Warum nach dem Mond leben?

Leben im Rhythmus der Natur - unter diesem Gesichtspunkt hat der Mondkalender seinen Einzug in unseren Alltag gehalten. Wer schon zum x-ten Mal vergeblich eine Diät begonnen hat, hat vielleicht einfach immer den falschen Zeitpunkt erwischt und bleibt deshalb erfolglos. Den Mondkalender verstehen und anschließend die Hinweise ausprobieren, sich besser fühlen und verstehen, warum, sind nicht die schlechtesten Beweggründe. Der der beste Weg ist Ausprobieren, um sich vom Nutzen des Mondkalenders zu überzeugen.

 

Was bewirkt der Einfluss des Mondes?

Ebbe und Flut, die Gezeiten, werden vom Mond und seiner Kraft bestimmt. Warum also soll er auf uns Menschen und auf Pflanzen keinen Einfluss haben?

Die Heilkräfte der Pflanzen werden optimiert, wenn man sie zu dem richtigen Zeitpunkt aussät, erntet, lagert und verwendet.  Dabei  bestimmen sowohl die Mondphasen als auch die Tierkreiszeichen, in denen der Mond zu dieser Zeit steht, die Heilkräfte der Pflanzen.

Wer gerne selber Pflänzchen zieht, ob im Garten oder auf dem Balkon, kann gerne seine Experimente unter Beachtung des Mondes machen und seine Schlüsse daraus ziehen.

 

Ebbe und Flut
Ebbe und Flut

Ebbe und Flut (Bild: adele sansone)

Mondkalender - das ABC der Begriffe

  • Die Mondphasen: von Neumond bis Vollmond
  • auf- und absteigender Mond
  • Die Urelemente: von Kältetag bis Wassertag
  • Die Vollmondtage im Jahr 2012

Neumond

Die vier Mondphasen: Neumond, zunehmender Mond, Vollmond und abnehmender Mond sind bestimmend für den Mondkalender. Die Erde umkreist die Sonne in 365 Tagen. Der Mond umrundet die Erde dabei in 27,7 Tagen, dabei dreht er sich um die eigene Achse.  Zwei bis drei Tage steht der Mond genau zwischen Erde und Sonne, dann ist Neumond.

Neumond bedeutet Beginn, Neumond bedeutet Veränderung, neuen Schwung. Neumondtage sind ideal zum Entrümpeln und Ausmisten. Pflanzen soll man zu diesem Zeitpunkt weder sammeln, lagern noch ernten.

zunehmender Mond

Nach dem Neumond beginnt der Mond wieder zuzunehmen. Dabei nähert er sich im ersten Viertel der Erde, nach sieben Tagen ist er als Halbmond der Erde am nächsten. Im zweiten Viertel gewinnt er durch die Annäherung an die Sonne an Leuchtkraft. Zunehmender Mond bedeutet aufnehmen, wachsen, speichern. Pflanzen, deren oberirdische Teile man verwendet, gedeihen besonders gut. Der Organismus nimmt alles, was ihm zugeführt wird, gut auf. Eine gute Zeit zur Stärkung und für heilende Säfte oder Tees, ein schlechter Zeitpunkt um eine Diät zu beginnen.

La Luna - die Mutter der Gefühle

Mond (Bild: Alexander Sansone)

Vollmond

Wenn der Mond der Sonne direkt gegenübersteht, wird er ein bis zwei Tage voll beleuchtet, dann ist Vollmond. Sensible Menschen spüren den Einfluss des Vollmondes im Schlaf, oft als Störung, aber genauso häufig als Aufputschmittel. Man ist voller Tatendrang, voll Vitalität.

Die Heilkraft bei Pflanzen ist bei Vollmond am höchsten. Heilpflanzen, von denen man die Wurzeln benötigt, sollten nun ausgegraben werden. Muss aber nicht nächtens sein. Eine köstliche und unernste Betrachtung des Vollmondes.

Der Vollmond-Kalender 2016

 
Die Vollmond-Daten 2016 mit exakter Uhrzeit und Datum im Überblick.

