Ostern vegan feiern, das heißt ...

... tierische Produkte kommen nicht ins Nest, nicht in den Kochtopf und nicht in den Ofen!

Na gut, wie Tiere aussehen dürfen sie schon: Auf den (veganen) Schokoladenosterhasen oder das Osterlämmchen aus Kuchenteig (ohne Quark oder Ei) müsst ihr also nicht verzichten.

Die vegane Küche ist tierfreundlich, denn sie kommt ganz ohne tierische Produkte aus: Also keine Milch, kein Honig und keine Eier. Auch bei anderen Produkten wie z.B. Fruchtsäften, Gummibärchen oder Wein sollte man vorsichtshalber aufs Etikett schauen und sich vergewissern, dass da wirklich nur vegane Inhaltsstoffe enthalten sind. Also bitte immer genau hingucken!

Vegane Küche bedeutet gleichzeitig laktosefreie Küche - gut für alle diejenigen, die wegen einer Laktoseintoleranz auf laktosefreie Ernährung achten müssen. Auch Milcheiweiß- oder Eiallergiker profitieren von veganen Rezepten. Selbst bei der Histaminintoleranz ist die Chance einer Verträglichkeit höher, wenn auf tierische Produkte verzichtet wird.

Wer zu Ostern vegan kocht und backt, erhöht also die Chance, dass auch diejenigen Verwandte und Freunde am Ostertisch Platz nehmen können, die an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Nahrungsmittelallergie leiden.

Osterei: Das geht auch mit veganer Schokolade

Ostern ohne Eier - macht das Sinn?

Ebenso wie der Hase ist auch das Ei untrennbar mit Ostern verbunden.

Schon frühe Kulturen sahen im Ei den Ursprung des Menschen und ein Symbol des Lebens. Das Küken durchbricht die harte Eischale und kommt so ans Licht der Welt. Neues Leben beginnt. Auf diese Weise betrachtet kann man auch sagen: Es ist ein Wunder, dass aus einem Ei ein Lebewesen entstehen kann.

Mit dem Osterfest feiern wir dieses Wunder des Lebens.

Die Christen freuen sich am Ostersonntag über die Auferstehung Jesu, der ihnen durch die Überwindung des Grabes - so wie das Küken das Ei überwunden hat - ein neues Leben geschenkt hat. 

Auch wer nicht christlich feiert, freut sich zum Frühlingsfest Ostern über neues Leben, das überall in der Natur aufblüht und entsteht: Bäume blühen, bunte Blumen wachsen, die Farben kehren nach dem trüben Winter in die Landschaft zurück, Tierkinder werden geboren.

Ist also nicht das Osterfest die beste Gelegenheit, um das Leben aller Lebewesen zu feiern und zu würdigen? Ostern steht als Frühlingsfest für Freude, Hoffnung, Leben und Frieden. Dazu passt gerade die vegane Küche eigentlich perfekt.

Veganes Osterfest: Auch das Lämmchen soll leben

Ei-Ersatz in der veganen Küche

Es gibt viele Möglichkeiten, in Backrezepten Eier zu ersetzen. Teilweise ist es gar nicht nötig, einem Teig Ei beizufügen, obwohl es im Rezept angegeben ist.

In anderen Fällen - je nach Teig - kommen Ei-Ersatz-Möglichkeiten wie Apfelmus, Leinsamen, pürierter Tofu, Öl, Margarine, Ei-Ersatzpulver oder Pfeilwurzelstärke (siehe unten) infrage.

Wertvolle Tipps zum "Veganisieren" unterschiedlicher Rezepte gibt dieser Artikel:

Vegan kochen - vegane Rezepte durch Austauschen der Zutaten

Veganes Ostergebäck

Wer sich den Kopf nicht über Ei-Ersatz zerbrechen will, der nutzt am besten gleich vegane Rezepte für Osterküche und Ostergebäck.

Wie wäre es z.B. zum Frühlingsfest Ostern mit einer veganen Festtagstorte?

Oder Apfelkuchen mit Marzipan? Einer Aprikosentarte? Auch Schokocookies machen sich im veganen Osternest gut!

Vegan backen ohne Soja oder Ersatzprodukte

Lecker zum veganen Kaffeekränzchen am Ostersonntag: Schokotorte oder Nuss-Brownie-Kuchen

Wie backe ich einen veganen Kuchen?

Zu meinen persönlichen Favoriten - alle selbst getestet und für (sehr) gut befunden - gehören unter anderem:

Einfacher Rührkuchen mit Nektarinen

Sommerlicher Waldbeeren-Guglhupf (der geht auch schon im Frühjahr)

Walisische Kuchen aus der Pfanne (unbedingt ausprobieren!)

Apfelbrot

Kirschmuffins

Osterstriezel

Auch sehr zu empfehlen:

Ideen für das vegane Osterfrühstück

Vegane Osterbrote

Osterlämmer

Buchtipp: Vegan backen
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