Die Basketballregeln

Natürlich bedarf es einiger Erfahrung, um winzige Einzelheiten und Regelverstöße bei dieser sehr schnellen Ballsportart genau verfolgen und vor allen Dingen erkennen zu können. Andererseits sind die Regeln leicht verständlich und deshalb schnell zu überblicken. Deshalb hier die wichtigsten Regeln zu Mannschaft, Spielzeit, Dribbeln, Sekundenregeln, Fouls und Korberfolgen kurz und knapp im Überblick.

Die Basketball EM 2019 der Frauen steht schon vor der Tür. Hier lesen Sie alles über die EM 2015.

Sind Sie an den kurz und prägnant erklärten Regeln anderer Sportarten interessiert?

Volleyball https://pagewizz.com/regelkunde-die-wichtigsten-volleyballregeln-kurz-und-knapp-27107/

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Die Mannschaft

Bis zu 12 Spieler bilden eine Mannschaft; fünf davon befinden sich auf dem Feld. Der Mannschaftskapitän ist für die Schiedsrichter der Ansprechpartner.

Die Spielzeit und die Pausen

Ein Basketballspiel dauert 40 Minuten, aufgeteilt in vier Viertel zu je 10 Minuten. Es handelt sich um die reine Spielzeit. Pfeift der Schiedsrichter, wird die Uhr angehalten. Die Halbzeitpause nach dem zweiten Viertel beträgt zehn Minuten; für die Pausen nach dem ersten und dem dritten Viertel werden je zwei Minuten gewährt.Ein Basketballspiel kennt keinen unentschiedenen Ausgang. Steht das Spiel nach der regulären Spielzeit unentschieden, wird um jeweils fünf Minuten verlängert, bis sich ein Sieger ergibt. In der Verlängerung betragen die Pausen ebenfalls zwei Minuten.

Das Dribbeln

Das Dribbeln eines Spielers darf unbeschränkt lange dauern. Der Spieler darf auch die Hand beim Dribbeln wechseln. Die Schiedsrichter unterbinden das Dribbeln aber als Schrittfehler, wenn der Spieler nach dem Beenden des Dribblings erneut Schritte macht oder dribbelt, den Ball während des Dribbelns mit beiden Händen berührt oder den Ball von unten nach oben führt (Schaufeln). In diesen Fällen bekommt der Gegner den Ball.

Die vier Sekundenregeln

Es gibt vier Sekundenregeln:

- Maximal drei Sekunden darf sich ein Spieler während des Angriffs seiner Mannschaft in der gegnerischen Korbzone aufhalten. Bleibt er länger in der Zone, erhält die gegnerische Mannschaft einen Einwurf.

- Spätestens nach fünf Sekunden muss ein ballführender und nah bewachter Spieler handeln: Dribbeln, Werfen oder zum Mitspieler passen. Beim Überschreiten dieser fünf Sekunden erhält die gegnerische Mannschaft einen Einwurf.

- Innerhalb von acht Sekunden muss die angreifende Mannschaft die Spielhälfte des Gegners erreicht haben, und ein Zurückspielen des Balles in die eigene Hälfte bedeutet ebenfalls einen Regelverstoß. Hält sich eine Mannschaft nicht daran, bekommt die gegnerische Mannschaft einen Einwurf an der Mittellinie zugesprochen.

- Innerhalb von 24 Sekunden muss ein Angriff abgeschlossen sein. Er gilt als abgeschlossen, wenn ein Korb erzielt wurde, der Ring getroffen wurde oder ein angreifender Spieler den Ball ins Aus befördert hat.

Die Fouls

Der foul spielende Spieler bekommt das Foul auf seinem persönlichen Konto geführt. Beim fünften Foul eines Spielers wird dieser vom weiteren Spiel ausgeschlossen, aber es bleibt bei fünf Spielern einer Mannschaft auf dem Feld. Wird ein Spieler bei einem nicht erfolgreichen Wurf gefoult, bekommt er Freiwürfe: Zwei bei einem missglückten Zwei-Punkt-Wurf, drei bei einem missglückten "Dreier". War der Wurf erfolgreich, zählen die Punkte, und der Spieler erhält einen weiteren Freiwurf.

Hat eine Mannschaft innerhalb einer Spielperiode vier persönliche Fouls begangen, so bekommt die gegnerische Mannschaft bei jedem weiteren Foul statt eines Einwurfs zwei Freiwürfe von der Freiwurflinie.

Die Korberfolge

Erzielt ein Spieler innerhalb der Dreierlinie ein Korb, erhält er zwei Punkte. Geschieht sein Korberfolg von außerhalb der Dreierlinie, so werden der Mannschaft drei Punkte gut geschrieben. Freiwürfe als Bestrafung eines Fouls zählen einen Punkt.

 

Ebenso verständlich wie die Basketballregeln wurden die Volleyballregeln dargestellt: Die wichtigsten Volleyballregeln - kurz und knapp erläutert

Qualifikation zu Europameisterschaft 2019 der Frauen

Die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) hat zuletzt 2011 an einer EM teilgenommen.

Die Damen des Deutschen Basketball Bundes starten ihre EM-Qualifikation 2019 gegen die Tschechische Republik. Weitere Gegner in der Qualifikationsgruppe G sind die Schweiz und Belgien. Die Qualifikation wird in acht Vierergruppen ausgetragen.

Innerhalb der Gruppen spielt "Jeder gegen Jeden" in Hin- und Rückspiel. Die acht Gruppenersten und die sechs besten Gruppenzweiten sind bei der EM 2019 dabei.

Die Spiele der DBB-Damen in der EM-Qualifikation:
Samstag, 11. November 2017
Deutschland – Tschechische Republik
Mittwoch, 15. November 2017
Belgien – Deutschland
Samstag, 10. Februar 2018
Schweiz – Deutschland
Mittwoch, 14. Februar 2018
Tschechische Republik – Deutschland
Samstag, 17. November 2018
Deutschland – Belgien

Mittwoch, 21. November 2018
Deutschland – Schweiz

Die übrigen Gruppen:

Gruppe A: Slowakische Republik, Montenegro, Island, Bosnien und Herzegowina
Gruppe B: Türkei, Weißrussland, Polen, Estland
Gruppe C: Russland, Ungarn, Litauen, Albanien
Gruppe D: Griechenland, Israel, Großbritannien, Portugal
Gruppe E: Frankreich, Slowenien, Rumänien, Finnland
Gruppe F: Spanien, Ukraine, Niederlande, Bulgarien
Gruppe H: Italien, Schweden, Kroatien, Mazedonien

Gleich ein starker Gegner

Die tschechische Republik ist gleich ein starker Gegner. Die Tschechinnen sind europäische Spitzenklasse: Europameister 2005, EM-Silber 2003, EM-Vierter 2011, EM-Fünfter 2007, EM-Sechster 2013. Bei Weltmeisterschaften kamen die Tschechinnen 2006 auf den siebten Platz, 2014 ins Achtelfinale. Zwei siebte Plätze stehen bei den Olympischen Spielen 2008 und 2012 zu Buche. Nur bei der EM 2017 im eigenen Land sprang ein ernüchternder 13. Platz heraus.

Die deutschen Damen trafen bisher zehnmal offiziell auf die Tschechische Republik. Dabei gelangen zwei Siege bei acht Niederlagen. Die bisher letzte Partie zwischen den beiden Mannschaften fand 2007 im italienischen Vasto statt. das EM-Spiel gewann Deutschland mit 54:47.

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