Wandern von Gunzesried, Blaichach auf den Steineberg - Diaschau Steineberg

Die Schönheit der Landschaft zeigt mit vielen Aufnahmen im Vollbildformat die 
Diaschau Steineberg
 mit vielen, ausgewählten Aufnahmen.

Die Wanderbeschreibung verwendet aus der genannten Diaschau (Album) eine Auswahl der Bilder und den Gegebenheiten des Artikels kleiner im Format. Jedoch kann geklickt ein jedes Bild mehrfach vergrößert betrachtet werden. Dabei hilft ein Klick auf das Lupenzeichen, um das Bild vollformatig anzuzeigen. Weitere Details zeigen sich dem Interessierten dann über das Ausschnittsfenster.

Weitere Bilder der Tour Diaschau Steineberg finden sich im Album 2 Steineberg. Dort sind auch einige in diesem Bericht erwähnten Wegweiser und Wege abgebildet. 

Für den Blumenfreund gibt es für diese Tour das Album Steineberg Alpenblumen.

Bild: Steineberg und Stuiben von Sonthofen, Am Ostrachdamm.

Anfahrt nach Gunzesried und Start

Von Sonthofen im Allgäu über Bihlerdorf sind es nur etwa fünf Kilometer bis zum Parkplatz vor der Brücke rechts. Von Immenstadt über Blaichach ist die Anfahrt nur wenige Kilometer länger. Über die Brücke Richtung Bihlerdorf wird der Parkplatz erreicht.

Die Tour beginnt mit der Überquerung der Gunzesrieder Ache und an der Kirche vorbei rechts beginnend auf der Straße in Richtung Blaichach. Die im Bild im Hintergrund gezeigte Straße ist der für die Rückwanderung vorgesehen.

Allerdings kann auch in dieser Richtung der Steineberg etwa 700 Meter kürzer erwandert werden. Die empfohlene Tour ist als Rund-Wanderung ausgelegt und zeigt nach wenigen Minuten - nach dem beschilderten Abzweig links zum Steineberg - eine schöne Aussicht auf den Ort Gunzesried. Das alleine ist den kleinen Umweg wert. 

Auf dem Weg zur Vordere Krumbachalpe

Das Sträßchen geht an einigen Häusern vorbei. Nach einem Abzweig nach links geht es durch die Wiese nach dem Straßenende etwa zehn Schritte linker Hand auf einem Pfad ein Stück geradeaus. Jetzt mündet dieser Pfad in den von Gunzesried als Abkürzung bereits genannten Weg hoch in den Wald hinein. Ein Schild berichtet am Beginn eines Hohlweges von dessen Bedeutung für den Auf- und Abtrieb der Tiere zu und von den Almen in der warmen Jahreszeit.

Sobald sich der Wald zurückzieht und den Almen Platz macht, begegnet man den meist friedlichen Rindern. Besonders gern ruhen sie auf den Wanderpfaden. Leise ansprechen und einen kleinen Bogen gehen lohnt allemal. 

Vor der Dürrehorn-Alm zeigt der Blick hinaus in die Landschaft die Berge der Hörnergruppe. Um 14 Uhr mit der Wanderung begonnen, sind die Landschaftsaufnahmen immer noch im Gegenlicht. Bei den Aufnahmen sollte das Objektiv im Schatten sein (Sonnenblende verwenden oder mit der Hand das Objektiv abschatten).

Nach der Dürrehorn-Alm auf 1.157 Metern Höhe schraubt sich die Almstraße hoch in Richtung Vordere Krummbachalpe. Wie das Bild zeigt, wird dabei die Aussicht immer freier und die Alpenflora immer üppiger. Im Vordergrund zeigt sich die Hörnergruppe. Dahinter grüßen die Daumengruppe in der Mitte und links davon die Rotspitze.

Hier im Bild ist die Fortsetzung der Bergkette von der vorgehenden Aufnahme in Richtung Oberstdorf gut zu erkennen: Über das Nebelhorn bis zum Rubihorn locken die Gipfel.

Die Fahne der geöffneten Alm grüßt bereits den an Höhe gewinnenden Wandererfreund. Bald zeigt sich zum ersten Mal das Ziel: der Steineberg. Er ist als rechter Gipfel schon ganz gut zu erkennen. Noch einige Höhenmeter und zur Rast lädt ein die Vordere Krumbachalpe. Die Terrasse auf 1.322 Metern Höhe bietet einen prächtigen Ausblick in die Berge von Hindelang und Oberstdorf. Wer auf die Fotografien klickt, sieht Berg und Landschaft viel genauer. Außer der sehr freundlichen und raschen Bewirtung ist kein Mensch zu sehen, soweit das Auge reicht. Ein Komfort, der nahe den Aufstiegshilfen meist vergeblich gesucht wird. 

