Fichte im Moorgebiet (Bild: a.sansone)

1 Die Fichte - ein kurzer Abstecher in die Botanik

Die Fichten (Picea) gehören als Pflanzengattung zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Die einzige in Mitteleuropa heimische Art ist die Gemeine Fichte (Picea abies), die wegen ihrer schuppigen, rotbraunen Rinde aber auch gerne als "Rottanne" bezeichnet wird.

2017 ist die Fichte der Baum des Jahres.

  • Sie ist immergrün und kann von 50 m bis 70 m hoch werden. Dadurch ist sie der höchste heimische Baum. Die Stämme sind gerade und bis 2 m dick.
  • Die Blätter/Nadeln 1 - 2,5 cm lang, 1 mm dick, im Querschnitt rautenförmig, daher kantig, zugespitzt, steif, stechend, wirtelig. Nadelbasis höckerig, Zweige fühlen sich bei der Fichte daher rau wie eine Feile an.
  • Die dünne Borke ist rötlich/kupferbraun, löst sich in kleinen rundlichen Schuppen ab.
  • Die Zweige sind bei jüngeren Bäumen gerade ausgerichtet, erst im Alter werden sie hängend.

Die Gattung Picea umfasst etwa 40 Arten; eine bekannte Art ist etwa auch die bläuliche Stechfichte Picea pungens.

Formen: Es gibt Züchtungen von Hängeformen bis zu niedrigen Zwergformen, man kann sie sogar als Hecke ziehen und sie ist auch als Bonsai geeignet.

 

 

Fichtenmischwald (Bild: a.sansone)

2 Wer, wie, wo ... kommt die Fichte vor?

Von Skandinavien bis zum Balkan liegt ihr Verbreitungsgebiet; in den Mittelgebirgen natürlich gewachsen erst oberhalb 800 m, durch forstlichen Anbau auch in tieferen Lagen verbreitet. In den Alpen bis zu 1550 m und höher ansteigend.

Die Fichte bewohnt seit Ende der Eiszeit den nördlichen Waldgürtel und die Gebirgsregionen Europas, von den Seealpen/Meeralpen über die Zentral- und Ostalpen bis zum Ural, bevorzugt werden feuchte gebiete.

Natürliche Fichtenwälder (meist als Fichtenmischwälder) gibt es im nördlichen Waldgürtel von Norwegen bis Russland, auf den Bergketten Europas, Alpen, Tatra, Sudeten, Karpaten, Balkan und Dinarisches Gebirge, Uralgebirge, dort wird sie abgelöst durch die Sibirische Fichte Picea obovata.

Auf flachgründigen, frisch-sauren, locker-steinigen Böden fühlt sich die Fichte wohl; montan wächst sie oft gemeinsam mit Tanne und Buche, subalpin gemeinsam mit Lärche. Fichten wachsen sowohl auf Kalk als auch Silikatgestein.

Dunkel ist es im Fichtenwald

Heidekraut, Farne, Glockenblumen (Bild: a.sansone)

3 Was wächst in Fichtenwäldern?

Nichts, denn da ist doch alles sauer und finster!
Merkmal: Hochwüchsige Wälder (Halbschattenbaum) fast ohne Strauchschicht, Boden meist reich an Moosen, Zwergsträuchern (Heidelbeere, Alpenrose). Versauernde Wirkung der Fichtennadeln auf Böden, daher gibt es hier säureliebende Arten wie Sauerklee, Hainsimse, Heidelbeere, Kräuter, Farne, Bingelkraut, die fühlen sich wohl. Im Fichtelgebirge ist der Siebenstern zu Hause.

Fichtenblüte

Fichtenblüte (Bild: a.sansone)

Fichtenzapfen

Fichtenzapfen hängend am Baum (Bild: a.sansone)

4 Fichtenblüte, Fichtenzapfen

Es entzückt uns Laien immer wieder, wenn wir blühende Nadelbäume entdecken. Es schaut auch wirklich irgendwie rührend aus, ein viele Meter hoher Baum und leuchtende rosa Kerzchen quasi von Ferne betrachtet.

  • Die männlichen Blüten sind beim Aufblühen karminrot (purpurrot nach gelb verfärbend), wie kleine Erdbeeren, weibliche sind heller und zarter rötlich (hellrot bis gelbgrün) und sehen sehen auch schon nach entzückenden Minizapfen aus. Die weiblichen Blütenzapfen krümmen sich nach der Befruchtung nach unten, was sie maßgeblich von der Tanne unterscheidet.
  • Zapfen/Früchte zur Reifezeit sind die bräunlich hängenden Zapfen 10 - 15 cm lang, 3 - 4 cm dick, immer etwas harzig. Samen 4 - 5 mm lang, mit 1,5 cm langem und 6-7 mm breitem Flügel.

