Viele Faktoren spielen beim Altern des Hundes eine Rolle

In der Regel altern kleine Rassen langsamer als große und haben meist eine höhere Lebenserwartung. Neben der Größe spielt aber auch das Gewicht des Hundes eine Rolle bei der Einordnung seines Alters. Daneben haben weitere Faktoren wie beispielsweise rassenspezifische Merkmale oder auch eine erbliche Vorbelastung hinsichtlich verschiedener Krankheiten, Lebensweise und Ernährung des Hundes Einfluss darauf, welches Alter der Hund erreichen kann.

Das Älterwerden von Hunden

Während junge Hunde noch ungestüm und neugierig ihre Umwelt kennenlernen und immer wieder Neues hinzulernen wollen, werden viele Hundesenioren und ältere Hunde etwas gemütlicher und bequemer. Meist schlafen sie dann mehr; ihre Leistungsfähigkeit lässt nach. Der Hund nimmt sich seine nötigen Ruhephasen. Frauchen und Herrchen nehmen es dem älteren Liebling nicht übel, wenn er nicht sofort von seiner Lieblingsdecke aufspringt, um das sonst so heißgeliebte "Gassi gehen" zu beginnen. Gleiches gilt für das gewohnte Spielen, Rennen und Toben; der Hund wird seine entsprechenden Signale des Hundes Signale aussenden, um sich nicht zu überfordern. Hunde, die wie gewohnt das joggende Herrchen begleiten sollen, setzen sich auch einfach einmal hin, wenn sie ihre Pause nehmen wollen.

Dem Alter entsprechende Ernährung von Hunden

Beispielsweise sollte die Ernährung eines älteren Hundes auf diese Lebensphase abgestimmt sein. Denn im Alter wird oft auch der Hund träger und gemütlicher, was in der Regel mit einer Veränderung des Stoffwechsels einhergeht. Der Energiebedarf sinkt, die Muskelmasse nimmt ab. Damit der Hund nicht übergewichtig wird, benötigt er nun ein Hundefutter für Hundesenioren, denn er braucht weiterhin wichtige Nährstoffe, dafür weniger Fett und mehr Ballaststoffe.

Es ist keine Lösung, den Hund einfach mit kleineren Portionen zu füttern, denn mit den verminderten Kalorien werden dem Hund auch weniger Nährstoffe zugeführt, die er nach wie vor benötigt.

Medizinische Vorsorge ist immer wichtig

Medizinische Vorsorge ist immer wichtig

Viele Hunde werden im Alter leichter krank, aber auch typische Alterserkrankungen wie Herz- und Kreislaufprobleme oder Gelenkbeschwerden können entstehen. Der Körper des Hundes regeneriert nicht mehr in der Schnelligkeit und in dem Umfang wie noch in jungen Jahren. In allen Lebensphasen ist es wichtig, den Hund regelmäßig einem Tierarzt für Vorsorgeuntersuchungen vorzustellen. Viele Krankheiten können gut behandelt werden, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Für Senioren unter den Hunden ist die regelmäßige Altersvorsorgeuntersuchung besonders wichtig, damit sie auch in dieser Lebensphase eine gute Lebensqualität und möglichst wenige Beschwerden haben.

Wie alt fühlt sich mein Hund wirklich?

Die immer wieder herangezogene Faustregel, nach der ein Hundejahr etwa 7 Menschenjahren entspräche, lässt sich nicht allgemein anwenden und gilt mittlerweile als veraltet. Denn in der Regel altern kleine Rassen langsamer als große und haben meist eine höhere Lebenserwartung. Neben der Größe spielt aber auch das Gewicht des Hundes eine Rolle bei der Einordnung seines Alters. Daneben haben weitere Faktoren wie beispielsweise eine erbliche Vorbelastung hinsichtlich verschiedener Krankheiten, rassenspezifische Merkmale, Lebensweise und Ernährung des Hundes Einfluss darauf, welches Alter der Hund erreichen kann.

Umrechnung des Hundealters in Menschenjahre

Die Umrechnung des Hundealters in Menschenjahre hilft, auf die jeweiligen Bedürfnisse des Hundes einzugehen, aber Hundealter ist wahrlich nicht Menschenalter.

Hunde altern schneller als Menschen. Wenn ein Hund beispielsweise 7 Jahre alt ist - ein Alter, in dem Menschen tatsächlich noch Kinder sind - kann der Hund je nach Rasse oder Gewicht schon ein Hunde-Senior sein. Wenn noch nicht, dann befindet er sich zumindest aber im besten mittleren Alter. Um aber das Alter seines Hundes besser einschätzen zu können, kann das Hundealter in Menschenjahre umgerechnet werden (siehe unten stehende Tabelle). Diese Einschätzung hilft zu verstehen, was man dem Hund im jeweiligen Alter zumuten, wie man auf ihn eingehen sollte, was er jetzt braucht. Die Einordnung des Hundealters in Menschenjahre hilft, auf die jeweiligen Bedürfnisse des Hundes einzugehen. Folgende Umrechnungsmodelle gelten zur Zeit als anerkannt:

Hundejahre
(Kalenderjahre)
biologisches Alter

entspricht Menschenjahren bei kleinen Rassen
(bis 15 Kilogramm)

entspricht Menschenjahren bei mittleren Rassen
(15 - 45 Kilogramm)

entspricht Menschenjahren bei großen Rassen
(über 45 Kilogramm)

0,5

15

10

8

1

20

18

14

2

28

27

22

3

32

33

31

4

36

39

40

5

40

45

49

6

44

51

58

7

48

57

67

8

52

63

76

9

56

69

85

10

60

75

94

11

64

80

100

12

68

85

 

13

72

90

 

14

76

95

 

15

80

100

 

16

84

 

 

17

88

 

 

18

92

 

 

19

96

 

 

20

100

 

 

Autor seit 7 Jahren
461 Seiten
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