1. Positive Lebenseinstellung annehmen

Weg Nummer 1 - der eigentlich die Basis zum Glücklichwerden bildet - ist, eine optmistische und hoffnungsfrohe Sichtweise zu pflegen. Lassen Sie sich nicht länger mehr als nötig von den weniger schönen Aspekten im Leben herunterziehen, sondern konzentrieren Sie sich auf die positiven Dinge.

Alles, was passiert, hat immer seine mehreren Seiten. Eben auch seine guten. Ein wesentlicher Schlüssel zum Glück ist es, genau diese guten Seiten zunächst einmal zu erkennen. Bei einem Ereignis, das Sie als negativ bewertet haben und das Sie belastet, könnte das zum Beispiel der persönliche Lerneffekt sein. Oder das Ereignis hat Sie stärker gemacht. Oder andere Menschen haben in der schwierigen Situation zu Ihnen gehalten oder Ihnen geholfen.

All das können positive Aspekte sein, die eine an sich eher negative Situation mit sich bringen kann. Werden Sie sich dieser positiven Aspekte bewusst und schöpfen Sie für sich Mut und Kraft daraus. Sie werden sehen: Diese Änderung der Sichtweise in die sonnigere Richtung wird Sie schon einmal deutlich glücklicher machen.

2. Sich an den angenehmen Dingen erfreuen

Nachdem Sie eine optimistischere Einstellung eingenommen haben, dürfte es Ihnen leichter fallen, Freude an den schönen Dingen des Lebens zu empfinden. Machen Sie einen Spaziergang und schauen Sie sich einmal in der Umgebung um: Es gibt so vieles, an dem Sie sich erfreuen können!

Narzissen - FreudeDie Blumen am Wegesrand, ein schönes Plätzchen mit tollem Ausblick, an dem Sie verweilen können, oder das Liebespaar, das Hand in Hand auf dem Weg flaniert... Jede Momentaufnahme bietet die Chance, dass Ihnen das Herz dabei aufgeht oder zumindest ein kleiner Augenblick des Glücks gewährt wird, an dem sich Ihre Seele laben kann. Nehmen Sie all diese Momente, in denen Sie sich glücklich fühlen, in sich auf.

Dann haben Sie eine Glücksreserve für die schwereren Zeiten. Dann wird Sie das Glück auch in den schwierigeren Phasen nicht so schnell verlassen, sondern Sie als Licht sicher durch die Dunkelheit führen, bis sie überwunden ist.

3. Lächeln und Lachen

Lachen ist die beste Medizin. Ja, da ist wirklich etwas dran! Wann haben Sie zum letzten Mal herzhaft über einen Witz oder eine lustige Begebenheit gelacht? Oder auch nur einfach so?

Lächeln Sie doch einmal Ihrem Spiegelbild zu. Wie fühlt sich das für Sie an? Im ersten Moment kommt es Ihnen vielleicht komisch vor. Doch wenn Sie dann ehrlich und ohne Vorurteile in sich hineinspüren, werden Sie sicherlich auch bemerken, dass Sie sich gleich etwas fröhlicher fühlen als vorher. Nehmen Sie das Leben nicht zu ernst! Erlauben Sie sich, Spaß zu haben. Denn: Lachen macht glücklich.

Wenn Sie heute noch gar nicht gelacht haben, dann wird es jetzt Zeit. In meinem "Offenen Brief an den Humor" finden Sie neben interessanten Fakten über das Lachen auch zahlreiche Anreize zum Schmunzeln.

Humor heißt, Dinge nicht immer so ernst zu nehmen.

4. Dankbarkeit für das, was jetzt gut ist

Wenn Sie Punkt 1 beherzigt haben und Sie sich der positiven Dinge in Ihrem Leben bewusst sind, dann halten Sie nun einen Moment inne. Schreiben Sie sich diese Dinge, die jetzt bereits gut sind, auf ein Blatt Papier. Nehmen Sie sich die Zeit, diese Liste in regelmäßigen Abständen anzusehen und dankbar für die Dinge zu sein, die Sie darauf notiert haben. Machen Sie es sich dabei bequem und schließen Sie beim Dankbarsein die Augen, wenn Sie möchten. Sie können die Liste auch an einem Ort aufhängen, den Sie oft betrachten. Zum Beispiel über Ihrem Bett.