Die Blüte lässt sich Zeit, denn eine Fichte beginnt erst im Alter von frühestens 30 Jahren zu blühen. Dann blüht sie nur alle 3-4 Jahre (manche sprechen auch von sieben Jahren) von April bis Juni.

Die reifen Fichtenzapfen fallen im Spätherbst auf den Boden.

Die Flugsamen sind eine beliebte Winternahrung für viele Waldtiere. Im Bild waren das die Eichkätzchen. Die (übrig gebliebenen) Samen fliegen dann im folgenden Frühjahr davon.

Einer, der sich an den hängenden Zapfen bedient, ist der Fichtenkreuzschnabel.

 

 

5 Haben Allergiker vor Fichtenpollen zu Recht Angst?

Nein, die Angst besteht zu Unrecht. Nicht nur deshalb, weil Fichten ohnehin nur alle 3-4 jahre, manch auch nur alle sieben Jahre blühen. Nein, Für Allergiker ist die lästige gelbe Staubfahne im Frühjahr kein Problem: «Die Struktur der Blütenpollen ist zu groß. Die können bei Allergikern nicht landen.» 

Fenster putzen, Auto abwischen, die dicken gelben Schlieren auf dem Wasser der Regentonne bewundern oder sich grausen, okay. Aber "Hatschi" ist nicht.

6 Herr Fichte ist der Namenspatron der Fichte, oder?

Oft genug erhält eine Pflanze den Namen einer berühmten Persönlichkeit; allerdings geht das auch umgekehrt, Menschen erhalten (durch Beruf, Wohnsitz) Familiennamen, die auf einen Baum zurückzuführen sind.

Beispiel: Fichte, Fichtner - bei dem folgenden Herrn ist sie allerdings wirklich unmittelbar mit dem Baum Fichte verbunden.

Der in Rammenau in der Oberlausitz geborene *Johann Gottlieb Fichte, (1762-1814), verdankt seinen Namen einem seiner Vorfahren.

Bürger des Ortes verliehen einem seiner unmittelbaren Vorfahren den Namen Fichte, nachdem sie diesen, einen im Dreißigjährigen Krieg verwundeten schwedischen Kornett, unter einer Fichte liegend vorgefunden und aufgenommen hatten. (Quelle: Schmidt-Vogt Die Fichte. Ein Handbuch in zwei Bänden, 1989,Parey Hamburg u. Berlin)

*Fichte, ein Vorläufer des Nationalsozialismus?

Sprachlich dem Namen auf der Spur:

  • ahd fiohta, mhd viehte =feucht, Hinweis auf ihren natürlichen Standort
  • Fichte, auch Rottanne, botanisch früher Picea excelsa ; Picea abies
  • lat. pix, pissa=Pech, excelsa=hoch, abies=alter römischer Name für Tanne (siehe Rottanne)

 

 

 

Behütet vom Pilz der neugeborene Fichtenstern
Fichte

Fichte (Bild: a.sansone)

7 Fichtenwälder gibt es erst seit wenigen hundert Jahren

Da sprechen aber verschiedene Quellen eine andere Sprache, etwa  Bäume Mitteleuropas.

  • Erste forstwirtschaftliche Anbauten beginnen in Deutschland und sind bereits urkundlich erwähnt im 15. Jhdt. (1424 im Stadtwald Frankfurt am Main)
  • In England wurde die Fichte um 1500 eingeführt,
  • in den USA als Zierbaum 1876.
  • Ganze Landstriche wie Fichtelgebirge, Fichtelberg sprechen da ebenfalls eine andere Sprache.

Über die Problematik der reinen Fichtenwälder und das Umdenken steht beim dem Baum des Jahres genug fundiertes Material, das muss hier nicht noch einmal wiedergekäut werden.

Nur einige wenige Punkte angesprochen:

Monokultur: Diese interessante und schöne heimische Baumart wird völlig zu Unrecht als Inbegriff von "naturferner Monokultur" verunglimpft. "Man macht es sich heute sehr einfach, wenn man die Forstwirtschaft für die in den Nachkriegsjahren gepflanzten Fichtenwälder pauschal kritisiert. Aus damaliger Sicht war die schnelle Aufforstung der durch die Kriege kahl geschlagenen und geplünderten Waldflächen und die Erzeugung von schnell wachsendem Bauholz genau das richtige. Keine andere Baumart wäre wie die Fichte geeigneter dazu gewesen", findet Carsten Wilke, Präsident des Deutschen Forstvereins.

Nicht nur gezwungen durch den Klimawandel (trockene Standorte), sondern auch durch das generelle Umdenken ist heute der künftige Mischwald mit einem Anteil von etwa 20% an Fichte das Ziel. Stabile und standortgerechte Wälder, Artenvielfalt sind das Ziel eines nachhaltigen Waldbaus. Die Fichte, die sich hervorragend als Mischbaumart eignet, wird darin nicht fehlen.

