Wandern im Harz sollte bei jedem Harzurlaub einfach dazu gehören. So bietet die Gegend nicht nur Wanderwege zum Brocken, sondern auch idyllische Landschaften in denen die Natur vollends genossen werden kann. So zum Beispiel das beliebte Bodetal. Entlang der reißenden und dennoch romatisch wirkenden Bode gibt es zahlreiche atemberaubende Aussichtspunkte, die das Wandern im Harz zum Highlight werden lassen. 

Bildquellenangaben: Rainer Brückner/pixelio.de

Als eines der ältesten Naturschutzgebiete in Deutschland hat das Harzer Bodetal allerhand Sehenswertes zu bieten. Das gesamte Tal wurde 1937 unter Naturschutz gestellt. Doch nicht nur das Alter des Naturschutzgebietes zeichnet das Bodetal aus sondern gleichermaßen die Größe. Mit ungefähr 474 Hektar zählt das Tal entlang der Bode zu den größten Naturschutzgebieten in Sachsen-Anhalt. Die zahlreichen unzugänglichen Seitenschluchten beheimaten eine Vielfalt an seltenen Pflanzen und Tieren. 

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Die ersten Wege zum Wandern im Harz, durch das Bodetal, wurden um 1820 angelegt. Die Jahre zuvor galt das heute so beliebte Ausflugsziel als unpassierbare Wildnis. Auch jetzt noch, bleibt das Bodetal seinem ursprünglichen, wilden Charakter treu. 

Aufgrund der genannten Charaktereigenschaften sollte das Wandern im Harz, durch das Bodetal, ausschließlich entlang der ausgeschilderten Wegen erfolgen. Die Eigenschaften des Bodetal-Geländes gelten als besonders gefährlich. Darüber hinaus können durch Einhaltung der Wanderrouten die zahlreichen Pflanzen und Tiere geschützt werden.

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Seinen Ursprung findet das Bodetal bei Königshütte. An der Stelle, wo die warme und kalte Bode ineinander fließen. Der Endpunkt lässt sich im wunderschönen Thale festmachen. Dort verlässt die Bode den Harz. Der etwa 9 Kilometer lange Abschnitt zwischen Treseburg und Thale gilt bei Weitem als schönster und vielfältigster Teil des Bodetals. Dort lassen sich zahlreiche Felsen entdecken, die teilweise senkrecht bis zu 230 Meter in die Höhe ragen. Die betäubende Felsenschlucht findet zwischen der Roßtrappe und dem sagenumwobenen Hexentanzplatz seine tiefste Stelle. 

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Beim Wandern durch den Harz, entlang des Bodetales, lassen sich zahlreiche einmalige Eindrücke sammeln. So zum Beispiel der Goethefelsen. Welchen Sie bereits im oberen Bild entdecken können. Aber auch der sagenumwobene Kronensumpf ist eine Begegnung wert. Auf welchem Grund die goldene Krone der Prinzessin Brunhilde liegen soll, die sie während ihres Sprunges vom Hexentanzplatz zur Roßtrappe verloren haben soll. Auch diese beiden atemberaubenden Schauplätze lassen sich auf einer Wanderung durch das Bodetal erkunden. 

Bildquellenangaben: Bettina Stolze/pixelio.de

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