Seien Sie beispielsweise dankbar dafür, dass Sie ein Dach über dem Kopf haben. Dass Sie sich bester Gesundheit erfreuen und es Ihren Lieben gut geht. Dass Sie die Aufgaben in ihrem Leben so gut meistern. Seien Sie dankbar für Ihre Erfolge. Wenn es Ihnen leichter fällt, dankbar zu sein, indem Sie den Dank an etwas oder jemanden richten, dann danken Sie der Natur, dem Universum, dem Schicksal, Gott oder woran Sie auch immer glauben dafür.

5. In schönen Erinnerungen schwelgen

Eine weitere Möglichkeit, glücklich zu sein, ist es, sich für eine Weile Ihren positiven Erinnerungen hinzugeben. Lassen Sie sich im Geiste wieder an die Orte und Begebenheiten führen, wo Sie früher glücklich waren. Diese werden auch jetzt noch ihre glücklich machende Wirkung entfalten.

Holen Sie also Ihr altes Fotoalbum aus Ihrer Kindheit oder von einem längst verblichenen Urlaub aus dem Schrank und blättern Sie nach Herzenslust darin. Oder stöbern Sie in Ihrer Kiste mit den Urlaubssouvenirs herum und schauen, was es da alles (wieder) zu entdecken gibt. Oder lesen Sie die glücklichen Passagen aus Ihren Tagebuch noch einmal.

6. Loslassen (Vergangenheit, Negatives, Unbeeinflussbares, Menschen)

Natürlich können beim Memorieren auch vergangene Erlebnisse hochkommen, an die Sie sich nicht gerne erinnern oder von denen Sie sich wünschen, sie wären nie passiert. Dabei haben auch diese dunklen Wolken am Himmel Ihrer Vergangenheit dazu beigetragen, dass Sie zu dem Menschen werden konnten, der Sie jetzt sind.

Akzeptieren Sie daher auch diese Erinnerungen - und lassen Sie sie dann los, so dass sie Sie nicht mehr im Jetzt beeinträchtigen können! Lassen Sie auch alles Negative los, das Ihnen im Verlauf Ihrer Biografie widerfahren ist, nachdem Sie es verarbeitet haben. Akzeptieren Sie die Dinge, die Sie nicht selbst ändern oder kontrollieren können, und lassen auch diese los. Es wird Sie befreien.

Auch von Menschen, die Ihnen nicht gut tun, können Sie sich befreien. Mehr dazu im nächsten Punkt.

7. Sozialkontakte mit Menschen, die einem gut tun

FreundschaftOrdnen Sie Ihre sozialen Beziehungen um. Welche Menschen tun Ihnen gut, geben Ihnen Kraft und unterstützen Sie? Diese Kontakte sind wertvoll. Mit ihnen sollten Sie sich umgeben und die für Sozialkontakte reservierte Zeit verbringen.

Von so genannten "falschen Freunden", Menschen, die Sie nur herunterziehen und Ihnen die Energie rauben, hingegen, sollten Sie sich befreien, wenn Sie wirklich dauerhaft glücklich sein wollen. Geht das im Einzelfall aus irgendwelchen äußeren Gründen nicht, dann sollten Sie sich zumindest geistig von diesen kraftraubenden Menschen distanzieren und den Kontakt auf das Nötigste beschränken.

8. Jemandem eine Freude machen oder helfen

Geteilte Freude verdoppelt sich. Wenn Sie jemandem eine Freude machen oder eine benötigte Hilfe leisten, werden Sie sich automatisch auch selbst besser fühlen. Das Leuchten in den Augen der beschenkten Person wird auch Sie in einen Glückstaumel versetzen. Geizen Sie also nicht mit dem Schenken von Glück und Freude! Es muss nichts Großes sein und der materielle Wert spielt ebenso wenig eine Rolle. Die Hauptsache ist, dass es von Herzen kommt.

Für die Hilfe gilt das übrigens auch: Was würde es dem anderen nützen, wenn die geleistete Hilfe nicht ehrlich gemeint ist, vielleicht sogar ein Flüchtigkeitsfehler dabei entsteht, weil Sie bei der Hilfeleistung nicht ganz bei der Sache waren? Wenn Sie aber mit dem Herzen helfen oder schenken, dann werden Sie sich auch glücklich dabei fühlen und zufrieden mit sich sein.