Sonntag, 24. Januar 2016, 02:45:48 Uhr
Montag, 22. Februar 2016, 19:19:54 Uhr
Mittwoch, 23. März 2016, 13:00:54 Uhr
Freitag, 22. April 2016, 07:23:42 Uhr
Samstag, 21. Mai 2016, 23:14:30 Uhr
Montag, 20. Juni 2016, 13:02:24 Uhr
Mittwoch, 20. Juli 2016, 00:56:36 Uhr
Donnerstag, 18. August 2016, 11:26:36 Uhr
Freitag, 16. September 2016, 21:05:06 Uhr
Sonntag, 16. Oktober 2016, 06:23:06 Uhr
Montag, 14. November 2016, 14:52:06 Uhr
Mittwoch, 14. Dezember 2016, 01:05:36 Uhr

 

Der Vollmond-Kalender 2017

Donnerstag, 12. Januar 2017, 12:34:00 Uhr
Samstag, 11. Februar 2017, 01:32:54 Uhr
Sonntag, 12. März 2017, 15:53:48 Uhr
Dienstag, 11. April 2017, 08:08:12 Uhr
Mittwoch, 10. Mai 2017, 23:42:30 Uhr
Freitag, 9. Juni 2017, 15:09:36 Uhr
Sonntag, 9. Juli 2017, 06:06:36 Uhr
Montag, 7. August 2017, 20:10:42 Uhr [*]
Mittwoch, 6. September 2017, 09:02:54 Uhr
Donnerstag, 5. Oktober 2017, 20:40:12 Uhr
Samstag, 4. November 2017, 06:23:00 Uhr
Sonntag, 3. Dezember 2017, 16:47:00 Uhr

Den Mondkalender gibt es natürlich auch als praktische App .... eine von vielen

Was ist der abnehmende Mond?

Wieder wendet sich der Mond der Erde näher zu. Phase vier erreicht er nach 22 Tagen.

Viele Kräfte und Energien werden freigesetzt, die Säfte bei Pflanzen gehen vorwiegend in den Wurzelbereich. Düngen und Wässern, das Ernten von Früchten und Samen sowie Wurzeln, die gelagert werden sollen, sind die idealen Tätigkeiten bei abnehmendem Mond.

Nun ist die ideale Zeit für den Beginn einer Diät. Die Leistungsfähigkeit steigt, Ausschwitzen und Blutreinigung wirken besonders gut.

Aufsteigender und absteigender Mond

Vom aufsteigenden Mond, nicht zu verwechseln mit dem zunehmenden Mond, spricht man beim Mondkalender, wenn es astronomisch richtiger um das Aufsteigen der Sonne geht. Von der Wintersonnenwende vom 21. Dezember an bis zur Sommersonnenwende am 21. Juni, spricht man dann vom aufsteigenden Mond. Das Streben von der Kälte in die Wärme, das Wachsen, das Erwachen des Frühlings - alles bedeutet aufsteigende Kraft.

Der absteigende Mond ist demgemäß das Halbjahr nach der Sommersonnenwende vom 21. Juni bis zur nächsten Sonnenwende im Dezember. Das ist die Zeit des Reifens, aber auch des Niederganges, des Herbstes.

Die vier Urelemente und ihre Bedeutung im Mondkalender - Feuer, Erde, Luft und Wasser

Jeweils zwei bis drei Tage durchläuft der Mond jeweils ein Tierkreiszeichen.

Die zwölf Tierkreiszeichen werden wiederum den vier Urelementen zugeteilt:

  • Feuer: Widder, Löwe und Schütze (Wärmetag)
  • Erde: Stier, Jungfrau, Steinbock (Kältetag)
  • Luft: Zwillinge, Waage, Wassermann (Luft- oder Lichttag)
  • Wasser: Krebs, Skorpion, Fische (Wassertag)

Ist an einem Tag ein Übergang von einem Zeichen ins andere, so entscheidet die Länge der Stunden; je länger sich der Mond im jeweiligen Zeichen befindet, desto stärker ist der entsprechende Einfluss gegenüber dem anderen Zeichen.

Wärmetag, Kältetag, Lufttag und Wassertag - Feuerzeichen, Erdzeichen, Luftzeichen und Wasserzeichen

  • Wärmetag (Feuerzeichen): Ein Wärmetag vermittelt einem Energie und Lebensfreude.
  • Kältetag (Erdzeichen): An Kältetagen wird einem, trotz Sonnenscheins, nicht so recht warm.
  • Lufttag (Luftzeichen): Lufttage sind hervorragend für die Wäsche im Freien. Im Nu wird sie trocken. Doch Empfindliche brauchen eine Windjacke zum Schutz.
  • Wassertag (Wasserzeichen): An Wassertagen regnet es häufiger als an anderen Tagen.
  • Feuerzeichen: entsprechen Früchte und Samen
  • Erdzeichen: entsprechen den Wurzeln
  • Luftzeichen: entsprechen der Blüte
  • Wasserzeichen: entsprechen den Blättern

Die besondere Bedeutung der Tierkreizeichen und der entsprechenden Körperregionen wird hier:

Der Mondkalender und die Bedeutung der Tierkreiszeichen

ausführlich erklärt.

Adele_Sansone, am 26.12.2011
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Bildquelle:
https://pagewizz.com/users/Adele_Sansone (Was ist Phänologie? Gibt es mehr als nur vier Jahreszeiten?)

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