Fällt bei jedem Sturm um: Die Fichte ist ein *Flachwurzler (schlecht, ganz schlecht). Wächst sie nicht standortgerecht, ist sie anfällig für Sturmwurf, Rotfäule und Borkenkäferschäden. Dafür kann aber die Fichte nichts, sondern der Waldherr.
*Flachwurzler: In den natürlichen Gebieten, in nassen Böden, Moorgebieten, etwa der Taiga, entwickelt die Fichte sehr wohl eine tiefe Hauptwurzel. Nur in unseren Breiten, bedingt durch felsigen Untergrund, hat sie sich zum vorwiegenden Flachwurzler gewandelt.

Starkregen:

Flachwurzler sind günstig bei Starkregen,(oh, das ist nun aber wieder gut, ganz gut), wel sie enorme Mengen an Wasser in kurzer Zeit aufnehmen können. Dadurch hat die Fichte eine wichtige Schutzfunktion in den Alpen (Lawinen, Hangrutschungen, Starkregen) Na also.

 

 

10 Was, das alles kann man an der Fichte verwerten?

Bei der Fichte muss man lobend erwähnen, dass hier wirklich "from nose to tail" fast alles genutzt werden kann. In trockenen Fakten erklärt:

Die Fichte hat grundsätzlich eine gute Nutzholzausbeute. Die hohe Wertleistung geht auf die vielseitige Verwendbarkeit zurück. Die Fichte findet Verwendung als Stammholz, Schreinerware, Masten, Stangen, Faserholz, Brennholz, auch als Furnierholz, allgemein im Haus-, Schiff- und Möbelbau, uns sogar als Klangholz im Instrumentenbau.

Holz:

Zur Papierherstellung, auch Toilettenpapier genutzt, liefert gutes Bauholz für Gebäude und Möbel.

Außerdem ist das Holz zur Musikinstrumentenherstellung geeignet.

Bei den alten Griechen war der Baum Poseidon, dem Gott des Meeres geweiht, da Schiffsmasten aus Fichtenholz hergestellt wurden.

Bei der Irminsäule, dem Baumheiligtum der Germanen soll es sich ebenfalls um eine Fichte gehandelt haben. Aus ihr entstand der sogenannte Maibaum

Bis in die 60er Jahre war sie neben der Weißtanne der bevorzugte Weihnachtsbaum.

Nadeln/Zweige

Aus ihnen wird das ätherische Öl der Fichte gepresst.

Harz

Harzprodukte: Kolophonium, Pech und Ruß, Terpentin

 

11 Hilfe gegen allerlei Menschenpein - wie schön.

Die Fichte galt früher als Baum, der die Fähigkeit besaß, Krankheiten von Menschen zu übernehmen, sodass diese wieder gesund wurden. Waren sie tot, so legten die Römer vor das haus einen Fichtenzweig.

  • Hildegard von Bingen empfahl Fichtenrindenabsud gegen Rheuma, Gicht und Hexenschuss, sowie zur Linderung chronischer Hautkrankheiten. Zur Nervenstärkung wurde auch ein Vollbad mit Absud aus 2 kg Fichtennadeln verschrieben. Die Wirkung der Nadeln erkannte man auch als Gegenmittel für die Vitamin-C-Mangelkrankheit Skorbut.
  • Auch Pfarrer Kneipp verschrieb das Fichtenharz als anregende und kräftigende Medizin. Aus Fichtenwipfeln wird auch heute noch wirksamer Hustensirup erzeugt.

Was kann man von der Fichte als Heil- oder Linderungsmittel verwenden?

Frische Fichtenspitzen als Sirup, Tee, Badezusatz – gut für die Luftwege, Muskel-oder Nervenschmerzen. Fichtennadelöl aus frischen Nadeln, Zweigspitzen, Ästen für Einreibungen.

Anwendungen mit Fichte

Harzklumpen der Fichte können in Verbindung mit Bienenwachs und Sheabutter zu Balsam verarbeitet werden.

Das Aroma frisch gesammelter Nadeln und ihre ätherischen Öle geht ganz einfach: Sammeln (nie einen Zweig vollständig abzupfen!), mit heißem Wasser aufgießen, ziehen lassen und als Tee trinken oder zum Inhalieren verwenden.

Auch Räuchern ist wieder total in: dazu in einer Räucherpfanne gemeinsam mit Räucherkohle einige kleine Zweige verglimmen lassen.

Wipferl-Sirup: aus den im Frühling gesammelten Zweigspitzen und Knospen wird mit Wasser, Zitrone, Zucker oder Honig ein dicker Sirup eingekocht. Als Honig auf das Brot, in den Tee oder direkt in den gereizten Mund, bringt Linderung bei Erkältungen. Wird auch von Kindern geliebt.