Aufstieg zum Steineberg

Jetzt aber heißt es, den "Wohlfühlort" zu verlassen. Schließlich warten noch über 350 Höhenmeter auf den ausgeruhten Wanderfreund. Die Almstraße führt hinter dem Haus weiter nach oben. Im Rückblick zeigt sich die schöne, freie Lage der Alm. Nach dem Ende der Straße geht es weiter hinauf über einen kurzen Wiesenpfad am Hang.

Bald ist der Bergkamm erreicht. Das Schild "Maximilansweg E4 Lindau - Berchtesgaden" des deutschen Alpenvereins e.V. zeigt den Rangund die Wichtigkeit des vom Mittagberg kommenden Wanderweges an. Linker Hand geht es nun auf dem gut ausgebauten Wanderweg hinauf. In der anderen Richtung zeigt sich das Kreuz des Bärenkopf auf etwa halber Strecke zum Mittagberg.

Jetzt werden immer wieder nach rechts Blicke durch Baum und Strauch hinaus nach Norden frei ins Steigbachtal und Immenstadt. Bei etwa 1.500 Metern Höhe lockt der Wanderweg an einer etwas breiteren und flacheren Stelle des Bergkammes zur Rast mit einer traumhaften Aussicht nach Westen. Hier ist die Rast mit kleiner Zwischenverpflegung ein idealer Ort zum Ausruhen vor den letzten 150 Metern Höhendifferenz zum Gipfelkreuz des Steinebergs. 

Der Kontrast hinaus aus dem dunklen Vordergrund in die helle Alpenkette ist eine wahre Augenweide. Eine guter Ort für interessante Fotografien. Wer genau nach links Ausschau hält, kann den bekannten und formschönen Berg Hochvogel erkennen. Besser zu sehen durch den Klick auf das Bild. Die folgende Aufnahme zeigt den Hochvogel zwölffach vergrößert. Der Berg kann auch vom Giebelhaus aus bestiegen werden.

Nach der Wanderpause geht es jetzt moderat weiter bergan. Gut zu erkennen auf dem Bild ist der Bergkamm mit beidseitig steil abfallenden Hängen und Felswänden.

Beim Blick nach vorne ist der jetzt schon recht nahe Steineberggipfel zu erkennen. Dem geübten Auge zeigt sich im obersten Teil eine lange Leiter zum Gipfel.

Obwohl bereits Mitte Juni, gilt es nun ein Restschneefeld direkt am Aufstiegsweg hoch zu steigen. Hier sollten die schwach vorgegebenen Spuren der seltenen Wanderer und notfalls die Finger für einen Halt zu Hilfe genommen werden. Abrutschen wäre auf diesen wenigen Metern unangenehm!

Danach noch einige Kehren mit lohnenden Motiven für den Fotografen hinab nach Sonthofen. Ein Klick auf das Bild lässt die schöne Lage der Vordere Krumbachalpe erkennen. Und dann steht der Bergfreund vor der Leiter " nur für Geübte". Wer also auf Leitern steigen kann, ist rasch auf dem Gipfel. Aber auch der gern leiterlose Wandernde wird nur wenig später über den alternativen Wanderpfad sein Ziel erreichen.

Der nicht schwindelfreie Autor hat den Weg über die Leiter gewählt. Sein Trick: Immer auf die nächste Sprosse geschaut und ja nicht nach unten sehen! Die Abbildung zeigt den Blick hinauf zum Gipfel und - die Leiter als Geländer - hinab zum gut ausgebauten Bergweg.

Steineberg - Gipfelglück

Die linke Aufnahme zeigt den Blick direkt vom Leiterende am Gipfel zum alternativen Gipfelweg. Im Hintergrund ist die Vordere Krumbachalpe links und Sonthofen rechts zu erkennen. Bei der rechten Fotografie wurde als Motiv das Gipfelkreuz mit dem Grünten als Hintergrund gewählt.

Am Gipfel des Steinebergs blühen dicht am Abgrund unzählige Alpenblumen. Besonders schön zeigen sich Arten des Enzians. Interessantes über diese Alpenblume erzählt der Artikel Blau, blau, blau blüht der Enzian - Wie kann man die Arten erkennen?. Das Bild zeigt den Wanderweg, wie er etwa am Bergkamm weiter den Wanderer erwartet. Die Stille auf dem Steineberg war ein wahrer Genuss. Nur ein Gleitflieger drehte über den Gipfel seine Runden. 

Wanderung am Bergkamm Richtung Stuiben

Vom Gipfelkreuz auf 1.660 Metern Höhe geht es zum höchsten Punkt der Tour 1.683 Meter hoch. Gut zu erkennen ist auf den Abbildungen der weitere Verlauf des Bergkammes hin bis über den Stuiben. Der Stuiben zeigt sich als dunkler Berg auf den unteren Abbildungen. 

 

Es lohnt sich jedoch auch des Öfteren Inne zu halten und den herrlichen Blick nach Osten auf die Oberstdorfer Bergwelt zu richten. 

Nach einigen Passagen mit guter Seilsicherung des Bergpfades über felsigeres Gelände leitet ein schmales, von Schneeresten sumpfiges Tal hinab zum Eck.