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9. Gelassenheit

Ein weiterer Weg zum Glück ist es, eine gelassene Haltung anzunehmen. Versuchen Sie, bei allem was Sie tun und erleben, gelassen zu bleiben. Lassen Sie sich nicht von der hektischen Betriebsamkeit anstecken, die in vielen Bereichen lauert: Ob nun im Beruf, in der Supermarktschlange oder auf dem Kinderspielplatz.

Erledigen Sie in Ruhe eines nach dem anderen, reduzieren Sie Multitasking, wo es nur geht, und genießen Sie das Leben. Essen Sie langsam und mit Genuss. Genießen Sie die Brise frischer Luft, die Ihnen das Gesicht aus dem geöffneten Fenster oder beim Pausenspaziergang kühlt.

Üben Sie die Gelassenheit zuerst in einfachen Situationen und weiten Sie die Übung Schritt für Schritt auf Situationen aus, wo es Ihnen im Moment noch nicht so leicht fällt, gelassen zu bleiben. Gerade in stressigen Situationen wird Ihnen die Gelassenheit helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Außerdem wird sich Ihre Lebensqualität dadurch langfristig verbessern.

10. Träumen - "Ich würde gern..."

TräumenErinnern Sie sich an Ihre alten Kindheitsträume. Können diese Sie auch jetzt noch mitreißen? Dann liefern sie möglicherweise einen Hinweis für Ihren persönlichen Weg zum Glück.

Oder haben Ihre Träume sich verändert? Welchen Traum träumen Sie jetzt? Was wollen Sie erreichen, wer und wo wollen Sie sein? Lassen Sie einfach die Bilder vor Ihrem geistigen Auge vorüberziehen, die Ihnen kommen, wenn Sie an Ihre Träume und Ihre individuellen Vorstellungen vom Glücklichsein denken.

Wenn Ihnen keine Bilder kommen, denken Sie nach: Was macht Sie glücklich? Alles, was Ihnen Freude bereitet, kann Ihnen einen Hinweis zu Ihren Träumen liefern. Schauen Sie genau hin. Horchen Sie in sich hinein. Ihre Träume können sich auf verschiedenen Wegen, über unterschiedliche Sinne offenbaren.

11. Pläne für die Zukunft machen

Und dann, wenn Sie das für Sie Richtige gefunden haben und wissen, dass es DAS ist, was Sie glücklich machen wird, wohin es Ihr Herz förmlich zieht: Belassen Sie es nicht beim Traum, sondern wagen die Umsetzung! Beginnen Sie mit der Planung und realisieren Sie Ihr neues Ziel Schritt für Schritt. Überwinden Sie Ihre Ängste, indem Sie einfach loslegen, und suchen nach Lösungen für auftretende Probleme. Mit der oben erwähnten positiven Einstellung, die Sie nun hoffentlich verinnerlicht haben, werden Sie den nötigen Elan dafür haben.

12. Geduld - Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut

Seien Sie aber stets geduldig. Geduld hilft Ihnen, auf dem Weg zum Ziel durchzuhalten. Sie ist die kleine Schwester der Gelassenheit. Während Gelassenheit eine allgemeine Grundhaltung ist, bezieht sich die Geduld meist auf ein konkretes Ziel oder eine bestimmte Zeitspanne. Machen Sie Ihren Geduldsfaden im Laufe der Zeit dehnbarer, ohne ihn überzustrapazieren. Sie werden sehen, dass ein hinreichendes Maß an Geduld ihre Möglichkeiten erweitern wird.

13. "In der Ruhe liegt die Kraft" - Pausen geben Energie

Vergessen Sie bei aller Motivation auf Ihrem Weg zum Glück jedoch nicht, sich von den Anstrengungen zu erholen. Gönnen Sie sich regelmäßig zwischendurch kleine Pausen, die Ihnen neue Power zum Weitermachen geben. Nach einer gewissen Zeit sollten Sie dann eine größere Pause einlegen. Planen Sie Ihren Tag so, dass Arbeits- und Erholungszeiten sich abwechseln und in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.

14. Meditieren

Auch Meditation kann glücklich machen. Zum Einen konzentrieren Sie sich dabei auf das Wesentliche. Zum Anderen lassen Sie beim Meditieren auch alle Sorgen des Alltags hinter sich. Geführte Meditationen gibt es auf CD zu kaufen. Wenn Sie beim Meditieren kein Gerede wollen, dann können Sie vielleicht bei einer Entspannungs-CD mit Naturgeräuschen oder Entspannungsmusik meditieren. Es gibt viele Meditationstechniken. Wählen Sie dazu eine bequeme Haltung, am besten Sitzen. Sie können Ihre Meditation so gestalten, wie Sie es möchten. Auch der Gegenstand der Meditation kann ganz unterschiedlich sein. Es kann eine Kerzenflamme sein oder ein hilfreiches Mantra, das Sie aufsagen.