 

 

12 Wer ist die größte, die älteste, die schönste Fichte im ganzen Land?

  • Old Tjikko ist eine 9550 Jahre alte Fichte (Picea abies), die in den Bergen im Nationalpark Fulufjället in der schwedischen Provinz Dalarna wächst. Old Tjikko ist der älteste lebende individuelle Klonbaum. Nicht immer erkennbar ist das Alter am äußeren Erscheinungsbild des Baumes. Die Fichte "Old Tjikko" in der Region Dalarna, Schweden, wird auf 9550 Jahre geschätzt. Allerdings sind nur ihre Wurzeln so alt. Sie wächst aus einem älteren, unterirdischen Teil mit mehreren Ablegern.
  • Zwischen Lappland im Norden Schwedens und Dalarna soll es etwa 20 solcher Fichten geben, die mehr als 8000 Jahre alt sind. Forscher erhoffen sich aus der Untersuchung der Bäume Informationen zum Klimawandel.
  • Auch nicht gerade die jüngste Fichte ist eine 1200 Jahre alte Fichte im Gebiet des Montblanc.

  • Einige Fichten mit 400-440 Jahren stehen im tschechischen Urwald Kubany (Naturreservat Boubin).

  • Die größte Höhe in Europa hat eine Fichte im Urwald Perucica 63 m; in Deutschland mit 59,30 m die Fichte im Kirnitzschtal, Hinterhermsdorf, Sachsen; "Fuchs-Fichte, größte Fichte im Waldviertel", in Rotholz /Tirol steht die dickste und höchste Fichte Tirols. Fichtenrekorde über Rekorde.

Auch keine schlechte Leistung bietet aber ein Produkt aus Fichtenholz:

  • Eine Soleleitung aus Fichtenstämmen von 32km Länge, das waren 8400 Segmente à 4m, von Bad Reichenhall nach Traunstein, war von sage und schreibe dem Jahr 1617 bis 1956 in Betrieb!
In ihrem Namen steht die Fichte

Male Common Crossbill (Loxia curvirostra), Karwendel mountains, Austria (Bild: Frank.Vassen / Flickr)

Da schlägt es nun 13 - Was haben die alle mit der Fichte zu schaffen?

Oh Schreck, oh Graus, ich glaub mich piekst die Fichtenlaus …

Wie benennt man eine neue Pflanze, ein unbekanntes Tier? Ganz einfach. Der Mensch nimmt dann gerne ein hervorstechenden der Pflanze oder er weist auf eine Nutzpflanze hin. So gesehen haben sie alle, die hier (keine Vollständigkeit) aufgeführt sind, mit der Fichte zu tun.
Als Nutzer, als Schädling oder als unmittelbarer Bewohner oder unter ihrem Schirm:

  • Fichtenspargel, Monotropa hypopytis, ein Wintergrüngewächs Ericaceae), das unter Fichten spargelähnliche chlorophyllfreie Triebe entwickelt.
  • Fichten-Porling, Fomitopsis pinicola

  • Schädlinge sind zahlreich: Ob Fichtenlaus, Pineus pineoides. Fichtenzapfenwickler, Laspeyresia strobulella oder Fichtenzapfenfliege, Lasiomma anthracina, Fichtennestwickler Epinotia tedella, Fichtenblattwespe, Pristiphora abietina oder nicht tierischer Art als Fichtennadelrost, eine Pilzart.

Zu guter Letzt kommt ein gefiederter "Fichtling", der Samen liebende

  • Fichtenkreuzschnabel, Loxia curvirostra.

Quellen

  • Geheimnisse und Heilkräfte der Pflanzen, Verlag das Beste, 1980 Stuttgart
  • Die Weltgeschichte der Pflanzen, Seidel; Eichborn, 2012 Köln
  • Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen, Genaust; Nikol Verlag, 2012 Hamburg
  • Alpenpflanzen in ihren Lebensräumen, Mertz; Haupt Verlag, 2008 Bern
  • Farbatlas Ökosysteme der Erde, Grabherr; Ulmer Verlag, 1997 Stuttgart
  • Bäume, Banfi/Consolino; Kaiser Verlag, 2006 Klagenfurt
  • Bäume Mitteleuropas, Roloff/Weisgerber/Lang/Stimm; Wiley-VCH, 2010 Weinheim
Adele_Sansone, am 19.10.2016
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Bildquelle:
Sabine Wolfram, Plauen (Tannebaambrenne und Fichtenvernichten - Eine neue Tradition im Vogt...)
https://pagewizz.com/users/Adele_Sansone (Warum haben Rosen keine Dornen?)

Autor seit 5 Jahren
270 Seiten
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