Sumpfdotterblumen bilden hier wahre Blumenteppiche in leuchtendem Gelb als Kontrast zum dunklen Stuiben. Der Aufstieg zu diesem Berg als Erweiterung dieser Tour dauert vom Eck etwa 40 Minuten. Für den Abstieg mit der Route über den Gipfelgrat und der Rothen-Alm muss nochmals mit der gleichen Zeit gerechnet werden.

Abstieg

Am Eck - am Fusse des Stuiben angekommen - steht ein Wegweiser für alle Richtungen. Leider aber nicht mit dem gewünschten Zielort Gunzesried. So folgt der Naturfreund dem Weg in Richtung Stuiben. Nach wenigen Schritten erwartet ihn ein Schild, das den Weg abwärts gut sichtbar mit Gunzesried ausweist.

So kann zum Abschied vom Bergrücken in Ruhe nochmals die Berglandschaft bewundert werden. Beim Abstieg zeigen sich die Berge des Kleinwalsertals, wie beispielsweise der Hoher Ifen (im Bild rechts). Auch das Riedbergerhorn und die restlichen "Hörner" erfreuen die Blicke des Wanderers. Der gut ausgebaute Wanderpfad führt hinab nach Wiesach. Von hier sind es dann - an der Winkelwies-Alm vorbei - 3,6 Kilometer Wanderung bis zum Ausgangsort. Hier erfreut der Blick nach vorne auf den Grünten.

Wandertour Informationen - Rundtour Gunzesried - Steineberg

Die Wanderzeit war Mitte Juni, Werte ab Parkplatz
  • Dauer von 14 Uhr bis 19 Uhr 
  • Gehzeit etwa fünf Stunden (mit Fotografieren), davon
    • 85 Minuten, 3,7 km zur Vordere Krumbachalpe
    • 75 Minuten, 1,9 km zum Gipfelkreuz Steineberg
    • 45 Minuten, 1,9 km zum Eck
    • 56 Minuten, 2,0 km Wiesach, Kapelle
    • 16 Minuten, 1,4 km an Winkelwiesalpe
    • 30 Minuten, 2,4 km Gunzesried
  • Höhendifferenz in Meter etwa 850 
  • Die Länge in Kilometern etwa 13,3 
  • Leistungsgszahl 40 

Karte (Map) der Wandertour Steineberg

Klick auf Bild und Lupenzeichen für mehr Details!

Naturpark Nagelfluhkette

Aus der Idee 2003 entstand die Gründung des "Naturpark Nagelfluhkette" zum 1.1.2008 durch die Regierung von Schwaben. Ein Leitbild dient als Grundlage der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Gemeinden, Bürgern,und den betroffenen Behörden. 

Der Naturpark Nagelfluhkette ist ein eingetragener Verein mit der Geschäftstelle im Naturparkzentrum AlpSeeHaus in Bühl/Immenstadt.

Etwa 405 km² groß ist die Nagelfluhkette im alpenweiten Vergleich ein Schutzgebiet mittlerer Größe. Im Bregenzerwald liegen jeweils die gesamten Flächen der beteiligten acht Gemeinden im Naturpark. In den sieben Allgäuer Gemeinden erstreckt sich der Naturpark in der Regel nur in den dünn besiedelten Berggebieten. (Das Bild zeigt den Blick auf den Steineberg vom Bergkamm aus).

Wer Lust hat auf weitere Wanderungen im Naturpark Nagelfluhkette, dem kann das Tourenbuch mit Karte empfohlen werden.

Liste der Alpentouren nach Regionen

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Ansicht Bilder im Album Alpentouren Liste nach Regionen mit blättern (Diashow).

  • Österreich: Tirol, Vorarlberg
  • Deutschland: Bayern, Allgäu
  • Schweiz: Berner Oberland
  • Frankreich: Savoyen.
Oberallgäu Liste Wandertouren- Sonthofen,
Bad Hindelang, Oberstdorf
Region Zugspitze, Lechtaler- und Allgäuer Alpen 

Vorarlberg Bregenzerwald, Montafon Tirol Nauders, Schweiz Samnaun

Bayerische Alpen und Tiroler Alpen
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Bayerische- und Tiroler Alpen 

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Touren von Mittenwald bis zum Achensee

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Touren zwischen Mittenwald + Achensee 
 - Spaziergänge 
 - kurzes Wandern
Touren im Berner Oberland 
Savoyen, Frankreich Touren und Ausflüge vom La Clusaz, Megeve und Samoens aus

Bildband Wohlfühlorte im Allgäu

Mein Bildband stellt 28 Touren mit Plätzen zum Innehalten mit je einer Doppelseite vor. Wandern und Ausflüge sind in meinen Pagewizz-Artikeln beschrieben. 

Das Album Wandern im Allgäu enthält einige Aufnahmen der Orte zum Wohlfühlen. primawandern zeigt beispielhaft eine Doppelseite des Bandes. 

Zum Angebot führt der Klick auf das Bild.

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primapage, am 16.06.2013
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