Schöttelkar- und Soiernspitze vom Weg Mittenwald - Lautersee aus
Schöttelkarspitze und Soiernspitze ...

Schöttelkarspitze und Soiernspitze vom Mittenwald

Album Schöttelkar- und Soiernspitze

Album Schöttelkarspitze  für alle Naturfreunde, die Fotos im Vollbildformat sehen wollen.

Wallgau, Oberbayern, Werdenfelserland - Schöttelkarspitze oder Soiernspitze - Soiernhäuser

Wallgau - Schöttelkarspitze - (Variante Soiernspitze) - Soiernhäuser

In Wallgau vom Parklatz beim Isarsteg beginnt die Wanderung flussaufwärts der Isar. Auch von Krün ist der Start möglich. Die Parkplätze für den Aufstieg zur Schöttelkarpitze liegen sowohl in Wallgau als auch in Krün direkt an der Isar. Etwas kürzer ist die Rundwanderung, wenn in Krün begonnen wird. Hier wird die Variante Start in Wallgau beschrieben: Der Rückweg - weg von der Forststraße - ist abwechslungsreicher.

Vom Parkplatz Wallgau über den Isarsteg beginnt die Tour Richtung Krün entlang der jungen Isar. Vorsicht, beim Erreichen des Forstweges vom Parkplatz Krün muss genau hingesehen werden, um das Schild "Schöttelkarspitze" zu finden. Gleich rechts der Straße aufwärts geht es in den Wald auf kleinem Pfad zu einem links weiter führenden Fahrweg hinauf in Richtung Schwarzkopf.

Der Fahrweg verengt sich später zu einem Wanderweg. Nach etwa einer Stunde und 250 Metern Höhendifferenz hat man am Schwarzkopf an einer Kurve einen Aussichtspunkt erreicht, der die besonders schöne Lage Mittenwalds im Werdenfelser Land zeigt (Bild). 

Jetzt beginnt der Aufstieg zum Felsköpfl - mit einer Höhe von 1.702 Metern ein herrlicher Blick über das Schöttelkar auf die Schöttelkarspitze. Wer gerne fotografiert, ist von diesem Motiv begeistert. Hier lädt der herrliche Ausblick sicher so manchen Wanderer zu einer gemütlichen Rast ein.

Wallgau - Schöttelkarspitze - (Variante Soiernspitze) - Soiernhäuser

Schöttelkarspitze vom Kurpark Wallgau

Schöttelkarspitze vom Kurpark Wallgau aus

Seinskopf - Feldernkreuz

Weiter geht es bequem bergan und durch Latschen am Bergrücken zum freien Sattel. Hier lohnt sich, der besseren Aussicht wegen, über den 1.961 Meter hohen Seinskopf zu wandern. Über 1.100 Höhenmeter Aufstieg liegen jetzt bereits hinter dem Wanderer. Denn der etwas unterhalb führende Weg spart kaum Höhenmeter. Auch hier gibt es ideale Foto- und Rastplätze. Die Blicke hinunter nach Mittenwald und in das Karwendel und zum Wetterstein sind grandios. Weiter führt der Wandersteig über den Schöttelkarsattel zum Feldernkreuz auf 2.048 Metern Höhe.

Weg zum Seinsjoch und Seinsjoch
Blick auf Soiernspitze vom Weg zum ...

Blick auf Soiernspitze vom Weg zum Seinsjoch

Der Weg auf dem Bergkamm und hinauf zum Feldernkreuz bietet immer wieder interessante Motive für den fotografierenden Bergwanderer.

Alternativ wandern über die Soiernspitze oder Schöttelkarspitze

Rechts führt der Bergpfad zur Soiernspitze - wenn der Bergfreund noch höher hinauf will. Bis hierher wurden bereits über zehn Kilometerzurück gelegt. Zu beachten ist, dass der Rückweg über die Schöttelkarspitze - mit der ähnlich wundervollen Aussicht wie auf der Soiernspitze (2.251 Meter) - kürzer ist. Bei guter Kondition ist die Variante Soiernspitze mit Abstieg zu den Soiernhäusern jedoch machbar. Es sollten dafür etwa zwei Stunden zusätzlicher Wanderzeit geplant werden. Im Soiernhaus kann aber auch bei einer Zweitagestour übernachtet werden. Die Fotos wurden auf den ersten hundert Metern am Gratweg Richtung Feldernkopf aufgenommen. Doch leider kommt es manchmal anders als geplant...

