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Was ist das Immunsystem?

Ganz grob ist das Immunsystem unser körpereigenes biologisches Abwehrsystem gegen eindringende Krankheitserreger (z.B. Viren, Bakterien, Pilzen), fremde Substanzen (z.B. Toxine) und fehlerhaft gewordene Körperzellen (z.B. Krebs). Dabei wird unterschieden zwischen einer unspezifischen und spezifischen Immunabwehr. Zum unspezifischen, angeborenen Immunsystem zählen vor allem mechanische Barrieren (z.B. Haut, Magensäure, Darm und Atemwege). Sind Erreger dennoch eingedrungen, können diese durch Zellen wie Makrophagen vernichtet werden. Das unspezifische Immunsystem richtet sich gegen allgemeine Eindringlinge. Beim spezifischen, erworbenen Immunsystem wird es schon etwas konkreter. Hier werden durch Kontakt mit bestimmten Erregern Abwehrzellen sensibilisiert und es werden gegen diese bestimmten Erreger Antikörper gebildet, deren Baupläne gespeichert werden. 

Wodurch wird das Immunsystem geschwächt?

Das Immunsystem kann durch einige Faktoren geschwächt werden, und so seine Funktion, die Abwehr von Krankheitserregern, nicht oder nur unzureichend ausführen. Dazu zählen:

  • ungesunde Ernährung
  • Umweltverschmutzung
  • Stress
  • Bewegungsmangel
  • Nikotin und Alkohol
  • Schlafmangel
  • Grunderkrankungen (z.B. Diabetes)
  • Antibiotika
  • UV Strahlen

 

Durch dauerhaften Stress ist der Cortisolspiegel ständig erhöht. Das hat die Unterdrückung des Immunsystems zur Folge, da andere Dinge in diesem Moment wichtiger sind (Kämpfen oder Fliehen).

Allgemeine Maßnahmen zur Unterstützung des Immunsystems

Schaut man sich die Faktoren an, die das Immunsystem schwächen, kann man sehr schön einige allgemeine Maßnahmen ableiten, damit das Immunsystem seine Aufgaben gut erledigen kann.

  • bewusste Ernährung
  • Stress reduzieren (Meditationen, Nein sagen lernen, Management)
  • tägliche Bewegung an der frischen Luft
  • auf übermäßigen Alkohol und Rauchen verzichten
  • Darmaufbau bei Antibiotikagaben (OmniBiotic)
  • kein extremes Sonnenbaden

Naturheilkundliche Möglichkeiten zur Stärkung des Immunsystems

Darmgesundheit

Da 90% unseres Immunsystems im Darm sitzt, ist die Darmgesundheit ein ganz entscheidender Faktor für ein gut funktionierendes Immunsystem. Da das Thema wirklich sehr komplex ist, möchte ich folgende Seite verweisen: Wie macht man eine Darmsanierung?

Bausteine und Arbeitsmaterial zur Verfügung stellen

Hier ist gemeint, gezielt über eine Blutuntersuchung zu schauen, ob im Körper Vitamine und Mineralien fehlen, die wichtig für die Arbeit des Immunsystems sind. Einige Vitamine können sich im Körper anreichern und sollten deshalb nicht auf Verdacht eingenommen werden. Am Besten eignen sich dazu Vollblutanalysen. Labore wie Biovis bieten z.B. schöne Pakete an, die jedoch im Normalfall nicht von der Krankenkasse bezahlt werden.

Bei den Vitaminen sind vor allem die Vitamine A,C,E,D und die B-Vitamine für das Immunsystem wichtig. Gerade der Vitamin D Speicher ist über den Winter oft leer. Vitamin D wird aber für enorm viele Aufgaben im Körper benötigt. Wie man den Vitamin D Wert am Besten auffüllt, erfahren Sie in diesem Artikel: Vitamin D - Was ist dran an dem Hype um das Nicht-Vitamin?

Bei den Mineralien ist vor allem Zink und Eisen für eine gute Immunabwehr wichtig. Damit die Schilddrüse, also der Stoffwechsel auch gut funktioniert werden zudem noch Jod* und Selen benötigt.

