Die Pagewizz-Ostertour: Bräuche und Traditionen rund um Osterhase und Osterei

Einen kleinen Überblick über die bekanntesten Osterbräuche und Ostertraditionen bietet dieser Artikel - wer Lust hat, zu einem bestimmten Thema weiterzulesen, lässt sich einfach über den entsprechenden Artikellink zum nächsten Pagewizz-Beitrag weiterleiten.

Gleichzeitig ist dieser Beitrag die Auflösung zum Osterquiz - wer gerne alle Lösungen auf einen Blick sehen möchte, schaut bitte ganz unten auf dieser Seite nach.

Und wer noch mitraten möchte, der hat hier die Gelegenheit:

Altbekannte Ostertraditionen: Osterlamm, Osterkerze, Osterei - und Osterfuchs?

In bestimmten Gegenden Deutschlands glaubte man zwar früher, dass auch der Fuchs die Ostereier bringen würde, doch der Osterfuchs gehört nicht zu den typischen Ostertraditionen.

Wann genau findet das Osterfest eigentlich statt?

Das Osterfest findet jedes Jahr wieder am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling statt – das kann frühestens der 22. März sein oder spätestens der 25. April.

Der (Oster)Hase als Eierbringer - eine alte Tradition

Seit dem 16. Jahrhundert ist den Menschen in Deutschland der Osterhase als Eierbringer bekannt.

Die Osterkerze in der Kirche erinnert an die Taufkerze.

Das Licht der Osterkerze erinnert die Gläubigen an ihre Taufe und an ihre Aufgabe, als Kinder Gottes Licht und Wärme in die Welt zu bringen.

Den Donnerstag vor Ostern nennt man den Gründonnerstag.

An diesem Tag werden traditionell Suppen und andere Gerichte aus grünen Speisen, also viel Gemüse und Kräutern, gekocht.

Der Begriff "Karfreitag"

Der Begriff "Karfreitag" stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet "Klagefreitag". Die Gläubigen klagen und sind traurig, weil Jesus an diesem Tag am Kreuz gestorben ist.

Die Legende der traurigen Weide

In der Bibel heißt es, dass Jesus am Tag seiner Kreuzigung mit Weidenzweigen geschlagen wurde. Deshalb lässt der Baum, so erzählt es die Legende, seine Zweige traurig herabhängen.

Herabhängende Weidenzweige

Der Ostersamstag ist "Kuchenback-Tag"

Am Ostersamstag, dem Tag vor dem Ostersonntag, haben die Menschen früher ihre Eier gefärbt und ihre Osterkuchen gebacken.

Deshalb nannte man den Ostersamstag in manchen Gegenden auch den "Kuchenback-Tag".

Was hat das Veilchen mit Jesus zu tun?

Eine alte Geschichte erzählt: Das Veilchen war die erste Blume, die neben dem Kreuz Jesu im Gras geblüht hat.

Der Hase wird auch "Meister Lampe" genannt - aus diesem Grund:

In alten Geschichten oder Tierfabeln nennt man den Hasen auch den Meister Lampe. Eigentlich hatte man dem Hasen ursprünglich den Namen Meister Lamprecht gegeben, Meister Lampe ist ihm jedoch als Abkürzung geblieben.

Als "Lampe" bezeichnet man auch den hellen Fleck unterhalb des Hasenschwanzes, den man besonders dann gut sieht, wenn der Hase rennt und sich sein Hinterteil in die Luft hebt.

Meister Lampe

Osterbrauch aus Süddeutschland: Die Himmelshennen

In Süddeutschland wird erzählt, dass es die Himmelshennen sind, die an Ostern die bunten Eier legen.

Auch in Kärnten (Österreich) soll es eine rote Himmelshenne geben, die zum Osterfest für bunte Eier sorgt.

Osterwasser gilt als Wunderwasser.

Wer es in der Osternacht oder am Ostermorgen aus einem Fluss schöpft und sich damit wäscht oder es trinkt, so beschreibt das ein alter Brauch, der wird gesund und schön.

Ganz wichtig ist dabei, dass man beim Wasserholen kein einziges Wort spricht.

Lieblingsspeise des Osterhasen: Kuhschellen

Früher glaubte man, dass der Osterhase besonders gerne Kuhschellen frisst und dann auch besonders viele Eier legt.

Die Kuhschelle kennt man auch unter dem Namen Gewöhnliche Küchenschelle. Manche nennen sie Teufelsbart oder Bocksbart – vielleicht deshalb, weil alle Pflanzenteile dieser Blume sehr giftig sind.

Lieblingsspeise des Osterhasen: Die Kuhschelle (Küchenschelle)

Rote Ostereier bringen Glück.

Wer an Ostern ein rotes Ei findet, der kann sich freuen. Rote Eier – so rot wie das Blut Jesu – sollen an Ostern besonders viel Glück bringen: Nämlich ganze drei Tage lang!

Osterhahn statt Osterhase

In vielen Gegenden galt früher – und manchmal auch heute noch – der Hahn als das Tier, das zu Ostern die bunten Eier bringt.

Osterfeuer - ein Brauch aus alter Zeit

Osterfeuer sind ein Symbol für die Sonne, die im Frühjahr wieder höher steigt und länger scheint. Die Menschen freuen sich, dass es endlich wieder heller und wärmer wird.

Eier: Nicht nur zum Essen da

Früher haben die Menschen Eier nicht nur gegessen, sondern mit Eiern wurde auch bezahlt.

Der australische Vetter des Osterhasen ist der Osterbilby

Hasen und Kaninchen haben sich in Australien so stark vermehrt, dass sie zur Plage geworden sind. Deshalb ist der Hase in Australien nicht besonders beliebt – zu Ostern bringt deshalb den Australiern der Bilby, ein kleines Beuteltier, die Ostereier.

Bei uns kennt man den Bilby auch unter dem Namen Kaninchennasenbeutler.

(Der Osterkiwi soll übrigens in Neuseeland an Ostern für die bunten Eier sorgen.)

Osterbrunnen, Osterbaum, Osterbrot - und Osterherz?

Nein, das Osterherz ist keine bekannte Ostertradition.

Osterbrunnen, Osterbaum und Osterbrot dagegen schon.

Der Osterhase wohnt in einer sogenannten "Sasse".

Der Osterhase - der Feldhase - gräbt sich eine flache Erdmulde, auch Sasse genannt. Dort versteckt er sich und ruht sich aus.

Osterquiz - alle Lösungen auf einen Blick

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Michaela, am 14.03.2013
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Bildquelle:
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