen, schneidet sie nach dem Kühlen in etwa 6mm dicke Scheiben und sticht mit einem Plätzchenausstechförmchen jeweils in der Mitte einer hellen und einer dunklen Teigscheibe eine Form aus. In der hellen Teigscheibe wird das dunkle kleine Teil eingesetzt und in der dunklen großen Scheibe ein helles. Der Kontrast wirkt hier besonders schön. Angepasst an den Anlass sind Sterne, Herzen oder auch Tierformen möglich. Solches Gebäck ist auch ein schönes Mitbringsel zum Kindergeburtstag.

Plätzchen backen

Die Teigteilchen verteilt man auf mit Backpapier belegte Bleche und bäckt sie bei Mittelhitze. Im Umluftherd sind die Plätzchen nach etwa 14 Minuten fertig. Er kann mit drei Blechen gleichzeitig befüllt werden, das spart Energie und Zeit. Auf Rosten lässt man die Plätzchen abkühlen und füllt sie kalt in Keksdosen. Sie sind ein haltbares Gebäck und können auf Vorrat gebacken werden.

Geschenkideen für Weihnachten finden Sie in diesem Artikel.

Immortelle, am 26.03.2014
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Bildquelle:
Kerstin Schuster (Wie macht man gefüllte Champignons?)
https://pagewizz.com/users/Adele_Sansone (Wie macht man Tiramisu? Original und leckere Variationen dazu)

Autor seit 6 Jahren
164 Seiten
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