Gemütliche Wanderung im Wald nach Krün

Etwa 90 Minuten mit Erreichen der Fischbachhütte waren weitere sechs Kilometer Strecke zurückgelegt. Von hier, kurz nach einer überdachten Bank am Forstweg, zweigt für den Wanderer aus Wallgau in Richtung Au-Hütte ein Waldweg rechter Hand von der langweilig werdenden Straße ab. Den von Krün kommenden Wanderer führt die Forststraße zurück zu Parkplatz Krün. 

Der Waldweg mündet bald in eine Forststraße. Diese wird links abbiegend verlassen. Die weitere Forststraße endet an einer dritten. Hier geht es rechts in Richtung Isarsteg (links geht es zu Au-Hütte). Nach knapp 24 Kilometern und gut 9,5 Stunden Gehzeit ist diese prächtige Bergwanderung am Parkplatz beendet.

Daten der Tour

Gehzeit 9h 25 Streckenlänge in km 23,6 Höhenmeter 1.371 Leistung 70

 

Alle Daten der Wandertouren wurden vom Autor nach der Begehung an die gewonnenen Erfahrenswerte angepasst. Die Abweichungen bewegten sich innerhalb von zehn Prozent der geplanten Werte. Die Tourdaten beziehen sich auf ab 50 jährige Wanderfreunde. Der Autor war zum Zeitpunkt der Wanderung 61 jährig.

Über 60 Touren und Wanderungen aus Österreich und Deutschland stehen in der
Wanderliste nach Leistung sortiert zum Planen zur Verfügung.

Erlebnis beim Bergwandern auf die Schöttelkarspitze

Da braut sich etwas zusammen

Nahe des Feldernkreuzes zogen drohend von drei Seiten Gewitter auf: Vom Nordosten her vom Karwendel, westlich von Garmisch-Partenkirchen und vom Walchensee aus nördlicher Richtung. Auf dem Weg in Richtung Soiernspitze bot sich eine Felsnische an zu einem geschützten Unterstand. Es grollte und donnerte kräftig knapp eine dreiviertel Stunde. Dann war der der Spuk vorüber. Die Gewitter hatten sich - wie ich später erfuhr - gewaltig im Tal über Krün und Wallgau entladen.

Abstieg zu den Soiernhäusern
Hier eine längere Pause einzulegen, wenigstens aber eine dreiviertel Stunde, um den herrlichen Panoramablick so richtig genießen zu können, wie bereits König Ludwig II. von Bayern: Hier auf dem Gipfel ließ sich der Regent einen Pavillon, namens Belvedere errichten, um an diesem Ort seinen Tee einzunehmen. Leider ist der Pavillon zu Beginn des 20. Jahrhunderts abgebrannt. Wer eine noch volle Thermoskanne mit Tee oder Kaffee in seinem Rucksack hat, kann diese Zermonie nachempfinden. 

Besonders einprägsam ist der Blick über den Soiernkessel und den Soiernseen und hinüber zu der markant strukturierten Soierenspitze. Da fällt es schwer, diesen prächtigen Aussichtspunkt zu verlassen. Zum Glück kann der Fotofreund die Ausblicke von diesem Ort festhalten.

Der Abstieg auf dem breiten Reiterweg des König Ludwig II. zu den Soiernhäusern ist leicht. Da kann nach 3.700 Metern Wegesstrecke der Bergfreund gemütlich vor oder im Soiernhaus sitzen und sich stärken. Von hier ist der Rückweg über den Lakaiensteg nach Wallgau noch neun Kilometer und etwa drei Stunden. Wer will, kann hier eine Übernachtung einlegen.