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15. Seinen Hobbies nachgehen

Haben Sie ein Hobby, das Ihnen besonders viel Freude bereitet und Sie immer wieder gerne ausüben? Dann nehmen Sie sich Zeit dafür. Ob es sich nun um Schreiben, Malen, Basteln oder Handarbeit handelt - das, was Ihnen Spaß macht, macht Sie auch glücklich! Und es verschafft Ihnen Zufriedenheit, wenn Sie sehen, wozu Sie imstande sind. Insofern stärken Ihre Hobbies letztendlich auch Ihr Selbstbewusstsein.

16. Sport und Bewegung - am besten an frischer Luft

Sport - SchwimmenBewegung tut gut. Wenn Sie sich draußen bewegen oder Ihre Lieblingssportart betreiben, spüren Sie förmlich, wie die Lebensenergie wieder in Sie strömt. Das ist ein sehr guter Ausgleich etwa für längere Tätigkeiten im Sitzen. Ihre allgemeine körperliche Verfassung verbessert sich, Ihre Abwehrkräfte werden gestärkt, doch auch Ihre Verdauung und Ihr Stoffwechsel kommen in Schwung. Sie fühlen sich wohler und bauen obendrein ggf. überschüssige Kalorien ab.

Also: Überwinden Sie Ihren inneren Schweinehund und fangen Sie noch diese Woche mit dem Sport Ihrer Wahl an! Und achten Sie parallel auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung, die Sie mit allen Nährstoffen versorgt, welche Sie benötigen.

17. In Urlaub fahren

Im Urlaub - zum Beispiel am Strand - können Sie neue Kräfte für den Alltag tanken und von diesem abschalten. Sie wechseln die Perspektive und sehen viel Neues in einem anderen Land oder zumindest einer anderen Umgebung. Außerdem sammeln Sie dabei idealerweise eine Menge glücklicher Erlebnisse. Erfreuen Sie sich daran!

18. Sich verlieben und verliebt sein

LiebespaarEine schöne Zeit mit dem Partner zu verbringen ist zweifelsohne eine große Quelle des Glücks. Wer verliebt ist, ist glücklich und sieht die Welt auch von einer positiveren Seite. Der graue Alltag fällt in den Hintergrund. Wichtig ist dann nur die glückliche Zeit, die Sie jetzt mit dem geliebten Menschen verbringen. Wenn Sie bereits verliebt sind und Ihre Beziehung gut auf ihre gegenseitigen Bedürfnisse abgestimmt ist, genießen Sie es!

Wenn Sie noch keinen passenden Partner gefunden haben: Seien Sie nicht traurig, und geben Sie die Hoffnung nicht auf! Irgendwann werden auch Sie Ihren Traummann oder Ihre Traumfrau kennen lernen. Aber haben Sie Geduld und erwarten Sie nicht zu viel. Verbringen Sie zwischenzeitlich genug Zeit mit Ihren Freunden. Die werden Sie sehr gut auffangen.

19. Etwas Neues lernen

Ob Sie nun einen Kurs zu einem Thema besuchen, das Sie interessiert, ein Studium beginnen oder eine neue Sprache lernen - es wird in jedem Fall Ihren Horizont erweitern. Mit jedem Lernerfolg und jeder erfolgreichen Anwendung des Gelernten werden Sie zufriedener sein. Somit macht auch Lernen glücklich.

20. Einen völlig neuen Blickwinkel suchen

Darüber hinaus: Seien Sie kreativ! Trauen Sie sich, Dinge auch mal aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel und anders als andere zu betrachten! Ihr Weg zum Glück muss kein ausgetretener Pfad sein. Es ist IHR Weg. Gehen Sie ihn, ohne zu viele Gedanken daran zu verschwenden, was Ihre Mitmenschen darüber denken mögen. Eine Voraussetzung für das Glücklichsein ist auch, dass Sie von den Vorstellungen und Bewertungen anderer Menschen unabhängig werden. Sie selber wissen am besten, was gut für Sie ist. Also leben Sie danach!

Bildquellen: Pixabay

Narzissen: Eigenes Foto

Autor seit 6 Jahren
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