Entgiftung

Täglich sind wir Giftstoffen ausgesetzt, um die sich das Immunsystem auch kümmern muss. Ist dieses und auch die Leber jedoch überlastet, werden Giftstoffe erst einmal im Körper eingelagert. Ziel ist es nun, diese Depots auch wieder zu entfernen. Um also langfristig das Immunsystem zu stärken, sollten die Giftdepots im Körper dauerhaft entleert sein. Möglichkeiten gibt es viele: z.B. Ausleitung nach Klinghardt, Arbeiten mit Heilerden (Luvos, Bentonit, Zeolith uvm), Eine Buchbesprechung vor allem über Schwermetalle finden sie hier: Amalgam - Risiko für die Menscheit

Säure-Basen-Haushalt

'Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles' Louis Pasteur

Um es Erregern möglichst schwer zu machen, sollte man einen ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt pflegen. Wie man diesen einfach testen kann, erfahren Sie in folgendem Artikel: Säure-Basen-Haushalt - ein einfacher Urintest gibt Aufschluss

Was tun im Akutfall?

Nun gibt es aber immer wieder Zeiten, z.B. im Winter, wo das Immunsystem zusätzliche Unterstützung braucht, weil z.B. die Wetterlage ständig wechselt, viele Magen-Darm-Viren unterwegs sind oder eben ein böses Coronavirus versucht, uns alle darniederzuraffen.

Jetzt ist konkrete Hilfe gefragt!

Homöopathie und Hausmittel bei Erkältungen und grippalen Infekten

Infludoron® (Weleda): Bei den ersten Erkältungsanzeichen

Apis Belladonna Globuli velati (Wala): Bei Halsschmerzen und Entzündungen im Mund- und Rachenraum

Monapax® Saft (Klosterfrau): Bei Husten und Reizhusten

Weleda Hustensaft: Zubereitungen ausgewählter Heilpflanzen verflüssigen den Schleim, fördern das Abhusten und wirken lindernd bei Hustenreiz und Krampfhusten

Quentakehl® (Sanum-Kehlbeck): Besonders Wirksam gegen Viren

Notakehl® (Sanum-Kehlbeck): Besonders wirksam gegen Bakterien

Vitamin D (verschiedene Hersteller): Im Akutfall kann man auch eine Tagesdosis von 10.000 I.E./Tag (+ Vitamin K2 + Magnesium) einnehmen, um das Immunsystem kurzfristig zu unterstützen. Bei längerer Einnahme dann aber bitte den Spiegel testen lassen, um Überdosierungen zu vermeiden!)

Vitamin C: Hochdosiert bis zu 1000 mg/ Tag (Manche Ärzte oder Heilpraktiker bieten auch Infusionen an)

Wasserstoffperoxid 3%: Zum Gurgeln bei Halsentzündungen

Grapefruitkernextrakt: Zum Gurgeln bei Halsentzündungen und zur innerlichen Einnahme

Lymphdiaral Basistropfen SL (Pascoe): bei Infekten der oberen Atemwege (Nase, Mund und Rachen) mit Beteiligung des lokalen Lymphsystems (Lymphknoten und Mandeln)

Echinacea-Präparate: (z.B. Esberitox, Echinacea comp. (Heel)) Starkes puschen des Immunsystems, jedoch nicht einnehmen bei Allergien oder Autoimmunkrankheiten!)

Engystol® (Heel): Wirksam gegen Viren

Kolloidales Silber: Äusserlich und innerlich, selbst hergestellt oder über verschiedene Anbieter erhältlich. Es wirkt gegen Bakterien, Viren und Pilze

Jod: Äusserlich bzw. zum Gurgeln (Lugolsche Lösung) und innerlich (Kelp, Lugolsche Lösung (bitte nicht ohne genaue Kenntnisse der Anwendung bzw. Nebenwirkungen und Co-Faktoren!)

Manuka HonigÄusserlich und innerlich, pur oder im Tee, Manuka Honig ist vielseitig einsetzbar und hat ein breites Wirkspektrum

Umckaloabo®: wirkt bei Reizhusten durch Erkältungen der Bronchien 

Selbst gemachter Hustensaft aus Zwiebel oder Rettich:

Hustensaft aus Rettich

Pflanzenauszüge oder Tees:

Es macht Sinn, für den Notfall einige Präparate zu Hause zu haben, um schnell reagieren zu können. 

Besonders wichtig finde ich, nicht in Panik zu geraten und seinem Körper vertrauen. Denn Angst ist Stress und Stress schwächt das Immunsystem, und genau dies wollen wir ja vermeiden. Ich hoffe, ich konnte einige Hilfsmittel aufzeigen, um gut gerüstet den Kampf gegen den Virus aufzunehmen.

Der Artikel ersetzt natürlich nicht den Gang zum Arzt oder Apotheker, sollten Sie sich nicht gut fühlen!

SusanneEdele, am 29.02.2020
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