Das Warten auf das Vorbeiziehen des Gewitters ließ mich mein Ziel Soiernspitze ändern. Ich wanderte direkt über die Schöttelkarspitze zum Soiernhaus anstelle über die Soiernspitze.

Das Wechseln des Zieles war richtig

Das Foto zeigt den prächtigen Ausblick von der Schöttelkarspitze auf die Soiernspitze. Mir erzählt es, dass ein gewaltiges, weiteres Gewitter unten über Wallgau niederging. Die Sonne war verschwunden und der Himmel dunkel. Trotzdem blieb ich eine Stunde auf dem Gipfel. Ich stieg den Reiterweg Ludwigs II hinab zum Soiernhaus. Es begann zu regnen und so kehrte ich zu einer Brotzeit ein.

Ein junger Bergwanderer, der mich beim Aufstieg leichtfüssig überholt hatte, berichtete noch ziemlich bleich und erschrocken, dass er über die Soiernspitze gewandert war. Das Gipfelkreuz war dort so stark elektrisch geladen, dass er fluchtartig den Gipfel verließ. Er war sehr müde und beschloss im Soiernhaus zu übernachten.

Rückweg über die Fischbachalm

Jetzt muss sich der Wanderer für den für sich geeigneteren Weg auf der Etappe bis zur Fischbachalm entscheiden: Kurz nach den Soiernhäusern geht der Hauptwanderweg bergab und mündet in eine bequeme Almstraße auf der rechten Talseite. Links aber biegt der wohl interessantere Pfad, genannt Lakaiensteig, ab. 

Das Wandern auf dem Lakaiensteig ist wohl die anspruchsvollste Etappe der Wandertour. Wer hier nicht trittsicher ist sollte besser die bequemen Strecke über die vorhin aufgezeigte Alternative Almstraße wählen. Das gilt auch für Besucher, die nicht schwindelfrei sind und damit noch keine Erfahrung beim Bergwandern erworben haben. Der technisch gesehen nicht schwierige Bergsteig ist stellenweise ausgesetzt und an manchen Stellen nur 40 Zentimeter breit. Bei Nässe oder Schnee sollte der Lakaienweg nicht begangen werden! Auch wenn er an besonders exponierten Stellen gesichert ist.

Reizvoller und bei gutem Wetter empfehlenswert ist der links abbiegende Lakaienweg. Diesen Weg liefen die Lakaien des Königs voran zu den Soiernhäusern, um für den Regenten alles vor zu bereiten. der Pfad hat hin und wieder auf kurzem Wegabschnitt sehr steile Abhänge am rechten Wegesrand. Bei Trittsicherheit ist jedoch immer ein entspanntes Wandern möglich. Der Rückblick zeigt einen imposanten Wasserfall.

Es wird dramatisch

Erlebnis bei m Bergwandern auf die Schöttelkarspitze

Ich stieg über den Lakaienweg ab - immer wieder begleitet von Donnergrollen. Kaum war der Hangwald erreicht, brach ein heftiges Gewitter los. Ich suchte mir rasch drei Bäume im Abstand von etwa drei Metern aus und hockte mich in der Mitte des gedachten Dreieckes auf den Waldboden. Es krachte immer lauter und näher, doch nach 15 Minuten war das dramatische Schauspiel vorbei.

Tourenplan
Wanderroute Wallgau-Schöttlekarspitze

Wanderroute Wallgau-Schöttlekarspitze

Soiernhaus-Informationen

 

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Bildband Wohlfühlorte im Allgäu

Mein Bildband stellt 28 Wanderungen mit Plätzen zum Innehalten mit je einer Doppelseite vor. Die Touren und Ausflüge sind in meinen Pagewizz-Artikeln beschrieben. 

Das Album Wandern im Allgäu enthält einige Aufnahmen der Orte zum Wohlfühlen. primawandern zeigt beispielhaft eine Doppelseite des Bandes. 

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primapage, am 22.09.2010
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Bildquelle:
Johann Schubert (Touren in Bayern Tirol Vorarlberg Savoyen Berner Oberland)

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